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Pahelika: Geheime Legenden
Nachlese

Herausgeber:IronGames
Entwickler:IronGames

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Autor: Claudia K.
Datum: Mai 2009

Es gibt ein altes Geheimnis, das so mächtig ist, dass des tief unter einen Labyrinth von Puzzlen und Fallen vergraben wurde, damit niemand je seine Hand daran legen kann. Eines Tages entdeckt ein Mann Geschichten über die Existenz dieses Geheimnisses und das änderte sein Leben für immer. Er beschliesst, nach diesem Geheimnis zu suchen. Er will wissen, ob die Legenden wahr sind....

Und genau diesen Mann spielst Du. Finde heraus, was hinter der Legende steckt, in dem Du Dich von dem Buch an sechs verschiedene Orte (mit jeweils zwei bis 5 unterschliedlich langen Leveln) teleportieren lässt, Dinge suchst, zusammenbaust, Puzzle löst und so Schritt für Schritt dem geheimnissvollen Buch immer näher kommst.

Ohne allzu viel vorweg zu nehmen: Viele User fragen immer wieder: Gibt es ein Spiel wie Azada? Jetzt kann man antworten: Ja, gibt es. Pahelika: Geheime Legenden kann man durchaus als das "neue" Azada bezeichnen. Puzzlebasiert, die Objekte, die Du zu finden hast, gehen ins Inventar und werden innerhalb des Kapitels auch wieder genutzt, sei es um Maschinen zu reparieren, aktivieren, Wege zu schaffen oder Türen, Kisten etc. zu öffnen. Manche Inventarobjekte müssen auch erst im Inventar zu einem nutzbaren Gegenstand zusammengefügt werden.

Dabei stehen Dir nur wenig Hilfen zur Verfügung. Der Teleporter bringt Dich zum Beispiel vor einen Turm. Du siehst die Tür aber sie ist unerreichbar. Es ist an Dir, Gegenstände zu finden, Vorhandenes zu nutzen und so heraus zu finden, wie Du die Tür erreichst. Und manchmal ist auch Zauberei im Spiel. Nicht immer ist das Spiel völlig linear. Zwar wirst Du keine Objekte von einem Kaptitel ins andere schleppen, aber durchaus auch mal eine oder zwei Szenen zurückgehen, weil Du z.B. den Stein so nicht schleppen kannst, aber da war doch was mit einem Zaubertrank...

Die Puzzle (neben dem eigentlichen Rätsel: wo komme ich wie weiter) sind meist dazu da, Schränke, Türen, Kisten zu öffnen oder Maschinen zu aktivieren. Da gibt es Legepuzzle, wo Du ein Bild zusammen setzen musst, Logikpuzzle, bei denen Du zwei oder drei Elemente einer Reihe vorgegeben findest und Du die weitere Reihenfolge herausfinden musst, Memories, Verschiebepuzzle, Wortpuzzle, Frage und Antwort Puzzle oder Zahlenschlösser, bei denen die Kombination irgendwo versteckt ist oder Du erst mal die richtigen Schlüsse aus der Szene ziehen musst. Grossartige Idee, denn es bringt den Spieler dazu, die Szene sehr aufmerksam zu beobachten. Nicht alle Puzzle haben eine logische Lösung, sondern basieren auf "Versuch macht kluch", aber auch darauf muss man erst kommen ;)

Die Grafiken sind schön und passen zur Geschichte (bitte beachten, das Spiel ist aus 2009, da gab es andere Standards). Die Musik ist hervorragend an das Spiel angepasst, die Hintergrundgeräusche immer adäquat zur jeweiligen Szene. Du besuchst den Turm eines Zauberes, findest Dich in einer Eishöhle wieder, bewunderst den Garten der Elfen, gerätst in einem Dschungel in Fallen, jedes Kapitel hat ein anderes Szenario.

Die Geschichte erzählt sich durch Dein Spiel, ist Dein Spiel. Deshalb ist mir auch unbegreiflich, warum zwischen den Kapiteln die Comicstil - Bilder mit den immer gleichen Sätzen so lange stehen bleiben. Auch die Einführung kann nicht weitergeklickt werden, was einfach nur lästig ist, weil selbst der langsamste Leser den Text auswendig kann, bis es endlich weiter geht. Etwas ungünstig finde ich auch, dass es ein Puzzle gibt, bei dem man Ton braucht - zwar kann man eventuell darauf kommen, das man die Reihenfolge auch ohne Ton sehen kann, aber wirklich gekennzeichnet wurde das nicht. Der Wiederspielfaktor ist gering, alle Puzzle sind gleich, haben die gleiche Lösung, alle Objekte liegen an der gleichen Stelle.

Hinweise gibt es nicht. Zwar sagen einem die Texte, wenn man Objekte anklickt, dass dies eine Maschine ist, oder das der Ofen aus ist, wirklich hilfreich sind die aber nicht. Du musst Dich schon selber durchwühlen und von allein auf die Lösung kommen.

Aber auch wenn Pahelika: Geheime Legenden nichts Neues beim Spielaufbau oder den Puzzlen bringt, bis auf die kleinen Minuspunkte ist das Altbekannte zu einem grossartigem Spiel verarbeitet worden, dass einen mehrere Stunden beschäftigt (auch wenn das Ende dann doch sehr überraschend kam) Pahelika: Geheime Legenden kann durchaus mit Azada und anderen Puzzle - basierten Spielen mithalten. Hier und da könnte es ein wenig Politur vertragen, aber das tut dem Spielvergnügen keinen Abbruch. Wer also Spass an Puzzlen hat, daran, nicht nach Liste sondern nach Auge zu suchen, für den ist Pahelika: Geheime Legenden genau das Richtige!

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