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Robinson Crusoe und der Piratenfluch


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: McIndie Games

Wenn Du Robinson Crusoe und der Piratenfluch auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Gyanda J.
Datum: 01.10.2010

Nachdem Robinson Crusoe zusammen mit Freitag die Insel verlassen konnte, begibt er sich vier Wochen später wieder auf See.Unterwegs finden sie Land, das aber nicht auf der Karte verzeichnet ist. Plötzlich erkranken er und Freitag und auf Robinsons Hand erscheint ein merkwürdiger Fleck. Ist hier Voodoo-Zauber im Spiel? Wurde er verflucht?

Robinson trifft merkwürdige Piraten auf der Insel, die ihm erzählen, dass sie von Flint, einem Piratenkapitän, verflucht wurden und dass er alle "schwarzen Flecke" finden müsse, die Flint ihnen verpasst habe. Diese müsse er dann in einem Trank auflösen, und ihn dem Papagei Flints der nun ein Affe ist, weil auch er verflucht wurde zu trinken geben. Verwandele er sich zurück in einen Papagei, wisse man, dass man nun den Trank gegen den Fluch gefunden habe. Damit müsse man dann zu Flint gehen, der in einer verfluchten Höhle unter der Insel zu finden sei. Er muss den Trank trinken, damit alle Piraten und auch Robinson erlöst werden können.

In jedem Kapitel triffst du also auf einen oder mehrere verfluchten Piraten, und musst alles tun, um ihren schwarzen Fleck zu bekommen. Jedes Kapitel hat verschiedene Orte, an denen du suchen musst und du bekommst für jede Szene, die du löst, einen schwarzen Fleck. Du kannst ihn sofort testen oder erst am Schluss des Kapitels, die Reihenfolge ist egal. Eine Karte, die du anklicken kannst, ermöglicht dir, zwischen Schauplätzen zu wechseln. Spielen kannst du im Relaxed-Modus oder im Zeit-Modus. Wie beim ersten Spiel hast du im Zeit-Modus für 6 Kapitel 1 Stunde Zeit Puzzles wegklicken kostet dich Zeit, zu schnelles Klicken auch. Im Relaxed-Modus hast du pro Kapitel 10 Hinweise und vor allem bekommst du auch einen Hinweis, wie die Puzzles jeweils zu lösen wären. Allein diese Hilfe kann schon sehr nützlich sein. Die Szenen beginnen immer damit, dass man eine bestimmte Anzahl von Dingen sucht: 10 Küchenutensilien, 12 Frösche, 10 Fliegen und Bienen, 8 Kobolde, etc. Danach folgt eine Wimmelbildszene, in der du aber nicht nur Dinge suchen musst, sondern auch Dinge kombinieren musst, um Aufgaben zu lösen. Meist sind es zwei Aufgaben pro Wimmelbild. Wie im ersten Spiel auch, blinken interessante Stellen grün und wenn du mit dem Cursor darauf gehst, verwandelt er sich entweder in ein Auge oder eine Hand je nachdem, was zu tun ist. Die Aufgaben, für die du Gegenstände kombinieren musst, werden dir auf der Suchliste in blau angezeigt. So muss man z.B. Popcorn herstellen, Eichhörnchen fangen, eine Melone zerteilen, etc.

Genug der technischen Erläuterungen, ich will endlich von meiner Begeisterung über dieses witzige und so abwechslungsreiche Spiel sprechen. Noch nie habe ich in einem Wimmelbildabenteuer so viele verschiedene Aufgaben lösen müssen und in Wahrheit sind diese unterschiedlichen Puzzles der absolute Star des Spiels! Hier haben die Entwickler ein Feuerwerk an Ideen abgebrannt, das seinesgleichen sucht. Alle diese Puzzles sind nach einer Wartezeit überspringbar. Das bedeutet, dass man sie alle zumindest versuchen kann, dass man nichts riskiert, wenn man seinen Kopf rauchen lässt und probiert und herumknobelt.

Es ist einfach zu köstlich, was da alles an Aufgaben auf einen wartet: Vogelpaare anhand von Geräuschen identifizieren, Strichmännchen aus Stecknadeln bauen, Bücher auf eine bestimmte Art arrangieren, Juwelen rotieren, bis die benachbarten Farben ihrer Kanten übereinstimmen, graphische mathematische Rätsel lösen, Codes knacken, ein Skelett mittels 32 in der Szene verteilter Knochen wieder zusammensetzen und ankleiden, Flaschen mit bemalten Etiketten austauschen, bis die Etiketten ein Bild ergeben, etc. kein Puzzle ähnelt dem anderen, sogar einen kleinen-IQ-Test gilt es zu absolvieren. Es ist einfach herrlich so deutlich zu spüren, wie viel Spaß die Entwickler bei diesem Spiel hatten!

übrigens sind die Szenen zum Teil animiert, was wirklich nett gemacht und witzig anzusehen ist. Wenn da zwei Schweine hörbar schnarchen, ein Pirat einem anderen auf den Kopf haut, der daraufhin aus Versehen eine Katze tritt. Oder beim kartenspielenden Piraten zu sehen, wie er mit den Augen rollt. Immer ist da etwas, das einem das Gefühl gibt, die Szene wäre fast lebendig.

Eins sei noch verraten: mit dem Sammeln der schwarzen Flecken ist es nicht getan. Selbst nachdem man den Trank gegen den Fluch endlich gefunden hat, wird man alle Piraten noch einmal besuchen müssen und das, was man dann von ihnen möchte, geben sie nur gegen sehr herausfordernde Rätsel her. Und auch das ist dann noch immer nicht das Ende des Spiels, dann kommt erst der entscheidende Showdown und den Ort muss man auch erst mal in einem Labyrinth finden. Mein Fazit: Ein klasse Spiel, das einem stundenlang Vergnügen bereiten wird und vor allem uneingeschränkt die Möglichkeit gibt, seine Puzzlefähigkeiten zu trainieren!

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