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Secrets of the Dark: Der finstere Berg


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Orneon

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 04.05.2012
Deutsch (Normal): 10.08.2012


Du bist mit deinem Freund Peter unterwegs in Thailand. Er erzählt dir gerade von thailändischen Legenden, die viel Ähnlichkeit mit dem haben, was er erst kürzlich in Mexico erlebt hat (Secret of the Dark: Die Pyramide der Nacht), als er plötzlich von Dämonen entführt wird. Als du ihn wieder findest, ist er versteinert (und damit ist nicht sein Gemütszustand gemeint). Bald schon erfährst du von ebenfalls versteinerten Mönchen, dass dein Kampf dem Dämon der Dunkelheit gilt. Er muss noch ein Opfer bringen, um wieder aufzuerstehen. Und Peter soll dieses Opfer sein.

Obwohl es in Secrets of the Dark: Der finstere Berg ein paar wenige Hinweise auf den Vorgänger gibt, die Geschichte steht völlig für sich allein. Und auch wenn sie grundsätzlich den Standard abdeckt - rette Freund vor dem Bösen - so spielt sie zumindest in Thailand, ein Land, das wir bisher noch nicht in Wimmelbilder gesehen haben. Und zumindest teilweise sind Gebäude und Örtlichkeiten auch tatsächlich auf Thailand ausgelegt.

Der Clou in der "Secrets of the Dark" Serie, ist die Zeitreise per Klick auf eine Lichtquelle. Bestimmte Gegenstände sorgen dafür, dass du den entsprechenden Raum in der Vergangenheit sehen kannst. Mit einem Klick bist du dann wieder an der gleichen Stelle zurück in der Gegenwart. Dabei eröffnen sich aber in der Vergangenheit auch neue Räume, neue Wege, neue Außenwelten. Außerdem findest du dort, wie auch in der Gegenwart, Gegenstände und z.B. eine Kiste in der Vergangenheit öffnen, kann dir in der Gegenwart Vorteile bringen. Ein wenig irritierend an einigen Stellen: Du kannst zum Beispiel aus einem Vergangenheitsraum auf die Gegenwart-Straße. Ohne Lichtquellen-Klick. Der Raum aber bleibt in der Vergangenheit. Man kann da durchaus schon mal ins Verwirrung geraten.

Grafisch gesehen ist das Spiel gut. Zwar ist es stellenweise ein wenig dunkel, aber man kann doch grundsätzlich alles sehen. Liebevoll sind auch die Details. So ist z.B. die Hand, mit der du Dinge nehmen kannst, mit einem kleinen Tatoo versehen. Auch wenn du bei einem mehrteiligen Puzzle in der Nahansicht bereits ein oder mehrere Teile ablegst, man sieht von außen, dass dort jetzt mehr steht als vorher.

Bei den Wimmelbildern gibt es meist ein Objekt, das eine Zusatzaktion benötigt, bevor du es finden/nehmen kannst. Ansonsten sind es normale Suchlisten in überfüllten Szenen, die aber in den meisten Fällen trotzdem nicht völlig chaotisch sind. Schade nur, dass einige Objekte so klein sind, dass man schon fast eine Lupe benötigt, um sie zu erkennen. Dazu kommt, dass man hier wieder einmal völlig unnütz sucht. Ist die Liste abgearbeitet, so bekommst du Sätze wie: "Ich könnte einen Hammer brauchen" oder "Ob hier wohl eine Lampe zu finden ist?". Mir ist dann stets danach, zu antworten. "Wo ist dein Problem, Kumpel? Du wühlst durch Müll, während das, was du suchst, direkt vor dir liegt. Und wo wir gerade dabei sind: den Käse kannst du auch gleich mitnehmen, du WEISST, dass du ihn brauchst. Und er wird nicht frischer, wenn er länger hier liegt. Hey, haaaaalt, warte!" Zu spät, die Suchszene schließt sich. Und du kannst nur hoffen, dass du den Käse beim nächsten Mal bekommst. Oder eines der anderen Objekte, die du schon länger suchst und in der gleichen Szene liegen. Bis zur etwa zur Mitte des Spieles gibt es auch "Lege die Gegenstände wieder zurück" - Szenen, in denen du herausfinden musst, wo deine Inventargegenstände hin müssen. Leider hört dies in der zweiten Hälfte des Spieles auf. Schade, denn das ist eine nette Abwechslung.

Die Puzzles in Secrets of the Dark: Der finstere Berg sind wirklich gelungen. Es sind nicht allzu viele und einige davon wirst du mehrmals spielen (sie kommen teilweise auch im Bonus-Spiel der Sammleredition vor, sind da aber schwieriger/langwieriger). Sie sind nicht frustrierend schwer, häufig eher aus dem Bereich Geduld als Logik, haben aber ab und an einen kleinen Zusatz, den man bis dahin noch nicht oder zumindest nur sehr selten gesehen hat. Eine interessante Memory Variante z.B. oder auch eine Variante des Kugellabyrinthes. In der Sammleredition können 8 dieser Puzzle noch einmal gespielt werden.

Die drei unterschiedlichen Modi bieten für jeden Geschmack den richtigen Schwierigkeitsgrad, aber auch im leichtesten Modus wirst du nicht an die Hand genommen. Das Spiel ist nur selten gradlinig, du wirst viel laufen müssen (ohne Karte) und manches Mal hat man das Gefühl, man kommt einfach nicht vorwärts, bis dann der Groschen fällt. Die Geschichte erfährst du nach und nach von steinernen Mönchen, die auch darüber hinaus hilfreich sind. Aber es ist nicht wirklich die Geschichte, die hier von Wichtigkeit ist, sondern die Komplexität und Vielfalt des Spieles. Es macht einfach Spaß, durch diese zwei Welten zu laufen. Und auch der Zeifaktor ist nicht zu verachten. Je nachdem, wie du es mit den Puzzle hältst, wird dich Secrets of the Dark: Der finstere Berg für 4-5 Stunden unterhalten. Die Sammleredition gibt noch einmal eine gute Stunde dazu.

. Die Wimmelbilder sind es hier, die ein wenig Anlass zur Kritik geben. Zu viele Gegenstände, die du brauchst, Inventarobjekt erst ganz am Schluss; die "Stell'-es-zurück"- Szenen nur bis zur Hälfte des Spieles. Dazu wirfst du ständig Dinge weg, die du unmittelbar danach wieder brauchst und lange suchen musst.

Darüber hinaus aber ist Secrets of the Dark: Der finstere Berg ein gelungenes Spiel. Eines der wenig wirklich guten Spiele, die wir in der letzten Zeit gesehen haben. Es unterhält den Spieler, bietet eine Umgebung, die wir noch nicht viele Male gesehen haben und eine Geschichte, die wenn auch nicht neu, so doch gut erzählt ist. Außerdem hat das Spiel ein Ende. Ein richtiges Ende. Die Sammleredition, die viele neue Orte hat und dich ältere noch einmal besuchen lässt, ist eine Geschichte für sich. Also, downloaden, probespielen und gib dem Dämon der Finsternis, was er verdient!


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