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Nocturnal: Boston Nightfall
Nachlese
Herausgeber:BigFish Games
Entwickler:Gameshastra

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Autor: Sonja R.

In Nocturnal: Boston Nightfall willst du als kürzlich verstorbene Claire die Geheimnisse deiner untoten Macht entwirren, um deine unheimlichen Kräfte zu verbessern. Das lässt eigentlich auf eine düstere Story schließen, aber die hätte man nicht unbedingt mit Comic-Strips erzählen müssen, oder?

Mit Wimmelbildern und Mini-Games sollst du nun also diese Kräfte aufwerten. Dabei ist es gar nicht einfach durchzuhalten. Als erstes wählst du, ob du mit Zeitlimit spielen möchtest oder ohne. Das ist ganz schön für Spieler, die sich nicht gern unter Zeitdruck sehen. Dann beginnt es mit einem Wimmelbild und der dazugehörigen Suchliste. Dafür hast du 5 Tipps. So weit – so gut.

Die Suchszenen wirken etwas verschwommen, was einem ein bisschen den Spaß an der Sache nimmt. Wenn du aber mal der Meinung bist, zuviel Tipps zu brauchen, kannst du die Szene zurücksetzen und fängst mit anderen Objekten von vorn an. Auch alle Tipps sind dann wieder da. Zielloses Umherklicken wird mit Punktabzug und im Zeitmodus auch mit Zeitabzug bestraft.

Nach diesem Wimmelbild hat man dann schon das erste Mini-Game. Und das wird sich noch sehr oft wiederholen!

Die Mini-Games können übersprungen werden, was aber nicht ratsam ist. Durch die Lösung erhältst du nämlich einen Tipp. Ja, richtig! Vorerst nur einen einzigen Tipp. Allerdings kannst du es mehrmals hintereinander spielen, um die Tipp-Anzahl zu erhöhen. Da es aber nur 3 Arten von Mini-Games in diesem Spiel gibt, wird das sehr, sehr langweilig.

Suchszenen und Games wechseln sich immer wieder ab und man muss eine ganze Reihe Objekte suchen, bevor man mal ein anderes Mini-Game erhält. Diese zweite Art ist wirklich stupide: Du siehst vier Farbbälle, die nacheinander aufleuchten. Diese Reihenfolgen, die immer länger werden, musst du aus dem Gedächtnis nachklicken. Auch hier gilt: Du kannst immer wiederholen für mehr Tipps.

Irgendwann machst du dann auch Bekanntschaft mit der dritten Art der Games. Dabei handelt es sich um ein ganz gewöhnliches Memory, für das dieselben Regeln bezüglich der Tipps gelten wie bei den anderen.

über die Länge von Nocturnal: Boston Nightfall gibt es nur eins zu sagen: Zu kurz. Nachdem man immer zwischen Startbild, Suchbild und den Mini Games hin- und her geklickt ist, sieht man nach nicht einmal 3 Stunden das Startmenü. Der Soundtrack ist auch alles andere als gelungen. Er macht den Eindruck, als ob man in einer gewissen Sparte von nicht jugendfreien Filmen gelandet ist.

Als Fazit könnte man sagen, etwas deutlichere Bilder und vor allem eine längere Spielzeit hätten dem Spiel gut zu Gesicht gestanden. Die Grundidee, die Mini-Games zur Erhöhung der Tipp-Anzahl zu verwenden ist zwar gut, aber wer will schon ständig das gleiche spielen? Das wird mehr als langweilig. Dieses Spiel ist scheinbar mal eben auf die Schnelle zusammengeschustert worden.

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