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Shadow Wolf Mysteries: Der Fluch des Vollmonds (Curse of the Full Moon)



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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: ERS Game Studios

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Wenn Du Shadow Wolf Mysteries: Der Fluch des Vollmonds (Curse of the Full Moon) auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Claudia K.
Datum: 12.02.2011


Seltsame Morde geschehen, Menschen verschwinden und zeitgleich gehen Gerüchte um einen Wolf, einen Werwolf, um, den Dorfbewohner gesehen haben wollen. Die Menschen verbarrikadieren sich und du wirst in die Stadt gerufen um bei der Klärung behilflich zu sein.

Shadow Wolf Mysteries: Der Fluch des Vollmonds (Curse of the Full Moon) ist ein Wimmelbild-Abenteuer mit der üblichen 2 Modi-Wahl, leicht oder schwer. Der Unterschied liegt einzig in der Aufladegeschwindigkeit von Hinweis und ob interessante/interaktive Szenen aufleuchten oder nicht. Du gehst durch die diversen Szenen, öffnest dir Türe, Tore, Kisten und mehr, um weitere Orte zu erforschen. Wimmelbildszenen werden dir nach Abschluss ein Inventarbobjekte geben, andere findest du in den Szenen selber, wieder andere erhältst du, wenn du eines der recht häufigen Puzzle gelöst hast.

Neben den Grafiken sind die Puzzle ein Highlight in diesem ansonsten nicht ungewöhnlichem Spiel. Zwar sind die meisten bekannt, dann aber gut gemacht (z.B. ein Memory bei dem die Karten die Plätze vertauschen, wenn das Paar nicht gefunden wurde), einige dagegen sind innovativ. Keines ist wirklich unlösbar, aber für einige braucht man schon mal ein wenig länger. Ob Anfänger oder Knobelfreund, es ist für jeden was dabei und liegt einem ein Puzzle gar nicht, so kann man es nach einer Wartezeit überspringen.

In den Wimmelbildszenen wirst du die meisten Objekte gut finden können, die Grafiken sind zwar ab und an etwas verwaschen aber nicht wirklich unklar. Gelb geschriebene Objekte brauchen entweder eine Aktion, so wirst du einen Topf mit grüner Farbe anklicken und damit umkippen müssen, um ein rotes Herz grün zu färben oder in Taschen, Schränken, Schubladen versteckt, die du erst öffnen musst. Welches von beiden Versionen du gerade vor dir hast, weißt du nicht. Und in so einigen Szenen sind die gelb geschriebenen Objekte so gehäuft, dass, öffnest du beispielsweise eine Türe, du einen Teil der Gegenstände buchstäblich auf einem Haufen liegen hast. Die Objekte sind willkürlich, trotzdem wirst du, musst du eine Wimmelbildszene zweimal spielen, teilweise die gleichen Objekte wieder haben. Einige Objekte sind nicht korrekt bezeichnet, einige wirst du nicht sehen können, wenn du z.B. einen Wagen zu früh verschoben hast um die gelben Gegenstände zu finden. Einige Male wirst du aufgefordert etwas zu finden, was mehrmals vorkommt.

Du wirst häufig hin und herlaufen müssen um ein Objekt zu bekommen. Das allerdings weißt du dann in der Regel auch sofort einzusetzen, was ein Gefühl von "Erfolg" gibt. Zum Ende hin wird das Hin- und her lästiger, die Schuhsohlen beginnen ein wenig zu qualmen. Ab und an (nicht oft) hat man hier mal Inventarobjekte gewählt, die zwar in der Anwendung logisch, aber nicht "altbekannt" sind.

Das Voice-Over ist ein wenig seltsam. Meist sind die Stimmen gut, ab und an allerdings lässt die Qualität nach. Mehr oder weniger passen die Stimmen aber zur Figur. Die Videoszenen, die das Spiel unterbrechen, sollen offensichtlich Grusel erzeugen, mich haben sie nicht überzeugt und kamen mir eher wie ein Füller für dieses 3-4 Stunden Spiel vor. Das Wolfsgeheul von Zeit zu Zeit hat mich eher genervt, aber die Musik (die zum Teil aus "Mystery Legends: Phantom of the Opera" stammt) ist angenehm.

Die Geschichte ist recht schlecht gemacht. Die Charaktere sind so deutlich gezeichnet, dass ein jeder innerhalb der ersten zwei Minuten des Spieles weiß, wer der Böse ist. Auch wenn es zum Ende eine kleine Überraschung gibt, so ist sie trotzdem keine Wendung, die einen mit Staunen erfüllt. Richtig schlecht ist das Ende, denn in der Normalversion gibt es kein echtes, kein befriedigendes Ende. Einige Fäden werden dann im (kurzen und nicht sonderlich spannendem) Bonus-Level zusammengebracht, aber es bleiben Fragen. Ob dies nun auf eine Fortsetzung hinweist, kann man nicht sagen, vielleicht waren einfach nur wenig begnadete Autoren am Werk.

Shadow Wolf Mysteries: Der Fluch des Vollmonds (Curse of the Full Moon) ist kein schlechtes Spiel. Man sieht ihm an, dass es ein recht großes Produktionsbudget hat. Die Puzzle bringen Spaß, aber es fehlt an Kleinigkeiten. Es fehlt an Atmosphäre. Es fehlt an dem bisschen, dass ein Spiel und eine Geschichte spürbar macht. Es fehlt trotz der guten Grafiken, trotz hübscher, auch kleineren Animationen, an Leben. Es ist ein Spiel, dass gemacht wurde um dem Publikum "Futter" zu geben. Gutes Futter, ohne Zweifel. Anfänger werden es spielen können, Vielspieler werden genug finden, was sie geniessen. Das was fehlt, ist nicht wirklich fassbar. Aber es ist da.


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