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Nightmare on the Pacific


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Herausgeber: Nightmare on the Pacific
Entwickler: Gogii Games

Wenn Du Nightmare on the Pacific auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Claudia K.
Datum: 25.03.2011


Eigentlich hatte sich die Familie Brooks von ihrer Kreuzfahrt auf der Neptun vor allem Erholung erhofft. Doch dann gerät das Schiff in einen Sturm und droht zu sinken! Schlüpfe in die Rolle der Mutter und kämpfe dich durch den zerstörten Luxusliner, um deine Familie zu retten.

Du spielst als Mutter und verweigerst die Rettung, da deine zwei Kinder und der Mann noch auf dem Boot sind. Nach und nach eroberst du dir das Schiff, findest Weg um an alles Notwendige zu kommen, dass du brauchst. Dir hilft dabei eine Karte vom Schiff, die du über das Tagebuch erreichen kannst. Dort wird dir nicht nur angezeigt wo du selber dich gerade befindest und wo es noch etwas zu erledigen gibt, sondern die Karte verschafft dir auch einen Überblick über die manchmal etwas verschlungenen Wege, die du von A nach B zurücklegen musst. Allerdings ist "noch zu erledigen" Anzeige ein zweischneidiges Schwert. Denn die kümmert sich nicht darum, ob du die Sache tatsächlich schon erledigen kannst, alles wird angezeigt, auch wenn dir die entsprechenden Voraussetzungen noch fehlen.

Es gibt zwei Modi, die sich nur darin unterscheiden, ob der Hinweis sich schnell oder sehr schnell wieder auflädt. Dieser Tipp hilft dir ausschließlich in den Wimmelbildszenen, ausserhalb bist du auf dich allein gestellt. Wie auch der Rest der Grafiken - die meisten Wimmelbilder sind eher in dunklen Tönen gehalten, dazu wirken sie vor allem an den Rändern eher verwaschen. Objekte in Wimmelbildszenen und auch außerhalb sind nicht immer sehr gut zu erkennen. Die Musik ist erträglich, aber auf die Dauer auch nicht das Gelbe vom Ei.

Minispiele im Sinne von etwas aufwendigeren Rätseln gibt es nur drei. Hier ist keine Hilfe vorhanden, du kannst die drei aber nach einer kurzen Wartezeit überspringen. Keines davon ist wirklich hoch anspruchsvoll. Ansonsten wirst du eben z.B. eine Türe öffnen, dort dann Wimmelbildszenen aktivieren um Inventargegenstände zu finden, die du in den meisten Fällen auch schnell wieder einsetzt. Nur selten wirst du etwas länger mit dir rumtragen. Es gibt kaum einfach herumliegenden Gegenstände, außer Familien-Habseligkeiten, 13 an der Zahl, die du sammeln kannst (aber nicht musst) um eine Trophäe zu erhalten.

Die meisten Suchszenen, und das ist so ziemlich das schwierigste am gesamten Spiel, glitzern nicht einfach so auf, sondern müssen zum aktivieren angeklickt werden. Wenn du nicht mehr weiter weisst, wirf einen Blick in die Karte und schaue nach, wo es noch etwas zu erledigen gibt. Klicke dort wild rum, in der Hoffnung, ein Wimmelbild zu finden. Ansonsten empfehlen wir unsere Lösungshilfe.

Nightmare on the Pacific ist eines der Gogii Spiele, die durchaus Potential haben. Genutzt hat man es nicht wirklich. Die meisten Dinge, die du tust, zeigen durchaus Logik und trotzdem kann man sich nicht wirklich begeistern. An allen Stellen, wo es tatsächlich hätte anspruchsvoll werden können, wo es hätte interessant werden können, ist es vorbei, bevor es richtig angefangen hat. Dramatik, die man auf Grund der Anfangsgeschichte erhoffen konnte, gibt es nicht. Es gibt nur die unsichtbare Heldin, vier farblose Opfer und ein Spiel, das niemals wirklich in die Gänge kommt.

Und so bleibt Nightmare on the Pacific an der Oberfläche. Dümpelt gemeinsam mit dem Schiff vor sich hin. Es ist nicht gut, es ist nicht schlecht, es ist so durchschnittlich, dass es schwer fällt auch nur irgendwas dazu zu sagen.

 

 


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