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Shades of Death: Blaues Blut


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Vogat Interactive

Download: BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 09.06.2011


Als dich ein Anruf deiner Schwester mit der Nachricht über den Tod des Vaters erreicht, reist du unverzüglich ab um Violet beim orden der Hinterlassenschaft zu helfen. Doch bereits bei deiner Ankunft erscheint dir nicht nur der Geist deines Vaters, der dir beunruhigende Nachrichten übermittelt, sondern schnell findest du auch heraus, das deine Schwester ebenfalls tot ist. Alles scheint sich um Amulette zu drehen und um die Wächter der Schatten. Deine Aufgabe wird klar: Du musst die Amulette finden und die Wächter der Schatten mit allen Mitteln stoppen.

Dieses Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer bietet dir zu Anfang zwei Modi, die sich in den Aufladezeiten von Hinweis und Überspringfunktion unterscheiden und darin, ob aktive Szenen durch Glitzern angezeigt werden. Wer den Experten-Modus wählt, muss sich darüber klar sein, dass gerade Wimmelbilder, aber auch manches Puzzle oder eine Interaktion nur dann aktiviert werden, wenn man vorher anderes wie Notizen, Bilder, Zeitungsausschnitte oder ähnliches angeklickt hat.

Deine Bewegungsfreiheit ist beschränkt. Nicht nur durch geschlossene Türen oder ähnliches, sondern auch, weil das Spiel in zwei Welten stattfindet. In jedem Level wirst du drei Spiegelscherben finden, die dich in die Welt der Schatten bringen. Nur wenn du in beiden Welten alle Rätsel löst, wirst du die Amulette bekommen. In insgesamt drei nicht all zu langen Kapiteln wirst du einen Großteil deiner Inventarobjekte aus Wimmelbildern bekommen, andere findest du an den Orten oder erhältst sie durch Puzzle. Selten schleppst du etwas länger mit dir herum, das meiste wird rasch wieder benötigt. Der Spiegel sorgt dafür, dass du nicht sinnlos zwischen den Welten hin und her läufst, denn ein Durchgang ist, auch wenn du alle Spiegelscherben gefunden und eingesetzt hast, nur dann möglich, wenn du alles erledigt hast.

Der sich im "Entspannt"- Modus schnell wieder aufladenende Tipp zeigt dir in den Wimmelbildszenen einen Gegenstand deiner Liste. Ausserhalb dieser wird er dich entweder zeigen, wo du etwas aufnehmen oder erledigen kannst, oder angeben, dass du im Moment dort nichts zu tun hast. Wichtig ist, dass tatsächlich jedes Stück Papier angeklickt wird. Nicht nur, dass so einige Lösungshilfen für die Puzzle beinhalten: Ohne die entsprechende Informationen werden Wimmelbilder oder Interaktionen nicht freigeschaltet. Und so wirst du manchmal etwas klicken, wo es scheinbar nichts zu tun hat, aber kurze Zeit später ist genau dort ein wichtiges Rätsel, das dich weiterbringt. Das Glitzern gilt nur für die Wimmelbildszenen. Interaktive Stellen werden nicht angezeigt, allerdings ändert sich (in beiden Modi) der Mauszeiger, wenn du an einer Stelle etwas zu tun hast. Musst du zum Beispiel für ein Gemälde oder eben den Spiegel mehrere Einzelteile suchen und hast bereits ein oder mehrere davon in deinem Inventar, solltest du diese vor Nutzung des Tips an die entsprechende Stelle einfügen, denn der wird dich ansonsten auf dieses Puzzle verweisen.

Die Geschichte erzählt sich zum einen aus den zahllosen Notizen und Tagebucheinträgen, zum anderen aus kurzen Sätzen, die Geister zu dir sagen. Gerade zu Beginn ist dies alles sehr verwirrend. Dazu kommen Kommentare am oberen Bildschirmrand, die dich verwirren können, weil sie bei einem Klick auf eine Stelle aktivieren, aber auf etwas anderes beziehen, was du überhaupt noch nicht entdeckt hast. Dein Buch aber wird alles notieren, was wichtig ist, so dass du auf wichtige Notizen jederzeit zurück greifen kannst.

Puzzle und Rätsel sind normale Kost; für Anfänger zu schaffen und für Rätselfreunde wenn auch keine Herausforderung so doch auch nicht langweilig. Nach einer Aufladezeit können sie auch übersprungen werden. Sie sind aber immer dem jeweiligen Ort, dem Spiel an sich und der Aufgabe selber angepasst. Ein Fragezeichen im Puzzle Bildschirm gibt dir die Möglichkeit Anweisungen zu den Puzzeln noch einmal nachzulesen.

Die Grafiken, zum Teil handgemalt, sind gut und es ist alles zu erkennen. Zwar sind die Wimmelbilder stets vollgemüllte Szenen, trotzdem wirst du keine großen Probleme haben, deine willkürlichen Listenobjekte zu finden. Jede Wimmelbildszene wird nur einmal gespielt. Die Übersetzung ist hier gelungen, verwirrende oder falsche Begriffen finden sich nicht. Positiv ist die Musik, die sich in verschiedenen Szenen und Wimmelbildern immer mal ändert und durchaus atmosphärisch zum Spiel beiträgt.

Die Spiellänge ist eher bescheiden. Ca. 3 - 3,5 Stunden wird ein Spieler wohl brauchen um das Ende zu sehen. Die verwirrende Geschichte und die Art der Erzählung verhindern oftmals, dass man sich wirklich in das Spiel einfinden kann. Nichts an Shades of Death: Blaues Blut ist wirklich mitreissend, es hinterlässt keinen besonderen Eindruck. So wie sich keine besonderen Tiefpunkte auftun, so hat das Spiel auch absolut nichts, was es in irgendeiner Form herausstehen lässt.

Vogat Interaktive ist ein Entwickler, der immer wieder unterschiedliche Qualitäten anbieten. Hier haben wir diesmal ein durchschnittliches Spiel. Es ist, wie bei diesem Entwickler üblichen, mit Ungeziefer bestückt, allerdings haben wir Schlimmeres überlegt. Zu Beginn wird dich einmal eine Fledermaus erschrecken, eine Nahansicht ist ausgesprochen unerfreulich, aber man hat zumindest nicht völlig überzogen. Wer ein relativ anspruchsloses, nicht all zu mitreissendes Spiel sucht, das unterhält und handwerklich gut gemacht ist, der ist bei Shades of Death: Blaues Blut richtig. Der Probedownload ist empfehlenswert, der Kauf nur für die, die danach unbedingt weiterspielen wollen. Es kommen keine großen Überraschungen, keine Höhepunkte mehr, aber eben auch keine Tiefschläge.

 


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