Rooms: The Main Building


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Herausgeber: Handmade Games
Entwickler: Handmade Games

Download: Handmade Game
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Autor: Claudia K.
Datum: 01.10.2008

Rooms: The Main Building ist eine gute Kombination von Puzzle und Abenteuer. Der Hauptdarsteller (Du) hat Geburtstag und erhält ein geheimnisvolles Geschenk. Zuerst hält er es für ein weiteres langwiliges Puzzle, doch schnell wird er eines besseren belehrt, findet sich auf einer mysteriösen Strasse wieder und ein sprechendes Buch erklärt ihm, dass er dort gefangen sei, bis er alle Puzzle gelöst habe. Und dann beginnt das Abenteuer.

Rooms: The Main Building ist, simpel gesagt, ein Verschiebe-Puzzle. Für die, die mit Verschiebepuzzles nicht so vertraut sind, sei gesagt: Ein Bild wird zerschnitten, die einzelnen Teile fröhlich durchgemischt und der Spieler muss durch verschieben der Teile das ursprünglich Bild wieder zusammen setzen. Aber es darauf zu reduzieren, damit tut man diesem grossartigen Spiel unrecht. Oh, ja…. In dem Spiel verschiebst Du auch. Aber es ist mehr als das, was Rooms: The Main Building so unterhaltsam und spannend macht.

Im Unterschied zu den herkömmlichen Verschiebepuzzles gibt es hier einen Charakter (Du), der sich in einem der Teile befindet. Und dieses musst Du dann verschieben oder Du musst in ein anliegendes Teil gehen, Leitern rauf und runter klettern, Teleporter oder U-Bahnen benutzen, das Innenleben mit einem anderen Teil austauschen, Wände sprengen und einiges mehr……Alles mit dem primären Ziel, einen Ausgang zu erreichen, bevor die Zeit abgelaufen ist (falls Du nicht im Relax-Modus spielst) und dem sekundären Ziel, das Bild vollständig zu rekonstruiren, was durchaus zwei verschiedene Dinge sein können, aber nicht immer sind. Hast Du einen Raum geschafft, kannst Du den nächsten betreten.

Und als ob es damit nicht genug ist, von Zeit zu Zeit kannst Du Kisten öffnen in denen sich Schlüssel, leckere oder auch faulige Holzstücke, Klebeband und anderes enthalten. Wenn Du am Endes eines Mansion (grosses Haus und hier Synonym für Kapitel) angelangt bist, kommst Du zur Rooms-Street, wo Du in verschiedenen Gebäuden Rätsel zu lösen hast, um zum nächsten Mansion zu gelangen.

Das Spielekonzept ist grossartig, aber es dauerte ein paar Räume lang, bevor ich mit dem Spiel so richtig warm geworden bin. Die Erklärungen am Beginn sind ein wenig irritierend und ich habe etwas gebraucht, bis ich wusste wie ich wann wohin komme. Aber wenn man dann einmal richtig drin ist, dann packt es einen. Einige Spieler mögen unglücklich sein, dass, abgesehen davon, dass man sich das Hintergrundbild anschauen kann, kein Hinweis-System vorhanden ist. Im Zeitmodus bedeutet dies ein manchmal mehrfaches (und damit frustrierendes) wiederholen eines Raumes, bis man es endlich geschafft hat.

Die Spiellänge variiert natürlich von Spieler zu Spieler, aber man kann sicher sagen, dass die 80 Räume nicht in vier, fünf Stunden zu schaffen sind. Beim Sound war ich nicht ganz so glücklich. Auch wenn die Melodie hübsch ist und die Geräusche der Räume, Teleporter usw. gut klingen, es wird doch relativ schnell eintönig. Obwohl das Spiel recht dunkel gehalten ist, die Grafiken sind auch bei hoher Auflösung noch klar und liebevoll im Detail.

Es ist ein Spiel, dass das Hirn fordert. Und das ist es doch, was dieses Spiel so besonders macht.