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Secrets of Olympus
Herausgeber:Codeturbine
Entwickler:Codeturbine

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Autor: magicfairy

Secrets of Olympus ist ein typisches 3-Gewinnt-Spiel. Zu Beginn des Spieles wählt man zwischen den zwei Schwierigkeiten Abenteuer und Entspannt und beginnt mit einer begrenzten Anzahl an Leben. Die Anzahl der Leben steigt alle 100.000 Punkte. Das Spiel beinhaltet insgesamt 300 Level, die sich in zwei Modi zu je 150 Level aufteilen. Das klingt zuerst einmal nach langem Spielspaß.

Beim Schwierigkeitsgrad ist die Bezeichnung „Abenteuer“ irreführend. Beim Wort „Abenteuer“ denkt man zuerst natürlich, dass einem im Spielverlauf, wie schon in vielen anderen 3-Gewinnt-Spielen, eine nette Geschichte erzählt wird. Oder doch zumindest geschichtliche Fakten. Aber bei Secrets of Olympus wird man enttäuscht. Das Spiel bietet nichts dergleichen. Bei beiden Schwierigkeitsstufen handelt es sich um Spiele gegen die Zeit. Einziger Unterschied besteht darin, dass man bei „Entspannt“ mehr Zeit pro Level zur Verfügung hat.

Die Spiel-Modi bestehen aus „Wechsel“ und „Klicken“. Beim Wechsel muß man zwei benachbarte Steine tauschen, um eine waagrechte bzw. senkrechte Kette aus drei oder mehreren gleichen Steinen zu bilden und diese somit zu zerstören. Beim „Klicken“ werden zusammenhängende Gruppen aus drei oder mehr gleichen Steinen zerstört. Je größer die Gruppe, desto mehr Punkte bekommt man.

Im Spiel gibt es 7 verschiedene Steintypen, die sich in Farbe und Form unterscheiden und von Level zu Level wechseln. Auch hier wird also nichts Außergewöhnliches geboten. Es gibt noch Dynamitstangen, die durch Kombination von mehr als vier Steinen entstehen. Klickt man auf diese Felder, zerstören sie mehr oder weniger große Flächen auf dem Spielfeld. Dann gibt es noch einen grünen, runden Stein, die Medusa. Beim Zerstören eines Medusa-Steines entsteht darunter eine Kachel, wodurch das Level schwerer zu lösen ist. Die Level mit Medusa-Steinen können unter Umständen recht frustrierend sein. Besonders, wenn man nur noch ganz wenige Kacheln zerstören muß und in diesem Bereich gleich mehrere Medusa-Steine vorkommen.

Wie in jedem 3-Gewinnt-Spiel gibt es auch hier die typischen zerstörbaren Felder. Bei Secrets of Olympus sind dies erst einmal einfache und doppelte Kacheln. Weiters kommen noch Felsen vor, die durch Kombination von Steinen in der Nähe zerstört werden können. Auch die wohlbekannten einfach oder mehrfach gesperrten Schlösser gibt es. Diese öffnet man durch eine Kombination mit dem eingeschlossenen Stein. Eine Besonderheit bei den zerstörbaren Steinen sind der Rätsel- und der Schlüsselstein. Diese Steine kommen jedes zweite bzw. dritte Level vor.

Zerstört man einen Rätselstein, gelangt man zum Wörterrate-Minispiel. Dort kann man Bonuspunkte erspielen. Das Wörterraten funktioniert nach dem Galgenmännchenprinzip. Es müssen z.B. Flüsse, Länder und Filme erraten werden. Dazu hat man sechs Fehlversuche. Pro Fehler bekommt man weniger Bonuspunkte. Das Wörterrate-Spiel kann man auch überspingen. Dann gibt es keine Bonuspunkte dafür.

Beim Zerbrechen von Schlüsselsteinen schaltet man neue, stärkere Zauber frei. Um einen neuen Zauber zu erhalten, muß man 3 Schlüsselsteine zerstören. Diese Zauber müssen in jeden Modus extra erspielt werden. Ein Zauber bewirkt z.B., dass eine ganze Reihe von Steinen zerstört wird.

Auf dem Spielfeld gibt es zwei Anzeigen. Die Mana-Anzeige steigt beim Zerbrechen von Steinen oder Kacheln. Je nach Höhe der Anzeige können dann die verschiedenen Zauber eingesetzt werden. Die Bonus-Anzeige steigt beim Zerbrechen von Kacheln. Ist die Anzeige voll, bekommt man einen Stern. Hat man fünf Sterne gesammelt, kann man das Shapeshifter-Minispiel spielen, um zusätzliche Punkte zu sammeln. Die Bonus-Anzeige sinkt allerdings wieder, wenn man länger keine Kachel zerbricht. Man kann diese Sterne auch erst mal sammeln, um dann mehrere Shapeshifter-Spiele hintereinander zu spielen.

Im Shapeshifter-Minispiel muß man Teile vom unteren Bildschirmrand an passender, leerer Stelle auf den scrollenden Streifen platzieren. Dazu hat man zwei Minuten Zeit. Nicht benötigte Teile können in einem Ablagebereich platziert werden. Dieses wird allerdings mit einem Abzug von fünf Sekunden vom Zeitlimit bestraft.

Grafisch hat Secrets of Olympus wenig zu bieten. Die Hintergrundbilder wechseln zwar, werden aber vom Spielfeld fast immer zur Gänze verdeckt.
Die Hintergrundmusik ist entspannend, wenn nicht sogar einschläfernd.

Secrets of Olympus ist ein Spiel, das für Anfänger und Liebhaber von 3-Gewinnt-Spielen durchaus geeignet ist. Wobei ich doch der Meinung bin, dass Anfänger bei so vielen Leveln und durch zu wenig Erfolgserlebnisse im Spiel recht schnell das Interesse verlieren könnten. Es gibt mittlerweile sehr viele Spiele dieser Art, die sowohl grafisch als auch spielerisch mehr zu bieten haben und lohnenswerter sind.

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