A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | 0-9
links to Forum/Spenden/Facebook Spenden forum facebook


  • Nachlese
  • Tips&Tricks
  • Lösung
  • Direkt download


Pathfinders: Lost at Sea

Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Tears G-Studios

Wenn Du Pathfinders: Auf See vermisst auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Sonja R.
02.03.2010

Auf dem Atlantischen Ozean wurde ein Artefakt entdeckt und Professor John Darby findet heraus, dass es von einem Signal aktiviert wurde. Dieses Signal kommt von einer mysteriösen Insel, wohin er sich mit dir und einer Schiffscrew auf den Weg macht. Doch plötzlich: Ein weisses Licht und du findest dich allein auf dem Boot wieder. Also machst du dich auf die Suche nach dem Professor und der Schiffscrew.

Das machst du ohne Zeitlimit und folgst dabei einer Spur von Münzen, die der Professor wie Brotkrumen auf seinem Weg zurück gelassen hat. Dabei wirst du aber automatisch vom Spiel von Ort zu Ort gebracht und hast nicht die Möglichkeit, die Insel auf eigene Faust zu erkunden.

An jedem Ort gibt es dabei zwei bis drei Spielelemente. Zum Einen eine Suchliste mit zufälligen Objekten, wovon eins oder auch mehrere Gegenstände ins Inventar gehen. Sie sind auf der Liste im Handy in gelb geschrieben. Diese Inventargegenstände werden auch direkt hier eingesetzt, dass du mal eins mitschleppst, ist sehr selten und auch erst im letzten Drittel des Spiels. Das Dritte sind dann die Minispiele, die meistens, aber nicht immer auftauchen.

Für das Finden von Listen- oder Inventarobjekten müssen häufig Ausschnitte der Szene in eine Nahansicht geholt werden. Erkennbar sind diese Stellen an einem auffälligen Glitzern und einer Lupe an der Maus. Wenn in dieser Nahansicht alles erledigt ist, schliesst sich dieses Fenster automatisch. Ab und zu müssen auch Dinge zur Seite geschoben werden, um dahinter etwas zu entdecken. Das Ziel dabei ist immer nur eins: An den nächsten Ort zu gelangen. Dabei werden Inventarobjekte nicht in einen Rucksack gepackt oder auch eine Brotdose oder sonstiges Transportmittel, sondern sie werden mit dem Handy fotografiert. Inwieweit ein Foto von einem Rad einen Rammbock fortbewegen kann, leuchtet mir nicht ganz ein. Aber nun gut, zumindest sind die Abläufe logisch. Wenn dir eine Eidechse dein Handy klauen würde, würdest du doch auch hinterher laufen, oder?

In die Handlung integriert sind auch die Minispiele, geht es dabei doch meistens darum, Durchgänge zu öffnen. Das können einfache Puzzles sein, auf einer Waage muss das Gegengewicht einer Statuette ermittelt oder Rohre verbunden werden, um den Brunnen wieder zu reparieren. Sie können nach einer Aufladezeit übersprungen werden. Auch der Tipp, der dich durch das Spiel begleitet, benötigt eine Aufladezeit. Sie ist nicht sehr lang, aber gerade schnell geht es auch nicht.

Im Laufe deiner Wanderung machst du dann noch Bekanntschaft mit Judah, dem man eigentlich ganz gern die Handynummer entziehen würde. Du triffst einen kleinen Jungen, der dir hilft. Nur die Crew, die findest du nicht. Und das scheint Stoff für eine Fortsetzung zu sein, wenn ich die Schlusssequenz richtig interpretiert habe.

Während es im Spielablauf passende Hintergrundgeräusche gibt, war mir die Musik zu unruhig und dramatisch. Die Grafik ist nicht schlecht, aber so besonders gut auch nicht. Eben etwas mehr als Durchschnitt, so wie das gesamte Spiel. Das ist auch mein Problem bei dieser Nachlese - es gibt nicht wirklich etwas Besonderes, weder positiv noch negativ, über das man sich richtig auslassen könnte.

Das ist nun das zweite Spiel innerhalb kurzer Zeit, das sich von Tears G-Studios zu mir auf den PC verirrt hat. Ich bereue es nicht und werde kein Einbahnstrassenschild in die andere Richtung aufstellen, versprochen! Bis die 13 ausgelegten Münzen des Professors gefunden sind und dann der Professor selbst, wird für den ungeübten Spieler schon eine Zeit von mindestens 3 Stunden vergehen. Es ist etwas besser als der Durchschnitt, ein Probedownload wenigstens zum Anspielen sollte schon einkalkuliert werden.

Copyright © 2008- 2017 Gamesetter.com

Go to top