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Secret Mission: Die vergessene Insel
Nachlese


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Frogwares

Autor: Sonja R.
28.02.2010

Im Auftrag der Regierung ist Chanel Flores mit ihrem Flugzeug unterwegs, um eine jüngst entdeckte Insel im Bermuda-Dreieck zu erforschen. Allerdings kommt sie nicht dort an, denn 150 Meilen entfernt muss sie mit dem Fallschirm ihre Maschine verlassen, während diese abstürzt. Sie landet auf einer schnuckeligen Insel, die das Geheimnis eines Pärchens verbirgt.

Und diese Insel ist wirklich sowas von schön! Farbenfroh, dabei aber nicht knallig und in einer tollen Grafik wird sie präsentiert und das für jedermann! Als besonderes Extra nimmt das Spiel automatisch die Bildschirmauflösung deines Monitors an, aber in den Optionen kannst du sie trotzdem individuell nach deinen Wünschen einstellen. Und diese optimalen Grafikeinstellungen machen sich zusätzlich bemerkbar. So ganz nebenbei gibt es dann noch schwingende Affen, an einem Baumstamm kriechende Raupen und vieles mehr. Allerdings wollen wir über meine Schwärmerei über die Grafik ja nicht das Spiel vergessen.

Ohne Zeitlimit machst du dich auf Schusters Rappen, um die Insel zu erforschen. Dabei ist es deine Hauptaufgabe, sieben Kristalle zu finden. Diese Kristalle müssen in den Kristallbaum eingesetzt werden und jeder trägt dazu bei, das verwunschene Pärchen darin zu befreien. Es gibt dazu viele Orte auf der Insel, die du nach und nach aufsuchst. Manchmal kannst du einen Ort mit einem Besuch abschliessen, aber meistens musst du mindestens ein Mal zurück.

Am Beginn des Spiels hast du Wahl zwischen dem einfachen und dem schweren Modus. Der Unterschied zwischen beiden macht sich doch recht deutlich bemerkbar. Auf leicht kannst du in Wimmelbildern zwei zusätzliche Tipp-Kristalle finden, während es im schweren Modus nur einer ist. In der leichten Variante bekommst du mehr Texthinweise und Wimmelbildszenen zeigen einen deutlichen Sternennebel. Spielst du auf schwer, musst du dir das selbst erarbeiten. Statt einem Sternennebel gibt es nur das Auge an der Maus, wenn du über die Szene fährst. Einsatzorte von Inventarobjekten bewirken einen Schraubenschlüssel an der Maus, den du auch nur siehst, wenn du sie darüber legst. Es ist also genaueres untersuchen jedes Ortes erforderlich, wenn du auf schwer spielst, um nichts zu übersehen.

An deinem Landeplatz beginnst du also und suchst mit der Maus die Szene ab. Es gibt überall das eine oder andere ins Inventar aufzunehmen und eine Wimmelbildszene. Nahezu jedes Mal, wenn du an einen Ort zurück kommst, findest du an derselben Stelle wieder ein Wimmelbild, aber mit variierenden Objekten. Lediglich das eine Inventarobjekt, das darin immer enthalten ist, ist bei jedem gleich. Sie entstehen öfters neu, wenn ein bestimmter Inventargegenstand benutzt wurde.

Die Inventarobjekte werden eingesetzt, um Mechanismen oder Minispiele auszulösen. Die sind ins Spiel eingepasst und ebenso schön gemacht wie das gesamte Spiel. Der Schwierigkeitsgrad steigert sich allmählich und keins wird mehrfach auftauchen. Es gilt ein Labyrinth zu durchqueren, Punkte zu verbinden, Säulen zu versenken oder durch logisches Denken eine Farbsequenz zu ermitteln. Und das ist nur ein kleiner Auszug von dem, was alles so zu tun ist. Jedes Minispiel kann an den Anfang zurückgesetzt werden, wenn man sich mal vergaloppiert hat oder nach einer Aufladezeit auch ein Überspringen möglich. Es wurde einfach an alles gedacht.

Deine Aufgaben an jedem Ort bekommst du unten rechts in der Ecke aufgelistet. Wie bereits erwähnt, gibt es in den Wimmelbildern pro Szene je nach Schwierigkeitsmodus ein bis zwei Extra-Tipps. Wenn du keinen Tipp mehr haben solltest, lädt er sich aber trotzdem wieder auf. Im normalen Spielverlauf ausserhalb der Suchszenen ist das anders. Die in Wimmelbildern gesammelten Tipps kommen hier nicht zum Tragen, sondern nur der eine wiederaufladbare. Aber da die Aufgaben nicht allzu schwierig sind, reicht der auch völlig aus.

Die Karte ist dir ebenfalls eine grosse Hilfe. Du kannst dich zu Fuss von Ort zu Ort bewegen, aber auch die Karte benutzen. Das geht natürlich wesentlich schneller und vor allem siehst du direkt, an welchem Ort du noch etwas zu erledigen hast. Sie ist wie eine Art Fahrplan. An grüne Häkchen brauchst du gar nicht mehr, die Ausrufezeichen sind jetzt im Moment von Interesse. So läufst du dir keinen Wolf auf der Suche nach einem versteckten Wimmelbild, das genau das Inventarobjekt für dich hat, das du so dringend brauchst. Du brauchst nur die Orte absuchen, die auf der Karte als interessant gekennzeichnet sind.

Vom Hauptmenü aus kannst du alle Wimmelbilder und Minispiele erneut anwählen, die du bereits gespielt hast. Da auch einige Minispiele zufälliger Natur sind, kann das durchaus seinen Reiz haben. Die Musik untermalt deine Wanderung recht passend und die angenehmen Nebengeräusche beim Finden eines Tipp-Kristalls beispielsweise hört man gerne. Nur der Schluss hat mich etwas gestört. Ich frage mich immer noch, wie Chanel von der Insel weg gekommen ist. Das muss sie aber, denn sie hat ja nie wieder etwas von besagter Insel gehört.

Frogwares hat einfach alles richtig gemacht: die wundervolle Grafik, die - genauso wie alles in dem Spiel - mit Liebe zum Detail gemacht worden ist. Eine gute Mischung aus Inventaraufgaben, Wimmelbildern und Minispielen. Das einzige Manko mal wieder: Mit unter drei Stunden Spielzeit ist es zu kurz und man hätte sich doch soooooooo gern noch mehr gewünscht...

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