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Paradise Quest - Nachlese bei Gamesetter.com
Paradise Quest


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Herausgeber: I-play
Entwickler: I-play

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Autor: Sabina
Datum: 03.03.2011

Das ökosystem auf der Insel Isabela wurde durch tropische Stürme und den Klimawechsel weitgehend zerstört. Damit verschwand wunderbarer und notweniger Lebensraum für die Tiere der Galapagosinseln. Dr. Finch, ein erfahrener ökologe, will den natürlichen Lebensraum ihrer Bewohner wieder aufbauen. Begleite ihn auf seinen Abenteuern und lass die Insel Isabela zu neuem Leben erwachen. Findest du alle zurückgekehrten Tiere?

Paradise Quest ist nur auf den ersten Blick ein ganz normales 3-Gewinnt-Spiel. So bildet man auch hier durch Tausch der Spielsteine Reihen aus 3 oder mehr gleichen Objekten. Diese stellen die Ressourcen Wasser, Holz und Nahrung dar, die gesammelt werden müssen, um 4 verschiedene Bereiche des ökosystems wieder aufzubauen. Das Spiel bietet einen Zeitmodus, oder man kann es ruhiger angehen und ohne Zeitdruck spielen. Um ein Level zu beenden, müssen alle Lebensraumfragmente eingesammelt werden. Dafür bildet man Reihen gleicher Spielsteine, um die Steine zu zerbrechen und die Fragmente freizugeben. Schafft man ein Level nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit (im Zeitmodus), muß man es wiederholen. Die Level sind nicht begrenzt. Den Abenteuer-Modus hat man nach 90 Leveln geschafft und kann dann im Endlos-Modus weiterspielen. Auch bietet es hilfreiche Tutorialtipps.

Soweit klingt alles nach einem ganz gewöhnlichen 3-Gewinnt-Spiel. Aber: Durch das Erstellen von Reihen gleicher Spielsteine kann man das Spielbrett erkunden und sich frei darauf bewegen. Die Kamera bewegt sich dabei immer mit einem mit. Nach oben, nach unten, nach rechts und nach links. Man kann hingehen, wo immer man will. Die einzelnen Spielbretter sind recht groß gehalten und man hat schon einiges zu tun, diese zu erkunden und alle Lebensraumfragmente zu finden.

Stellenweise befindet sich Sand auf dem Spielbrett. Es besteht zwar keine Notwendigkeit, die Sandkacheln zu entfernen, jedoch verbergen sich darunter allerhand hilfreiche Items und Ressourcen. So kann man zum Beispiel das Blitz-Item finden, das bei Anwendung einen 3x3-Abschnitt auf dem Spielbrett zerstört. Oder das Erdbeben-Item, das auf dem sichtbaren Teil des Spielbrettes alle Spielsteine der ausgewählten Art zerstört. Die gefundenen Items werden allerdings nicht ins nächste Level mitgenommen.

Auch in Paradise Quest gibt es einiges, das einem das Gewinnen des Levels etwas erschwert. So kommt in einigen Leveln Wilder Wein vor, den man möglichst schnell entfernen sollte, da er sich sonst rasch auf dem Spielbrett ausbreitet. Oder man stößt auf etwas, das einem den Weg blockiert. Dann muß man etwas finden, womit sich das Hindernis entfernen lässt. Hierfür stehen spezielle Items zur Verfügung, die unter Sand verborgen liegen, zum Beispiel eine Spitzhacke um eine Steinmauer zu zerstören.

Wie auch im richtigen Leben geht in Paradise Quest die Sonne unter und die Nacht bricht herein. Damit man seinen Weg in der Dunkelheit findet, muß man von den Fackeln Gebrauch machen. Es gibt entlang des Weges weitere Fackeln, die sich anzünden lassen und etwas Licht ins Dunkel bringen. Um sie anzuzünden, genügt ein Klick darauf. Sie gehen nach einiger Zeit wieder aus und müssen erneut angezündet werden.

Im Spiel gibt es ein Tagebuch. Dieses enthält Skizzen und Zeichnungen der verschiedenen Lebensräume der Inseltiere Isabelas. Die in den Leveln gefundenen Lebensraumfragmente müssen hier wie in einem Puzzlespiel in die Skizzen eingesetzt werden. Hat man alle Teile eingesetzt, ist der Lebensraum freigespielt. Für diejenigen, die das Puzzle nicht lösen möchten, gibt es einen „Lösen-Button“. In den verschiedenen Lebensräumen kann man dann jede neue Spezies, die zur Insel zurückgekehrt ist, fotografieren und im Tagebuch katalogisieren. Es wird einem die Anzahl der zu fotografierenden Tiere oben links angezeigt.
Nach dem Hinzufügen von Erweiterungen sollte man immer mal wieder in den Lebensraum schauen. Es kommen stets weitere Tiere hinzu. Zu den Tieren erhält man Kurzinfos, die auch im Tagebuch nachzulesen sind. Die Lebensraumbilder können als Desktop-Hintergrund verwendet werden.

Die Geschichte in Paradise Quest wird im Comic-Stil erzählt. Zwischen den Leveln finden Telefonate zwischen Dr. Finch und Katherine, einer Archäologie-Professorin, statt. Die Grafiken im Spiel erfreuen das Auge und sind teilweise animiert. Besonders schön sind die einzelnen Effekte, die die Anwendung der Items begleiten. Die Musik hört sich sehr angenehm an und man fühlt sich weit weg von zuhause.

Anfänger finden durch das gute Tutorial einen leichten Einstieg und selbst Profis werden durchaus noch gefordert. Die Level in der Dunkelheit sind spannend, da immer nur ein kleiner Teil des Spielbrettes sichtbar ist. Das Erkunden der großen Level, auf denen man sich in alle Richtungen bewegen kann, macht sehr viel Spass und hat das gewisse Mass an Abenteuer. Dieses Spiel kann man uneingeschränkt allen empfehlen.


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