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PuppetShow: Mystery of Joyville
Nachlese
Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: G-Studio
Wenn Du PuppetShow: Mystery of Joyville auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann hier lang .
Autor: Sonja R.

Die kleine Stadt Joyville wurde bekannt durch ihr Theater. Das wurde von einem Puppenspieler ins Leben gerufen und viele Leute kamen in die Stadt, um diese Puppen zu sehen. Eines Tages jedoch brach ein Feuer im Theater aus und der Puppenspieler kam mit seiner Familie in den Flammen um. Nun verschwinden immer wieder Menschen in Joyville und der jüngste Vermisste ist der Enkel des Hoteliers, der dich zur Hilfe gerufen hat. Du sollst ihn finden und den Geschehnissen auf den Grund kommen. Die Geschichte erzählt sich praktisch von selbst durch die Handlungen, die du tätigst und Zwischensequenzen sind hierzu weder nötig noch vorhanden. Erst ziemlich zum Schluß wirst du in einer erfahren, wer hinter dem Verschwinden der Menschen steckt.

Und da sind sie wieder: Die Sternennebel, die ein Wimmelbild verbergen. Das scheint sich nun regelrecht einzubürgern. Sie tauchen immer wieder an Orten auf, die du nach und nach aufsuchst. Aber ein einmal absolviertes Wimmelbild bleibt auch erledigt und kommt nicht wieder. So sind alle sehr abwechslungsreich und es gibt immer mal wieder ein Objekt, dass man nicht sieht. Das liegt oft nur daran, dass sie perfekt in die Umgebung eingebunden sind. Man empfindet sie an dem Platz einfach als normal und nimmt sie deshalb gar nicht richtig wahr. Aber manchmal muss man den Blick darauf auch erst frei machen, indem ein Gitter beseitigt oder ein Vorhang zur Seite gezogen werden muss. Der Tipp kann da helfen, braucht aber doch ein bisschen, um sich wieder aufzuladen. Aus jedem Wimmelbild geht ein Teil ins Inventar, das dann für eine Aufgabe gebraucht wird.

Das Spiel ist sehr gradlinig, obwohl du zu vielen unterschiedlichen Orten gehst. Meistens wird ein Ort auch komplett abgehandelt, wenn du ein Mal da bist und eine Wiederkehr ist nicht vorgesehen. Das macht das Ganze wesentlich leichter, als es hätte sein müssen und sollen. Die Gegenstände,die man findet oder erspielt, werden auch direkt da benötigt oder gleich einen, maximal zwei Orte weiter. Da liegt ein Lappen auf dem Tisch, mit dem du den Tisch im selben Raum abwischst. Mit einem Schlüssel aus dem Nebenzimmer öffnest du ein Kästchen und solche Scherze. Das wird allerdings in der zweiten Hälfte des Spiels etwas anders. Es wird anspruchsvoller, du kannst nicht mehr alles gleich erledigen und musst doch eher mal überlegen, wie es weitergeht. Alle Stellen, die wichtig sein könnten, sind dabei mit einem blinkenden Stern markiert. Man kann dadurch kaum etwas übersehen. Da es aber auch keinen Tipp gibt, wenn man nicht weiß, was man mit seinen Inventarobjekten anfangen soll, ist das auch sehr wichtig. Wenn du diesen Stern anklickst, kommst du in der Regel in eine Nahansicht und durch weiteres Klicken gibt es dann einen kurzen Texthinweis, der dich meistens schon auf den richtigen Weg bringt.

Auch die Minispiele werden etwas schwieriger und kommen häufiger vor als am Anfang. Sie sind immer geschickt in die Orte integriert und machen Spaß. Falls nicht, überspring sie nach einer Minute Wartezeit. Drehe die drei Scheiben, bis ein bestimmtes Muster entsteht oder tausche Kugeln in einer Röhre von einer Seite zur anderen. Sie sind nicht spektakulär, aber schön gemacht und irgendwie passt alles wunderbar zueinander. Die Geschichte, die Atmosphäre - die von der Hintergrundmusik noch unterstrichen wird - und die tolle Grafik. Es ist ein Erlebnis, mache Orte zu sehen oder die Klarheit und Details der Wimmelbilder.

Das Spiel hat zwei kleine Mankos: Zum ersten kommt es erst in der zweiten Spielhälfte in die Puschen und zum Zweiten ist es sehr kurz. Da alles nicht allzu schwierig ist, gibt es zwar keine Frustmomente, aber es wird auch nicht sehr viel Zeit mit Knobeln verschwendet. So kann es schon gut sein, dass man in maximal 3 Stunden das Ende sieht. Ich habe es herbei gesehnt, weil ich endgültig wissen wollte, was aus .... geworden ist - aber auch wirklich nur deshalb. Nachdem Simon dann wohlbehalten wieder bei seiner Mutter ist, wirst du in einer Fortsetzung vermutlich Felicia suchen müssen. Hoffentlich genauso schön gemacht und etwas anspruchsvoller und länger.

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