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Shadows: Haus der 1000 Schatten


tassentassentassen
Herausgeber: Rondomedia
Entwickler: 8-floor-games

Download: Deutschland-Spielt
Download: BigFish Games.de

Wenn Du Shadows: Haus der 1000 Schatten auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Monika K.
Datum: 30.03.2013

Eine junge Frau namens Dylan ist auf dem Weg zu einer Halloweenparty bei einer Freundin, die ein altes Haus geerbt hat. Die jungen Leute haben sich alle lange nicht mehr gesehen und am meisten freut sich Dylan auf ihre alte Jugendliebe Parker! Aber kurz nachdem Dylan angekommen ist, beginnen die anderen Partygäste ein mysteriöses Spiel. Und es passiert, was passieren muss: Durch die Aktivierung des alten Spiels öffnet sich ein Portal in die Unterwelt. Alle Freunde Dylans, einschließlich Parker, werden von einem bösen Dämon entführt. Nur Dylan hat Glück.

Ob sie ihre Freunde retten kann? Es scheint aussichtslos, doch dann begegnet Dylan acht Geistern, die dem Dämon entkommen konnten. Sie sind alle in einer misslichen Lage, und ihnen muss natürlich geholfen werden. Du sammelst während des Spiels Holzfiguren, die Du in einer Art Puppenhaus aufstellst. Die Holzfiguren stellen die Geister dar. Vielleicht schafft es Dylan doch mit Hilfe der Geister, das Portal der Unterwelt zu schließen?

 Du durchwanderst viele Schauplätze, fertigst Deine Aufgaben und Rätsel ab, die von scheinbar unzähligen Wimmelbildern abgewechselt werden. Keine Höhen - keine Tiefen. Durch die sehr gute Karte, die Dich zu den Orten bringt, an denen etwas zu tun ist, kürzt sich das Spiel von selbst (ein Eigentor?). Ansonsten bräuchte man aber auch sehr gutes Schuhwerk! Nachdem Du den acht Geistern erfolgreich geholfen hast, wird sich zeigen, ob Dylan ihre Freunde retten kann... 

Das Spiel „Shadows: Haus der 1000 Schatten“ hat zwei Spielmodi. Nach dem ersten Puzzle erkennt man den Unterschied der Modi: Einfach: Der Hinweisbutton braucht 30 Sekunden. Alle aktiven Bereiche sind markiert und jegliche Aktion, die der Spieler absolvieren soll, wird nach ca. einer Sekunde durch ein Aufblitzen angezeigt. Der Spieler hat keinerlei Chance, etwas selbst zu entdecken. Stößt der Spieler dann auf das erste Puzzle, liest er unten in der Ein-Satz-Anleitung: „Für weitere Erklärungen, klicke das Fragezeichen an“. Und hinter dem Fragezeichen verbirgt sich was? - Die Lösung des Puzzles! Die Tipp-Funktion benötigt man in diesem Modus also nicht, da alles sofort aufblitzt. Hier muss jeder Spieler selbst entscheiden, ob er das als Vor- oder Nachteil sieht. Dieser Modus ist demnach ausschließlich für Spieler, die noch nie ein Spiel dieses Genres gespielt haben.

Beim Profimodus braucht der Hinweisbutton eine Minute. Aktive Bereiche sind nicht markiert. Hier hat '8 floor' meiner Meinung nach Profi mit Normalspieler verwechselt. Profispielern würde ich von diesem Spiel abraten: Die Geschichte ist bekannt, die Puzzles kennt man wirklich schon auswendig und "Witz, Charme und Esprit" findet man in diesem Spiel auch nicht. 

Die Wimmelbilder sind nicht zugemüllt, dennoch nicht weniger langweilig, trotz einiger interaktiver Gegenstände. Die zu suchenden Gegenstände sind nicht alle sofort aufgelistet. Das wird mit der Zeit ziemlich frustrierend: Man klickt ein Ei an, das daraufhin zerbricht und ein Entenbaby schlüpft! Klickt man dann das Entenbaby an, passiert nicht, da das Entenküken noch nicht auf der Liste steht! Für Wimmelbildfreunde ist das Spiel jedoch absolut zu empfehlen.

Bei den Puzzles gibt es wenige Neuheiten oder Abwechslung. Da gibt es das klassische Bilderpuzzles und diverse Logikpuzzles, bei denen es um Klicken und Geduld geht, viel Geduld! Bei einem Drittel der Puzzles ist das Gerüst immer genau dasselbe, nur die Gegenstände sind anders. Mal musst Du Kisten, mal Salzstreuer und mal Boote in ein Feld sortieren. Eine Neustartfunktion, die bei diesen Spielen sehr hilfreich ist, gibt es nicht.  

Die Grafik ist nicht erwähnenswert, fühlt man sich doch um die fünf Jahre zurückversetzt.

In "Shadows: Haus der 1000 Schatten" gibt es jedoch einen positiven roten Faden, der konsequent von Anfang bis Ende durchgezogen wird: Der Spieler muss mit seiner Maus bei allem was er tut, genau zielen! Es reicht nicht, bei einem Puzzle den kleinen Edelstein in die Mitte des Bildes zu setzen. Nein, er muss genau in die Fassung, die halb von einem Blatt verdeckt wird, eingesetzt werden. So muss man aufmerksam bleiben und darf nicht so lax werden. Wenn es um die Spielzeit geht, wird es etwas überdurchschnittlich. Eine Länge von ca. fünf Stunden ist natürlich erfreulich, wird aber nur durch die Logikpuzzles erreicht.

Es gibt eine wirklich sehr gute Karte, einen sehr hilfreichen Tipp und eine Komplettlösung "to go". Doch weder Geschichte noch Atmosphäre haben etwas Originelles oder sind mit ein paar Highlights herausgekommen. Puzzles, Grafiken und Wimmelbilder entsprechen nicht dem heutigen Standard. Hätte '8 floor' dieses Spiel vor fünf Jahren herausgebracht, wäre es ein Hit geworden! So aber hat man ein etwas fades Durchschnittsspiel vor sich. Auch wenn man wohlwollend mit einem Extrapunkt die Tatsache bewertet, dass "Shadows: Haus der 1000 Schatten" keine Sammleredition ist, es bleiben am Ende nur gutgemeinte 3 Tassen über.


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