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Northern Tale 4


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Herausgeber: Realore
Entwickler: Realore

Download: BigFish Games.com

Autor: Elke M.
Datum: 05.09.2014


Der vierte Teil, bei dem uns eine gehörige Brise um die Nase weht
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Ragnars Königreich ist wieder mal in Gefahr! Eine riesige Armee, bestehend aus schwarzen Rittern, Hexen und Riesen nähert sich seinem Land, darauf aus, alles zu zerstören, was sich ihnen in den Weg stellt. Ragnar ruft daraufhin seine Verbündeten zu den Waffen. Sie ziehen aus, um das Böse zu bekämpfen, den Streit beizulegen und ein für alle Mal Frieden zu erlangen.

Wie aus den vorangegangenen Teilen schon bekannt, wird auch bei „Northern Tale 4“ nicht an Text gespart. Langatmig wird uns die Geschichte näher gebracht. Doch die wunderschönen neuen Grafiken entschädigen hier mehr als genug. Viele Male bewegen wir uns in Unterwasserlandschaften fort, die so niedlich in Szene gesetzt wurden, dass es eine Augenweide ist. Klicken wir beispielsweise auf Seesterne, so rollen sie sich zusammen und schmettern uns ein langgezogenes „Huuuuu“ entgegen. Einzig die Geräuschkulisse erinnert mehr an das Affengehege im Zoo, als an ein Aquarium.

Insgesamt stehen uns 45 Level zur Verfügung, dazu kommen noch einmal fünf Bonuslevel, die allerdings nur dann spielbar sind, wenn wir in den vorherigen Runden genug Sterne eingesammelt haben. Pro Level ist es möglich ein bis drei dieser gezackten Freunde zu erlangen, schaffen wir keinen einzigen, müssen wir dieses Spiel wiederholen, um eine Stufe weiter zu kommen.

Es gibt drei Modi zur Auswahl. Einen ohne Zeitlimit, für entspanntes Spielen. Dann haben wir die Möglichkeit der Multiklick-Variante, was bedeutet, dass wir Arbeiten vorausplanen können. In der schwierigsten Stufe erteilen wir den Männchen jeweils eine Tätigkeit und erst nach deren Ausführung können wir ihnen die nächste zuweisen. Es ist ratsam, sich vorab gut zu überlegen, welchen Schwierigkeitsgrad wir auswählen, denn wenn wir diesen während des Spiels ändern, müssen wir komplett von vorne beginnen. Das ist dann von Bedeutung, wenn es darum geht, jeden Level mit drei Sternen abzuschließen, um in den Genuss aller Bonusrunden zu kommen.

Unser vorrangigstes Ziel ist es, alle geforderten Aufgaben schnellstmöglich zu erledigen. Und wie bei Klickmanagementspielen so üblich, geschieht dies meistens über den Abbau von Rohstoffen und Nahrung. Umso größer unsere Werkstätten, Bauernhöfe oder Minen sind, umso mehr produzieren sie auch. Natürlich gibt es zusätzlich das ein oder andere Produkt gratis, wie zum Beispiel einen Apfelbaum oder einen Fischteich, der aber nur begrenzt Material für uns bereit hält.

Bei „Northern Tale 4“ haben wir zudem mehr Helfer. Exorzisten und Druiden werden durch Mechaniker und Kiemenmänner verstärkt. Zudem gibt es eine Taverne, nach deren Besuch die Männlein zu Hünen werden und nur so beispielsweise riesige Wildschweine oder überdimensionale Waldgeister bezwingen können. Im Reich der Fische gleiten die Kiemenmänner auf den Rücken von Rochen durchs Wasser, um Polypen zu vernichten. Dazu gesellen sich pinke Tintenfische, die eine blaue Flüssigkeit absondern, bevor man an sie rankommt. Nixen, skelettierte Piraten und sogar ein Meermann mit Posaune sind auch vorhanden.

Dieses Mal sind kleine Fallen in Form von Lianen eingebaut worden, die unsere fleißigen Arbeiter aus dem Verkehr ziehen. Erst durch mehrmaliges Klicken auf den selbigen wird er wieder befreit. Es gibt, wie bereits in Teil 3 gesehen, Horste, in die sich die tapferen Krieger reinsetzen und mittels Adler über Klippen befördert werden.

In „Northern Tale 4“ stimmt einfach alles. Angefangen von den detailverliebten Landschaften bis hin zu anspruchsvolleren Level, die nicht immer auf Anhieb zu schaffen sind. Ein Blick in die Auszeichnungen lohnt sich, denn erst dann stellen wir fest, was für nette Gimmicks sich die Entwickler für uns ausgedacht haben. Dies ist mit Abstand der beste Teil der Reihe und für Fans absolute Pflicht, doch Vorsicht, der Suchtfaktor ist nicht zu unterschätzen.


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