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Real Crimes: The Unicorn Killer

Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: AWE Games

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Autor: Sonja R.

Hilf FBI- Neuling Agentin Jennifer Lourdes und dem erfahrenen Detective Alan Michaels, den berühmten Unicorn-Killer zu fangen. Spüre den berüchtigten Mörder, Ira Einhorn, auf, um ihn in diesem spannenden Wimmelbild-Spiel seiner gerechten Strafe zu übergeben. Reise rund um den Globus und untersuche bedeutende Tatorte. Mache dich in "Real Crimes: The Unicorn Killer" auf eine lange Jagd und schnappe den gefährlichen Verbrecher.

Der Werbetext verspricht einen Krimi, den es zumindest der Hintergrundmusik nach gibt. Die erzählt einen Krimi, das Spiel aber mit Sicherheit nicht. Die Grafik ist dabei guter Durchschnitt und dass man zu Beginn jedes Levels die Fortschritte in den Ermittlungen erfährt kommt dem Ganzen zugute. Das wars aber auch so ziemlich.

Dabei hat es durchaus gute Ansätze. Es basiert auf einer wahren Geschichte, die bestimmt sehr spannend war. Das kommt hier nicht zum Tragen. Es gibt fast nur Wimmelbilder, die versuchsweise ab und zu durch Kombinationsaufgaben aufgepeppt werden sollten. Es verlangt nicht viel Intelligenz, das Gift zu finden, das direkt ins Inventar wandert. Es da wieder heraus zu nehmen und damit die Spinne anzuklicken. Auch die Umschreibungen mancher Items, die zu finden sind, sind eher leicht.

Immerhin gibt es durch diese Aufgaben jeweils einen Bonus-Tipp, was auch ganz gut so ist. Denn du beginnst das Spiel mit nur 3 und viele Objekte sind sehr im Hintergrund versteckt. Weitere Tipps kannst du dir mit den Go-Brettern verdienen. Sie sind in einigen wenigen Leveln im Suchbild versteckt. Bei diesem asiatischen Spiel musst du deine weiße Kugel so setzen, dass dein Gegenspieler mit seiner schwarzen Kugel keine weitere waagerechte oder senkrechte Reihe bilden kann. Aber Vorsicht! Setzt du die Kugel ein Mal falsch, hast du deine Chance vertan. Du kannst lediglich das Spiel beenden und neu starten, um einen weiteren Versuch zu haben.

Zwischendurch kommst du immer mal wieder ins Kriminallabor für drei Arten von Minispielen. Das Finden von 5 Fingerabdrücken unter vielen, die denen links im Kasten entsprechen. Ein Puzzle, das du durch das Tauschen von immer zwei Feldern zusammen setzt und ein Memory. Hierbei deckst du Blutstropfen auf statt Karten. Immerhin können diese Minispiele übersprungen werden, aber dann gibt es natürlich auch keinen Extra-Tipp.

Besonders nervig sind dabei auch die Fenster, die aufgehen, wenn du dich mal einige Sekunden nicht mit der Maus bewegst. Sie sind der Meinung, dir dann "helfen" zu müssen, wobei der Text darin nicht wirklich hilfreich ist sondern einfach nur stört. In den Optionen kannst du das nicht abschalten, dafür aber die Minispiele insgesamt. Wer braucht sowas? Auch wenn sie langweilig sind, verlängern sie das Spiel wenigstens um einige Minuten.

Das hat es leider dringend nötig. Es ist ist nicht davon auszugehen, dass ein halbwegs geübter Spieler wesentlich mehr als 2 Stunden braucht, eher weniger. Die 26 Level hören sich viel an, beinhalten aber meistens nur ein Suchbild, manchmal ein Go-Spiel, das ja auch nach einem Klick erledigt ist. Wen die Geschichte interessiert, ist sicherlich gut beraten, sie spielerisch zu erfahren. Insgesamt gesehen sollte man aber doch lieber die Finger davon lassen.

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