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Samantha Swift and the Golden Touch
Herausgeber: MumboJumbo
Entwickler: MumboJumbo

Download (normal) : Deutschland Spielt
Download (normal): Bigfish Games.de

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Autor: Sonja R.

Samantha wird in diesem Teil von ihrem neuen Wohltäter darum gebeten, die Reichtümer von Alexander dem Großen ausfindig zu machen. Dabei scheint die Gelegenheit günstig zu sein. zahlreiche Gegenstände für das Museum zu sammeln. Samantha weiß allerdings, dass eine geheime Bruderschaft sie auf Schritt und Tritt beobachtet, doch ihre Kenntnisse über diese Vereinigung sind nur vage. Schnell stellt sie fest, dass es hier weitaus mehr bedarf, als einfach nur nach einem Schatz zu graben…

Dieses zweite Abenteuer nach Samantha Swift and the hidden Roses of Athena ist noch besser, noch schöner, noch länger. In 57 Leveln, die dich kreuz und quer um die Welt bringen, suchst du nach Alexanders Reichtümern. Die Länge der einzelnen Level sind dabei sehr unterschiedlich, sie haben aber alle eins gemeinsam: Du musst Objekte von deiner Liste finden.

Die in weiß geschriebenen Objekte sind einfache Wimmelbild-Items, die du einfach so findest, wenn du ein einigermassen gutes Auge hast. Aber damit ist es nicht getan. In jedem Level (bis auf weinige Ausnahmen) hast du noch blau geschriebene Gegenstände und hier wird die Sache richtig interessant.

Diese blauen Gegenstände sind nämlich versteckt. Einige deiner weißen Objekte wandern direkt in ein Inventar. Du brauchst sie meistens noch da, wo du sie gefunden hast, manchmal aber auch später. Diese Inventarobjekte sind aber auf jeden Fall nötig, um die blauen Objekte zu finden. Da sind zugewucherte Felsen mit einer Machete zu beschneiden, Fische mit einer Falle zu fangen oder Bienen auszuräuchern. Etwas zum Ausräuchern der Bienen muss man sich aber erst basteln, indem man vorher andere Inventargegenstände benutzt. Wird dein Mauszeiger blau mit Zahnrädern, ist das das Zeichen, dass hier ein Inventargegenstand benutzt werden muss.

Es bleibt aber nicht nur beim logischen Verwenden von Inventarobjekten, oft müssen auch Rätsel gelöst werden. Das geht von unterschiedlichen, sehr geschmackvollen Varianten von Puzzles über 3-Gewinnt bis zu Rätseln, denen du erst auf den Grund gehen musst. Heraus zu finden, was überhaupt getan werden muss, ist immer die größere Herausforderung. Die ersten beiden Knotenrätsel lösen ist machbar, aber was will das dritte von dir? Diese Rätsel werden durch einen grünen Mauszeiger mit einer Lupe angezeigt.

Das Spiel lässt dich dabei aber natürlich nicht im Regen stehen, sondern gibt dir bei den Rätseln unendliche Tipps. Benutzt du den Tipp das erste Mal, bekommst du Hinweise darauf, was zu tun ist. Auch beim zweiten Tipp ist das oft noch so. Danach aber gibt es konkrete Lösungshilfen, indem dir das Spiel den jeweils nächsten Schritt vorgibt.

Bei den Suchbildern ist das etwas anders geregelt. Du beginnst mit 3 Tipps, in jeder Suchszene ist ein Blitz versteckt, der dir einen weiteren Tipp beschert. Bei den weißen Items zeigt er dir den Standort eines beliebigen Objekts, bei den blauen Objekten allerdings musst du (solltest du noch mehrere haben) eins auswählen. Weitere Tipps kannst du in Form von Blitzen finden, von denen in jeder Szene einer versteckt ist. Besonders hilfreich ist auch das Sonar, das du gleich am Beginn des ersten Levels findest. Klickst du einen Begriff in deiner Liste an, zeigt dir das Sonar die Silhouette, ohne dass du einen Tipp benutzen musst. Klickst du aber zu oft falsch, ist es für einige Zeit ausser Betrieb.

Auch das PDA findest du gleich zu Beginn. Es bildet dein Menü, du kannst sogar das Aussehen deines PDA verändern. Ein anderes Hintergrundbild, eine andere Rahmenfarbe. Du kannst dir Steckbriefe der Spielcharaktere ansehen oder ins Museum gehen, um die bisher gefundenen Schätze zu betrachten. Dabei kannst du dich im Museum frei von Raum zu Raum bewegen.

Die Grafik wurde im Vergleich zum ersten Teil deutlich verbessert. Intro und Zwischensequenzen sind in Zeichentrick gemacht, die Suchbilder gezeichnet. Aber diese Zeichnung sind so liebevoll und detailreich, dass es eine Freude ist, sie anzusehen. Es staubt, die Lianen schwanken, Spinnenweben wabern, du suchst im Schneegestöber und hast kristallklares Wasser, das sich auch bewegt. Oft laufen richtige kleine Filme ab, wenn du zum Beispiel dem Eichhörnchen den Tannenzapfen gegeben hast und es daraufhin quer durchs Bild den Baum hinauf düst. Die Hintergrundmusik untermalt das Ganze sehr passend, so dass es noch mehr Atmosphäre bekommt.

Samantha Swift and the golden Touch ist ein Spiel, das uneingeschränkt empfehlenswert ist. Der Kopf wird gefordert, aber nicht so, dass es Frustmomente gibt. Durch die Logik in der Anwendung der Inventargegenstände ist alles gut machbar. Obwohl das Spiel mit etwa 7 Stunden schon recht lang ist, könnte man direkt noch weiter spielen.

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