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Otherworld: Omen des Sommers


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: BoomZap

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 06.02.2013
Deutsch: (Normal) 24.05.2013


Nach dem aufregenden und berührendem Abenteuer in Otherworld: Spring Shadow haben sich Fiona und du nur eine kurze Pause gönnen können. Der Schatten ist nicht besiegt und droht, der ganzen Welt einen ewigen Winter zu bescheren. Doch vielleicht kann Fionas Lehrerin auf der Zauberschule helfen. Die beiden machen sich auf den Weg und müssen schnell feststellen, dass auch der Schatten und seine Helferraben wissen, wer ihr Gegner ist.

Als du Ms. Thompson findest, scheint die Rettung zum Greifen nah. Nur drei Artefakte müssen in Spiegelwelten gefunden werden. Sie können den Schatten für immer verbannen. Doch ganz so einfach wird die Suche nicht, denn jedes der Artefakte wird von einem magischen Wesen bewacht, das seinen Schatz nicht so einfach hergibt.

Drei Modi stehen dir zu Beginn zur Verfügung, die Wahl lässt sich über die Optionen jederzeit ändern. Außerdem gibt es in Otherworld: Omen des Sommers eine Karte mit Klick&Spring Funktion. Es ist Fiona, die dir als Tipp zur Hilfe eilt: weißt du nicht weiter, wird sie dir entweder zeigen wo du etwas übersehen hast oder dir einen Texthinweis geben. Letzterer ist manchmal etwas ausführlich, aber das sehen wir z.B. bei Elephant Games sehr viel extremer.

Wimmelbilder gibt es natürlich und sie kommen in den verschiedensten Varianten. So musst du zum Beispiel zu Beginn Raben in einem Bild suchen und schon dort wird klar, dass eine Stärke des Spieles die kreativen Grafiken sind. Ausschnittsuchen sind nicht so einfach und fordern das Auge, das sich gleichzeitig nur zu gern von dem Gesamtbild ablenken lassen. Wortsuchlisten haben zwar keine interaktiven Objekte, doch viele Nahansichten und Puzzleszenen machen Spaß und sind wundervoll gemacht. Zusätzlich gibt es auch noch in vielen Szenen kleine Feen zu finden. Sie haben mit dem Spielverlauf nichts zu tun, bringen dir aber eine von insgesamt 15 Auszeichnungen.

Überhaupt, die Puzzles. Es gibt viele und sie sind nur in den seltensten Fällen geeignet, zumindest bei einem Kind Anspruch zu generieren. Aber um mal euphorisch zu sein: Wen stört es? Alle sind wunderbar gemacht. Sie sind nicht neu, aber abwechslungsreich, passen zum Spielverlauf und wer es gar nicht mag, der kann sie auch überspringen. Und wieder sind es die grafischen Details, die Kreativität, die hier die Bonuspunkte holen. Das Rad wurde nicht neu erfunden, ohne Zweifel. Aber BoomZap hat viel Wert darauf gelegt, dass jedes Rad an der richtigen Stelle im richtigen Outfit angebracht wird.

Und auch die Geschichte von Otherworld: Omen des Sommers lässt den Spieler mitgehen. Nicht unglaublich tiefgründig, aber sie folgt einem roten Faden, erklärt ausreichend ohne zu langweilen und lässt den Wunsch aufkommen, weiter zu spielen, mehr zu erfahren. Und endet leider viel zu früh. 3,5 bis 4 Stunden dauert die Reise durch diese wunderschöne Abenteuerwelt. In der Sammleredition werden es noch einmal etwa 45 Minuten zusätzlich. Die vom Spiel selbst angegebene Zeit ist mit Vorsicht zu genießen. Denn machst du Pause, minimierst das Spiel oder öffnest das Menü, wird die Uhr weiter laufen. Und so hatte ich am Ende 10 Stunden Spielzeit dort stehen, weil ich einfach vergessen habe, es auszumachen.

Schön gemacht ist auch die Geschichte der Sammleredition. Schon das Hauptspiel sagt deutlich, dass es noch eine Fortsetzung geben wird (das macht Sinn: Erst gab es den Frühling, jetzt den Sommer, es folgen sicherlich noch Herbst und Winter). Das Sammlerextra aber ist kein Teil der Fortsetzung, sondern du triffst dort nur auf jemanden, der die Erkenntnis, dass der Schatten nicht besiegt ist, noch verstärkt. So hat man, geschichtlich gesehen, nichts verpasst, wenn man auf die Normalversion wartet. Nicht so ganz begreifen kann ich, warum das Spiel für Kinder unter 14 nicht geeignet ist und dies betont wird. Legt man Otherworld: Omen des Sommers dieses Kriterium zu Grunde, dann müsste dieser Hinweis bei 90% der angebotenen Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer angewandt werden. Und zwar sehr viel eher als hier. Wer also der Ansicht ist, dass sein jüngeres Kind die angebotenen Spiele bisher problemlos spielen konnte, der braucht sich auch hier keine Gedanken zu machen.

Abgesehen von der Spielzeit, die unter dem liegt, was der Vorgänger geboten hat, gibt es wenig zu meckern, in Otherworld: Omen des Sommers. Wer auf Knobelpuzzles aus ist, wird allerdings enttäuscht sein. Doch vielleicht hilft da die Kreativität des Spieles, um dieses Manko auszubügeln. Es ist abwechslungsreich, spannend, schön. Und verdient das Prädikat: Unbedingt empfehlenswert!


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