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Pahelika: Revelations


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: IronGames

Download: BigFish Games.com

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Autor: Claudia K.
Datum: 05.03.2012


In der Nacht hat Sudesh Budkoti Alpträume, am Tage das unbestimmte Gefühl, etwas Furchtbares würde geschehen. Seit er Pahelika, das Buch, gefunden hat, ist alles nicht so, wie er es sich gedacht hat. Und bald werden seinen Ahnungen bestätigt. Etwas Seltsames geht in der Stadt vor sich. Ein alter Turm ist plötzlich wie aus dem Nichts aufgetaucht. Und Sudesh begreift: Er hat das Böse freigelassen und nun ist es seine Aufgabe, dieses Böse davon abzuhalten, sein zerstörerisches Werk zu vollenden.

Einige Spieler erinnern sich vielleicht noch an die Zeiten der großen PC-Abenteuer. In relativ simplistischen Grafiken suchte der Spieler nach Dingen, die er brauchte, löste Rätsel und Puzzle und war dabei auf sich allein gestellt. Ging es nicht weiter, erklärte man sich selbst für gescheitert und legte das Spiel, vorerst zumindest, zur Seite. Später gab es dann ab und an die Möglichkeit, im Internet Hilfe zu finden. Heute gibt es viele Seiten mit Lösungshilfen und seit der "Erfindung" der Sammler-Editionen sind diese oftmals gleich im Spiel erhalten. Dazu kommen die "Errungenschaften" von Tipp und Überspringfunktionen für Puzzle.

Pahelika: Revelations ist ein Spiel, das zwar relativ gradlinig ist und, im Bereich einer magischen, manchmal bizarren, Welt immer logisch, sich aber dazu entschieden hat, das Spiel auf althergebrachter Weise zu präsentieren. Kein Tipp, keine Überspringfunktion und auch kein Buch, in dem Codes oder Hinweise aufgeschrieben werden.

Die Geschichte ist gut und geht erheblich tiefer als bei 99% aller anderen Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer, die heutzutage auf dem Markt sind. Ob dies ein Vorteil ist, sei einmal dahingestellt, die Spieler von heute interessieren sich nur bedingt für die Geschichten in den Spielen und ausgerechnet hier hat sich IronGames an die Funktion des "Überspringens" erinnert. Man muss also nicht lesen, was dazu das führt, dass Spieler die Zusammenhänge dessen, was sie tun, als chaotisch empfinden können.

Manche Puzzle sind ein Geduldsspiel, manche basieren auf Logik. Auch eine "Neustart"-Funktion ist nicht vorhanden und so kann ein falscher Klick dazu führen, dass man sich verheddert und endlos braucht, um zur Lösung zu kommen. Bei manchen Puzzlen ist Millimeterarbeit gefragt und auch das kann einfach nicht sein, da es innerhalb eines Puzzles keinen Zugriff auf das Inventar gibt, um Beispielsweise, ein wichtiges Papier noch mal anzuschauen, muss man immer und immer wieder aus einem Puzzle raus, ins Inventar und dann wieder rein ins Puzzle.

Die Grafiken sind nicht schlecht, aber manche Dinge sind sehr klein und fast unsichtbar. Geht man mit der Maus über eine Szene, erscheint, als einziges Hilfsmittel, an interessanten Stellen Glitzer, eine Lupe für Dinge zum anschauen oder lesen und eine Hand zum aufnehmen. Und so ist es wichtig, jede Szene Millimeter für Millimeter abzusuchen. Gerade dann, wenn man nicht mehr weiter weiß.

Eine direkte Modiwahl gibt es nicht, aber wer auch auf Hinweise durch herumliegende Papiere verzichten möchte, der kann in den Optionen den "Casual Modus" deaktivieren.

Pahelika: Revelations ist ein gutes Spiel und eine Spieldauer von 5-6 Stunden wird es haben - vorausausgesetzt, man benutzt keine Lösungshilfen für Weg und Puzzle. Tut man dies, werden es nicht mehr als 3-4 Stunden sein. Es ist kein Spiel für "Ich bin Erster" Spieler und ja, hier muss man wirklich seine Gehirnzellen anstrengen. Pahelika: Revelations ist für sehr Geduldige, für all Diejenigen, für die das Spiel das Ziel ist, nicht die notwendige Handlung, das Ziel zu erreichen. Dann macht es Spaß, ist gut gemacht und bringt Erinnerungen zurück, an die Zeiten, als man Spielern noch zutraute, zu spielen. Nicht wie heute, wo man bis auf wenige Ausnahmen, nur noch durch das Spiel geführt wird.


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