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Secrets of the Seas: Der fliegende Holländer


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: taba games

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 26.04.2012
Deutsch: 02.11.2012


Nach langer Schiffsfahrt kommst du in der Heimatstadt deines Freundes Michael an. Doch dieser ist in Not geraten und hat mit einem Piraten eine Wette abgeschlossen und verloren. Nun muss er in alle Ewigkeit auf dem Geisterschiff des Fliegenden Holländer knechten. Du gewinnst gegen den Piraten und wirst deshalb vom Fluch verschont. Es beginnt eine lange Reise, und um deinen Freund zu retten, musst du herausfinden, welcher Fluch den Kapitän ergriffen hat und wie du ihn lösen kannst. Eines deiner Hauptziele ist es, zwölf Perlen zu finden. Denn nur durch sie erfährst du die wahre Geschichte des Fliegenden Holländers. Und nur diese Perlen können dir helfen, das Leben deines Freundes zu retten.

Secrets of the Seas: Der fliegende Holländer lässt dir die Wahl zwischen drei Modi: Während die ersten beiden sich im Glitzern sowie der Aufladegeschwindigkeit von Tipp und überspringfunktion unterscheiden, gibt es im dritten Modus überhaupt keinen Tipp. Modus 2 und 3 werden dich zusätzlich für zu schnelles, sinnloses Herumklicken mit einer kurzen Auszeit "bestrafen".

Der Tipp ist neben seiner Nützlichkeit auch noch recht niedlich gemacht, ein Hummer oder so etwas ähnliches wird dir außerhalb der Wimmelbildszenen zeigen, wo du einen Gegenstand oder ein Puzzle übersehen hast (und dir keine Puzzles anzeigen, bei denen du noch nichts tun kannst), in den Wimmelbildszenen zeigt er ein willkürliches Objekt. Bei interaktiven Objekten allerdings wird er dir nur einen der benötigten Gegenstände anzeigen.

überhaupt sind die Grafiken schön und wenn man genau hinschaut, kann man hier und da witzige kleine Animationen sehen. Objekte sind deutlich zu erkennen, auch wenn man manches Mal etwas genauer hinschauen muss. Das gilt sowohl für die Wimmelbilder, als auch außerhalb. Die meisten Wimmelbilder spielst du zweimal, aber mit unterschiedlichen Objekten. Allerdings gehören die Suchszenen zu denen, die dir gleich sagen, wie sinnlos die Sucherei ist. Erst wenn du die Liste abgearbeitet hast, bekommst du das letzte Suchobjekt, das anschließend in dein Inventar geht.

In den etwa 4-5 Stunden hast du viel zu tun, was Rätsel und Puzzles angeht, aber auch dein Schuster freut sich bereits auf seine Zweitvilla auf den Malediven. Du läufst viel und das ohne Karte, aber die jeweiligen Gegenden (Stadt, Schiff, Insel mit Haus) sind noch verhältnismäßig übersichtlich. Die Rennerei wird in der zusätzlichen Stunde im Bonusspiel noch extremer, da läufst du fast für jeden Gegenstand von A nach B und wieder zurück.

Die Puzzles sind unterschiedlich im Anspruch und es ist fast für jeden etwas dabei. Einfachere Schiebepuzzles, Logik- und Geduldpuzzles. Einige einfach zu lösen, andere brauchen etwas Zeit. Und auch die Rätsel halten sich fast durchweg an Altbewährtes. Sie sind alle mehr oder weniger logisch, sofern man es logisch findet, dass ein Held nicht in der Lage ist, ein paar Blätter mit der Hand beiseite zu fegen, sondern erst zahlreiche Anstrengungen zu unternehmen hat, bis eine funktionierende Harke hat.

Secrets of the Seas: Der fliegende Holländer ist unterhaltsam, technisch aber nicht einwandfrei, diverse Spieler klagen über kleinere Pannen. Szenen sind nicht vollständig oder sonst nicht spielbar. Alles lässt sich mit einem neuen Profil regeln, ist aber trotzdem ärgerlich. Der echte Fehler, der jeden daran gehindert hat, das Spiel zu beenden, wurde inzwischen behoben.

Piraten, Geister, Flüche, unerwiderte Liebe, ein Hauch von Abenteuer, Secrets of the Seas: Der fliegende Holländer hat das alles und taba games ist es gelungen, ein solides, unterhaltsames Gesamtpaket zu schaffen. Die durch die Perlen erzählte Geschichte hat ein komplettes Ende. Die Sammleredition ist zwar eine Fortsetzung der Geschichte, aber die Normalversion lässt keinerlei offene Fragen oder lose Fäden zurück. Es fehlt hier und da ein wenig am gewissen Extra und Secrets of the Seas: Der fliegende Holländer geht ausschließlich auf bekannten Pfaden. Davon aber abgesehen ist es ein Spiel, das man durchaus empfehlen kann.


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