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Samantha Swift and the Fountains of Fate

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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Mumbo Jumbo

Download: Deutschland-Spielt.de
Download: BigFish Games.de

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Autor: Sonja R.
13.03.2011


Samantha macht sich auf die Reise, um den Smaragd von Cortez zu finden, nachdem sie zuvor von der manipulierenden M'Alice bei ihrer Suche unterbrochen wurde. Mithilfe Dr. Butlers und Adams entdeckt die Archäologin und Abenteuerin bald, dass das seltene Artefakt in ihrem Besitz der Schlüssel zum Jungbrunnen sein könnte.

Während des Intros bin ich mir vorgekommen wie bei Lara Croft: Tomb Raider. Aber nein, es war Samantha, die sich da eine waghalsige Verfolgungsjagd lieferte. Haben alle solche Fähigkeiten, die einen solchen Berufzweig ausüben? Da ich niemanden in diesem Bereich persönlich kenne, entzieht sich das leider meiner Kenntnis.

Dieser vierte Teil der Samantha Swift-Reihe weicht nicht von seinen Vorgängern ab. Er besticht wieder durch eine klare, gezeichnete Grafik und in den meisten Fällen wirst du gradlinig durch das Spiel geführt. In zwei Kapiteln der insgesamt 6 kannst du dich zwischen mehreren Orten frei bewegen. Die Hintergrundmusik unterstreicht dein Abenteuer.

Der Levelablauf ansich ist immer ähnlich: Zunächst bekommst du in der Regel eine zweiteilige Suchliste. Hast du alles von der ersten gefunden, bekommst du erst die zweite. Darin enthalten sind auch grün geschriebene Begriffe, die nicht auf den ersten Blick zu sehen sind. Um sie zu finden, muss ein Korb geöffnet werden, ein Schild verschoben und andere Aktivitäten dieser Art. Die Stellen sind gut zu erkennen, da dein Mauszeiger dann zur Hand wird.

In früheren Teilen hatte jeder Spieler dieselben Suchlisten, aber die Objekte waren in der Szene unterschiedlich gelagert. Jetzt hat man sich dem allgemeinen Brauch angeschlossen und die Liste selbst zufällig gestaltet. Ebenso findest du immer wieder Umschreibungen wie "eine antike Stereoanlage" oder "ein Plappermaul". Oft geht ein oder auch mehrere Gegenstände daraus in dein Inventar, woraus sie als Hilfmittel zu benutzen sind.

Meistens finden sie direkt vor Ort ihre Anwendung. Inventarobjekte werden für Begriffe eingesetzt, die dir nach den Suchlisten angezeigt werden und diese sind in blau geschrieben. Dein Mauszeiger wird am Einsatzpunkt zu Zahnrädern und wenn du das richtige Inventarobjekt dort einsetzen willst, erkennst du es an den sprühenden Funken.

Die Wimmelbilder können manchmal schwierig werden, weil man doch so manches zu sehr in den Hintergrund eingepasst oder Grössenverhältniss nicht beachtet hat. Aber natürlich lässt man dich nicht ohne Hilfe durch das Spiel stolpern. An jedem Ort gibt es einen Blitz, der dir einen Zusatztipp beschafft. Aber keine Panik, falls du alle verbrauchen musst - der letzte lädt sich schnell wieder auf, so dass immer einer vorhanden ist. Die Verwendung des Tipps lässt sich oft vermeiden, wenn du den gesuchten Begriff in der Suchliste anklickst. Der Scanner zeigt dir so den Umriss dieses Gegenstands. Er wird aber für einige Sekunden deaktiviert, wenn du 6 mal falsch klickst.

Ausser den Blitzen gibt es an jedem Ort zwei Schwalben. Die sind mitunter auch sehr schwer zu entdecken, da sie wie auch die Blitze ganz unterschiedlicher Farbe sein können. Es gibt im Spiel insgesamt weit über 80, nur 60 benötigst du, um im Hauptmenü den unbegrenzten Wimmelbildmodus freizuschalten. Dort kannst du an 8 Orten noch einmal suchen.

Im Spielverlauf wirst du immer wieder auf Minispiele stossen, die als Grundlage zwar die gängigen Grundspiele haben, aber erfreulicherweise phantasievoll abgewandelt wurden. Sie sollten für jeden Spieler gut machbar sein, können im Notfall aber auch übersprungen werden. Auch Orte mit Unterschiede suchen oder verwandte Paare wirst du vorfinden.

Samantha Swift and the Fountains of Fate ist zum wiederholten Male ein solides Spiel geworden, dass mit einer guten Länge Spielspass verspricht. Durch die zufälligen Suchlisten und das Erspielen von Pokalen ist auch ein Wiederspielwert gegeben. Wer immer noch nicht genug von in der Erde grabenden Superheldinnen hat, ist hier auf jeden Fall gut aufgehoben.


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