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Save the Prince

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Herausgeber: Maximize Games
Entwickler: Maximize Games

Download: BigFish Games.com

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Autor: Claudia K.
Datum: 22.11.2013

Zeitmanagement - altbekannt, mit frischem Wind und Charme
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Als die junge Maid Giselle erwacht, stürzt die Erinnerung sofort auf sie ein. Ein böser Magier hat ihren geliebten Prinzen zu Stein verwandelt. Wie durch ein Wunder wurde sie verschont. Doch Hilfe naht, ein liebenswerter Zwerg, grundgütig und sanft, eilt der Maid unverzüglich zur Hilfe. Sollte man meinen. Aber nicht ganz, der kleine Zwerg ist eher ein Giftzwerg und hilft zwar, aber selbstverständlich nur gegen eine hohe Belohnung. Die naive Maid stimmt allem zu und so macht man sich auf den langen Weg, zurück in das Königreich, um Reich und Prinz zu befreien.

Auf dem Weg stoßen die beiden auf viele Hindernisse. Steine und Felsen, kaputte Straßen und Brücken sind da nur eines der Probleme. Verzauberte Gebäude, Magier und Trolle ein anderes. Doch mit viel Arbeit und der Unterstützung von Freunden schaffen Maid und Zwerg jedes Hindernis aus dem Weg. Einer der hilfreichen bist du und so wirst du Farmen, Sägewerke, Gold- und Steinminen bauen, nur nachts blühende Blumen pflücken und vieles mehr.

Grafisch macht Save the Prince wahrlich nur zu Beginn viel her. Die einzelnen Level sind zwar charmant aber sicherlich nicht großartig gezeichnet. Durch die Animationen der arbeitenden Zwerge und vor allem der Trolle, die alles klauen, was nicht niet- und nagelfest ist, wirken die Level in weiten Teilen auch lebendig.

Spielerisch braucht es eine Weile, bis man bemerkt, dass Save the Prince doch mehr ist, als nur ein x-beliebiger Klon von Ritter Arthur, Roads of Rome und Royal Envoy. Zwar finden sich viele Elemente aus all diesen Spielen wieder, doch es gibt auch erfrischend Neues.

So gibt es in vielen Leveln einen Tag-Nacht Rhytmus, der aber nicht regelmäßig ist, sondern durch die Zeitleiste bestimmt wird. Nur in der Nacht kann man eine bestimmte Blume pflücken, die es einem verfluchten Helfer ermöglicht, Gebäude zu entzaubern. Das wird im Verlauf der 50 Level noch schwieriger, denn dann ist der Tag-Nacht-Wechsel nur noch als Bonus zu aktivieren. Ein Portal, das dich an sonst unerreichbare Stellen bringt, ist nur über einen Bonus zu aktivieren, der aber zeitlich begrenzt ist. Und so muss man ein Auge darauf haben, dass bei Ablauf des Bonus nicht alle Zwerge auf der falschen Seite des Teleporters sind. Und noch ein weiterer Bonus bietet viel Strategiepotential. Der Magnet zieht alle Rohstoffe automatisch an, und die von Gebäuden, die noch nicht freigespielt sind.

Gespielt wird entweder mit Zeitlimit, das in Gold, Siber und Bronze unterteilt ist. Wird die Bronzezeit verfehlt, muss das Level neu gestartet werden. Wählt man den entspannten Modus, geht es ganz ohne Zeit von Statten. Bis etwas zur Hälfte des Spieles ist der Zeitmodus nicht allzu schwierig, danach aber wird so manches Level zu einer echten Herausforderung. Vor diversen Leveln gibt es eine Unterhaltung zwischen Giselle und dem Zwerg, die manchmal auch durchaus amüsant ist.

Save the Prince ist unterhaltsam. Es ist freundlich, charmant, manchmal humorvoll und wenn auch nicht großartig, so doch zumindest nett anzusehen. Der erfahrene Spieler wird hier einige Nüsse zu knacken haben, Anfänger oder die, die gern ohne den Stress eines Zeitlimit spielen, sind hier ebenfalls gut aufgehoben. Die drei oben beschriebenen Elemente geben dem Spiel etwas Frisches, Neues. Die Probestunde wird nur einen Teil der Vorzüge enthüllen, doch wer dem Spiel darüber hinaus eine Chance gibt, wird es sicherlich nicht bereuen.


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