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Royal Detective: Herr der Statuen


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Elephant Games

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 15.06.2012
Deutsch (Normal): 12.10.2012

Du wirst nach Martlet gerufen, einer kleinen Stadt in den Alpen, irgendwo in Europa. Bekannt war die Stadt einst für ihre wundervollen Statuen, doch genau dies ist jetzt das Problem. Denn die Statuen sind lebendig geworden. Sie entführen die Bewohner und zerstören die Stadt. Kannst du herausfinden, wer den Statuen Leben eingehaucht hat und den Wahnsinn stoppen? Rupert, der entzückend höfliche Holzpirat, wird dich als Tip- und Ratgeber bei diesem Abenteuer begleiten.

Doch Rupert kann noch mehr, er ist auch ein Geschichtenerzähler in Royal Detective: Herr der Statuen. Und so erfährst du, dass alles irgendwie mit Princess zu tun hat. Als Neugeborenes wurde sie vor die Tore der Stadt gelegt, gewickelt in ein Tuch, aber ohne Nachricht. Der Statuenmacher der Stadt nahm sie auf und schon bald sahen alle in Marlet sie als seine Tochter an. Ebenso schnell stellst du fest, dass die Zeitungen, die du gefunden hast, nicht gelogen haben. Denn die Statuen sind wirklich nicht sehr freundlich.....

Aber nicht alle Statuen sind böse. Die, die es sind, haben rote Augen, aber du findest auch welche mit grünen Augen und sie werden dir, wie Rupert, hilfreiche Begleiter. So wie der Hahn, der zum Beispiel Dinge für dich von weit oben holt, aber auch tapfer für dich kämpft, wenn es ein muss. Nach seinem Einsatz kommt er stets in dein Inventar zurück, ebenso wie der Gartenzwerg mit seiner Schere oder der starke Troll, der mit einer Spitzhacke oder eine Ramme für dich Wege frei macht. Der Bogenschütze geht immer seine eigenen Wege, ist aber da, wenn du ihn brauchst. Eine schöne, innovative Idee sind diese Statuen!

Drei Modi stehen Dir zu Auswahl, Letzterer hat weder Tipp noch Glitzer, noch Überspringfunktion, die beiden anderen unterscheiden sich durch Aufladegeschwindigkeit und natürlich in der Häufigkeit von Glitzerhilfe. Zwar sind die Wege in Royal Detective: Herr der Statuen nicht allzulang, trotzdem hast du (ausser im dritten Modus) eine gute Karte, die dir anzeigt, wo es etwas zu tun gibt. Mit einem Klick kommst du zum gewünschten Ort, du kannst aber natürlich auch laufen.

Royal Detective: Herr der Statuen besticht zum einen durch seine wundervollen Grafiken und seiner Liebe zum Detail. Besonders auffällig ist dies in den Wimmelbildern. Sie sind erst einmal nichts besonderes, vollgemüllte (aber nicht chaotische") Szenen, die in den Suchlisten einige Objekte haben, die nur mit Interaktionen zu finden sind. Abgesehen von zusätzlichen Animationen und Lichteffekten ist es das Finden von Gegenständen, die diese visuell so besonders machen. Findest du ein Objekt, wird es nicht einfach so verschwinden, sondern wird in Wellen weggetragen, es ist, als sähest du Dinge unter bewegtem Wasser. Eines der Objekte geht nach dem Ende der Szene in dein Inventar. Royal Detective: Herr der Statuen ist nicht allzu gradlinig, du wirst Dinge auch mal etwas länger im Inventar haben, aber es ist auch nicht frustrierend - ein bereits entdecktes Rätsel wird nicht erst so spät gelöst, dass man schon längst nicht mehr weiß, was man eigentlich wo noch machen musste.

Die große Schwäche von Elephant Games sind Puzzle und auch das kommt bei Royal Detective: Herr der Statuen wieder zum Vorschein. Visuell schön gemacht, haben sie aber trotzdem kaum Schwierigkeitsgrad und auch wenn einige Puzzle durchaus kreativ sind, letztendlich läuft es immer und immer wieder nur auf Geduldspiel hinaus. Und einige scheinbare Rätsel sind gelöst, sobald die du entsprechenden Inventarteile eingesetzt hast.

Rupert, dein hölzener Pirat, wird dir in Wimmelbildern willkürlich ein Objekt von der Liste zeigen. Ausserhalb sagt er dir in Textform, wo er nun als nächstes hingehen würde. Die häufigen Cutszenen dauern nie zu lange und können, ebenso wie Dialoge, übersprungen werden. Die Musik ist angenehm, mal dramatischer, mal sanfter. Und die Geschichte nimmt im zweiten Drittel des Spieles eine interessante Wendung. Es gibt diverse Auszeichnung, für eine wirst du innerhalb des gesamten Spieles insgesamt 26 Miniatur-Statuen finden müssen. Es gibt keine Zeitschinderei, die ca. 4 Stunden Spielzeit sind reine Spielzeit, überspringst du keine Puzzle, sondern löst alles geduldig bis zu Ende, wirst du vermutlich noch etwas länger bleiben.

Royal Detective: Herr der Statuen macht alles richtig. Es ist eine schöne Geschichte mit interessanten und spannendne Wendungen drin. Das Ende ... nun, es bleibt dir überlassen, wie es aussieht, du hast zwei Möglichkeiten, jede hat ein anderes Ende zur Folge. Egal, welche Version du wählst, eine Fortsetzung ist möglich, aber nicht unbedingt. Die Geschichte des Detektives, seine Aufgabe, ist erfüllt. Enttäuschend ist die Spielzeit der Sammleredition - exakt nach 30 Minuten war ich damit fertig. Die Geschichte spielt in Marlet, nach dem Ende und ist eher geschludert. Zwar bleiben die Features die Gleichen, aber man merkt: Nach dem Aufwand des eigentlichen Spieles blieb für Sammler-Extra nicht mehr viel Budget übrig. Das Spiel ist deutlich nur in der Normalversion zu empfehlen.

Wer aber die Normalversion hat (oder damit leben kann, dass die zusätzlichen Kosten für die Sammler kaum zusätzliches Spiel oder sonst etwas Besonderes beinhalten), der wird ein wundervolles Abenteuer erleben. Der wird beim spielen spüren, wieviel Zuwendung auch in kleinen Details diesem Spiel gegeben wurde. Es ist wahrlich ein Schmuckstück unter den Wimmelbild-Puzzle-Abenteuern, dass du nicht verpassen solltest!

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


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