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Nightfall Mysteries: Haunted by the Past


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Herausgeber: BigfishGames
Entwickler: Vast Games

Download (Normal): Bigfish Games.com
Download (Sammler): Bigfish Games.com

Autor: Elke M.
Datum: 14.03.2015

Vierter Teil mit ansprechender Geschichte und guten Rätseln
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Der Tod unseres allseits beliebten Großvater Charles kommt ziemlich überraschend. Ein Feuer, das in seinem Haus wütete, hat den alten Mann dahingerafft. Uns bleibt aber nur wenig Zeit, um zu trauern, denn schnell finden wir heraus, dass es sich nicht um einen natürlichen Tod gehandelt hat. Er wurde ermordet und nicht nur er war das Ziel, auch auf andere Familienmitglieder werden Anschläge verübt. Gelingt es uns, den Täter ausfindig zu machen bevor ein weiteres Unglück geschieht?

Wie bereits in den anderen Teilen dieser Reihe, nehmen wir den Platz von Christine ein. Im Schlepptau befindet sich unser Mann Viggo, der sich mehr und mehr als geschwätziges Weichei entpuppt. Ein Mann großer Worte, der immer dann, wenn es darauf ankommt, uns den Vortritt überlässt und sich krankheitsbedingt entschuldigt. Wer sich die anderen Mitwirkenden genau ansieht, dem wird auffallen, dass Birdie eine frappierende ähnlichkeit mit Minerva McGonagall aus den Harry-Potter-Filmen besitzt, das aber nur am Rande. Die Personen sind während der Gespräche nicht animiert und das wirkt bei einigen Szenen eher merkwürdig, denn während eine Stimme „Alarm, Alarm“ ruft, sehen wir nur einen bewegungslosen Protagonisten, der mit versteinerter Miene den Bildschirm ausfüllt.

Nachdem wir uns für eine von vier Schwierigkeitsstufen entschieden haben, ist unser nächstes Ziel, Großvaters Anwesen zu betreten. Seltsam ist die Tatsache, dass wir ihn laut Textinformationen oft besucht haben, aber just in dem Moment nicht mehr genau wissen, welches denn sein Haus ist. Zur besseren Orientierung erhalten wir eine Karte, ohne die wir allerdings genauso gut zu Recht kommen würden, denn die Wege sind verhältnismäßig kurz und die auszuführenden Handlungen überschaubar. Des Weiteren besitzen wir ein Journal, in dem die Geschichte mitgeschrieben wird und in dem die Kassetten aufbewahrt werden, die immer wieder zu finden sind. An Hand dieser Tonträger erhalten wir einen besseren Einblick in die Geschehnisse aus der Vergangenheit und so manche Unklarheit wird dadurch beseitigt.

Die meisten der gut verteilten Wimmelbilder suchen wir ein zweites Mal auf. Neben gängigen Wortsuchlisten, die gelegentlich einfache Zwischenschritte beinhalten, stoßen wir auch auf Umriss-Suchen und Gegenstände nach Beschreibungen finden. Nicht immer sind alle Objekte sofort ausfindig zu machen und teilweise gut im Bild versteckt. Wir werden des öfteren feststellen, dass einige Utensilien die Farbe des Hintergrundes besitzen. Genauso verhält es sich auch bei den 46 Masken, die ein Extra der Sammleredition darstellen. Auch diese vereinigen sich gerne Ton in Ton mit der Wand oder anderen Dingen. Erwähnenswert ist hierbei noch, dass am unteren Bildrand angezeigt wird, wie viele Masken in der jeweiligen Szene verborgen sind und wie viele wir davon bereits entdeckt haben.

Rätsel sind in angenehmer Anzahl vorhanden. Dabei ist ein Großteil zumindest im mittleren Schwierigkeitsbereich angesiedelt. Leider fehlt bei Minispielen wie dem „Schiffe versenken“ komplett die Erklärung, bei anderen dagegen fällt diese sehr dürftig aus. Trotzdem passen die Puzzles gut ins Gesamtkonzept und sind an den richtigen Stellen platziert. Unsere Aufgaben bestehen daraus, Zeitungen in die richtigen Fächer zu legen, Kacheln zu tauschen bis Pfade von oben nach unten entstehen, Orchestermitglieder korrekt zu positionieren, eine Waage auszubalancieren und gleiche Schlüsselpaare zu finden. Wem dies zu verzwickt erscheint, kann je nach Modus auch die überspringen-Funktion wählen.

Die zu Beginn recht unkompliziert wirkende Geschichte, wird im Verlauf immer besser, hintergründiger und zudem auch spannender. Das Ende birgt dann nach einer überdurchschnittlichen Spielzeit keine großen überraschungen mehr, ist aber ansprechend gestaltet. Das Bonuskapitel widmet sich unserem kränkelnden Ehemann Viggo und wird nicht komplett aufgelöst, so dass es mindestens noch einen weiteren Teil geben wird. Mit Hilfe der Extras in der Sammlerausgabe können wir alle Rätsel und einige Wimmelbilder erneut spielen. Zudem gibt es einen Raum, in dem unsere gefunden Masken abgelegt werden. Je nach Anzahl schalten diese Gemälde frei, hintern denen sich entweder ein Rätsel oder eine Information zu einigen Mitwirkenden befindet. Auch die erlangten Auszeichnungen können wir in diesem Zimmer noch einmal einsehen. Die obligatorischen Bestandteile wie Konzeptkunst, Musik und Wallpapers sind selbstverständlich auch vorhanden.

„Nightfall Mysteries: Haunted by the Past“ wartet mit interessanten Geschehnissen auf, die glücklicherweise moralisch nicht so einwandfrei sind, wie die vielen anderen aalglatten Gut-und-Böse-Erzählungen ähnlicher Spiele. Im Bereich der Wimmelbilder und der Beweglichkeit der Mitwirkenden gibt es mit Sicherheit noch Verbesserungsmöglichkeiten. Die Rätsel dagegen sind ansprechend und arbeitsintensiver als wie gewöhnlich. Vorkenntnisse sind zwar keine grundlegende Voraussetzung für diesen Teil, aber auch nicht falsch, wenn vorhanden. Fans werden zweifelsohne ihre Freude daran haben, alle anderen, die Wert auf eine gute Handlung legen, ebenso.


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