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Sarah Maribu und die vergessene Welt

Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Ters G-Studio

Wenn Du Sarah Maribu and the Lost World auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Sonja R.
11.02.2010
deutsche Version: 23.04.2010

Sarah Maribu bekam von ihrem Grossvater den Tipp für eine Insel, auf der Dinosaurier leben. Zunächst skeptisch muss sie bald erkennen, dass er ihr keinen vom Pferd erzählt, sondern die Wahrheit gesagt hat. Mit Ehemann Michael will sie die Insel erforschen, aber zunächst schlagen die beiden ihr Zelt auf und wollen etwas essen. Während Sarah die Tütensuppe vorbereitet, verschwindet Michael. Offensichtlich mag er keine Fertiggerichte... Auf ihrer Suche nach ihm packt Sarah dann einiges an Schätzen in ihren Rucksack, die sie unterwegs findet. Da fragt man sich doch, wie gross die Liebe ist, wenn sie bei einem Verschwinden ihres Mannes an das Einsacken von Schätzen denkt - aber lassen wir das.

Hier bist du schon mitten im Spiel, ohne jegliches Zeitlimit. Zunächst gibt es immer Objekte zu suchen, die bildlich am linken Rand dargestellt sind. Es gibt 6 Felder, in denen sie zu sehen sind und für jedes gefundene dreht sich das Feld und ein neues kommt nach. Es sind nicht gerade wenig Objekte, die du suchen musst. Das können schonmal 30 in einer Szene sein, ohne dass sie überladen wirkt.

Nur ist nicht alles direkt zu sehen. Manches ist teilweise verdeckt oder muss erstmal zugänglich gemacht werden. Dafür brauchst du die Inventarobjekte. Einiges von dem, was du anfangs von deiner Bilderliste suchst, geht ins Inventar. Von da aus musst du es oft benutzen, um weitere Inventarobjekte oder auch normale finden zu können. Viele sind aber auch nur zu deinem Privatvergnügen da, sie werden eingesetzt und haben keine besondere Bedeutung, wie das Zurücklegen der Eier in das Nest beispielsweise.

Der Ablauf dafür ist ganz unterschiedlich: Es kann sein, dass du die gesammelten Inventarobjekte in einer beliebigen Reihenfolge einsetzen kannst. Oft kommt es aber auch vor, dass du nur auf eines direkt zugreifen kannst und dann eine Art Kettenreaktion hast. Du setzt das eine ein, bekommst das nächste, das wiederum eingesetzt werden muss. Hier gibt es wieder ein Neues, das für das letzte Inventarobjekt erforderlich ist, um den Level abzuschliessen. Oder aber du hast alle im Inventar und musst trotzdem eine Reihenfolge einhalten. Hebel müssen dabei meistens nochmal angeklickt werden, damit der zusammengebaute Mechanismus funktioniert.

Wo es etwas zu tun gibt, wird vom Spiel gut sichtbar angezeigt. Der Mauszeiger verändert sich an solchen Stellen zu einer Lupe, ausserdem gibt es ein auffälliges Glitzern.

Während einiges direkt in der normalen Szene eingesetzt wird, bringt die Lupe andernorts auch Nahansichten. Da ist dann etwas zu finden oder einzusetzen, manchmal auch beides. Ein Minispiel kann ebenfalls dahinterstecken.

Die sind sporadisch im Spiel verteilt und beziehen sich auf die momentane Situation. In einen Wecker müssen Batterien unterschiedlicher Voltstärke eingesetzt werden und eine mathematische Gleichung ergeben. Es sind schlicht und ergreifend Rohre zu verbinden oder sechs Flugdinosaurier müssen ihre Seiten tauschen. Das hat mir sehr gut gefallen, weil es einfach hübsch präsentiert wird. Überspringbar sind alle Minispiele, du musst nur die Aufladezeit abwarten.

Auch der Tipp hat eine Aufladezeit, die im guten Mittelfeld liegt. Er zeigt zufällig ein Objekt, das noch zu finden ist oder aber eine Stelle, an der du einen Inventargegenstand einsetzen kannst - falls du ihn bereits dein Eigen nennst. Wenn nicht, zeigt er dir trotzdem den Einsatzort und du weisst immer noch nicht, wo du das benötigte Utensil dazu findest.

Einige Level bestehen aus zwei Orten, zwischen denen du pendelst. Das ist aber nicht weiter schwierig, weil dir im Grunde keine andere Möglichkeit bleibt, als diesen Weg zu wählen, wenn du alles gefunden hast. Ab und an bleibt etwas im Inventar zurück, das an dem zweiten Ort gebraucht wird. Teilweise nimmst du auch von dort etwas mit und taperst wieder zum ersten.

Nun könnte man denken, dass sich das Suchen recht einfach gestaltet, wenn man doch die Bilder vor Augen hat. Ganz so ist es nicht, denn die Objekte liegen durchaus in anderen Positionen in der Szene. Siehst du etwas in deiner Liste liegend, kann es letztendlich stehend oder hängend zu finden sein. Das ist aber nicht das Einzige, was die Suche erschwert. Da gibt es noch die Grafik.

Sie ist sehr schön, farbenfroh, deutlich und liebenswert animiert. So hatte Ters G-Studio es gar nicht nötig, die Objekte unfair zu verstecken. Sie sind nur einfach gut eingebunden. So manches Einzelstück nimmt man gar nicht bewusst wahr.

Die Musik begleitet deinen Trip über die Insel sehr angenehm und der ist nicht gerade kurz. Etwa 4 - 5 Stunden wird ein Durchschnittsspieler brauchen, bis er Michael wieder in die Arme schliessen kann.

Trotz allem ist Sarah Malibu und die vergessene Welt nicht so besonders, dass sich sehr von der Menge abhebt. Es ist gut gemacht, erfreut das Auge, garantiert ein bisschen Kopfzerbrechen und ist nicht zu kurz. Aber die Suchlisten sind nur bedingt zufällig, so dass ein Wiederspielfaktor kaum gegeben ist. Auch ist alles geradlinig und man wird automatisch von Level zu Level gebracht. Es ist auf jeden Fall ein gutes Spiel, dass für einen Probedownload absolut zu empfehlen ist.

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