A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | 0-9
links to Forum/Spenden/Facebook Spenden forum facebook



Nick Chase and the Deadly Diamond
Nachlese

Herausgeber:BigFish Games
Entwickler: Gestalt Games

Wenn Du Nick Chase and the Deadly Diamond auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor:Sonja R.
Deutsche Version: 15.05.2010

Nick ist wieder da. Der coole Detektiv aus Nick Chase: A Detective Story hat einen neuen Fall. Wieder ein Unbekannter, der ihm einen Auftrag gibt. Und wieder läuft die Sache irgendwie ein bisschen komisch, denn einen Diamanten aus einem Museum zu stehlen gehört nicht unbedingt zu den normalen Aufträgen. Aber Nick macht sich auf den Weg.

Das macht er ohne Zeitlimit und mit alten Freunden aus dem Vorgänger. Sowohl Goldfisch Felix ist wieder dabei als auch Dr. Morrison, der ihn mal schnell entgiften muss. Aber das kommt erst später in der Geschichte, die erneut im Comicstil gehalten ist - wie auch der Rest vom Spiel. Rückblickend wird erzählt, wie sich alles abgespielt hat. Dabei kommt öfters mal Nicks trockener Humor zum Tragen.

Das Ganze beginnt in einer Bar, wo Nick die Musikbox reparieren soll und dann ein Päckchen erhält. Das Reparieren der Musikbox gestaltet sich noch einfach, es braucht nur der Stecker in die Dose gesteckt werden. Das Päckchen dagegen gibt Rätsel auf, vor allem, weil Barkeeper Joe es fallen lässt und der Inhalt über die ganze Bar verstreut wird.

Daraus ergibt sich eine Suchszene, wie du sie öfters vorfinden wirst. Nicht alles ist offensichtlich, es müssen Gegenstände zur Seite verschoben oder geöffnet werden. Wenn du alles hast, geht es weiter im Takt. Das gesamte Spiel ist so aufgebaut, dass deine Handlungen eine nächste nach sich ziehen. So kann es dann sein, dass ein Möbelstück aufblitzt, hinter dem sich eine "normale" Wimmelbildszene" verbirgt. Hier gibt es eine Liste und ein Objekt davon ist in der Regel ein Inventargegenstand, den du brauchst. Erst wenn er benutzt wurde, ist der nächste Schritt möglich. Manchmal ist dafür auch ein Kombinieren nötig.

Das Einsetzen der Inventarobjekte und die Abläufe selbst sind ausnahmslos logisch und nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Es ist schon so, dass man erstmal mit der Maus über den Bildschirm kreisen muss, um die Stellen zu finden, an denen die Maus zur Lupe wird. Das sind die Stellen, die interessant sind und dich auf den richtigen Weg bringen. Ohne Überlegen wird das aber auch nichts.

Wenn man dann mal komplett auf dem Schlauch steht, hilft der Tipp. Er besteht aus Pistolenkugeln, von denen 6 in die Patronenkammer passen. Mehr darfst du nicht bei dir haben. Die passenden Patronen sind in den Leveln verteilt, aber nur sichtbar, wenn du weniger als sechs Tipps hast. Benutzt du einen, gibt das einen lauten Pistolenschuss.

Das oben genannte Blitzen kann jedoch genauso gut ein Minispiel bedeuten. Die sind reichhaltig, sehr unterschiedlich und häufig nicht mal eben so zu lösen. Neben einfacheren Aufgaben wie Puzzlen oder Sequenzen nachklicken gibt es auch Schieberätsel, Kabel verbinden, Knoten entwirren oder völlig anderes wie eine Tür aufschweissen. Sie sind mit viel Phantasie in den Ablauf der Erzählung integriert und machen unheimlich Spass. Nach einer Aufladezeit können sie übersprungen werden, aber zu dem Zeitpunkt hast du schon zuviel selbst probiert, um das noch machen zu wollen. Das Überspringen würde dich auch Punkte kosten, die die Endwertung von Gold, Silber und Bronze beeinflussen.

Alles ist auf "Film Noir" ausgelegt, auch die Musik, die den passenden Hintergrund bildet. Ebenso die Geräusche, von denen die Atmosphäre noch unterstützt wird. Die gezeichneten Comic-Grafiken sind einfach herrlich, was aber den Nachteil hat, dass in Wimmelbildern alles relativ schnell zu sehen ist. Auch sind die Suchlisten kaum zufällig, lediglich zwei oder drei Objekte werden pro Spieler darin ausgetauscht.

Im Hauptmenü hat man dann wieder in die Nostalgie-Kiste gegriffen und zwei alte Telespiele integriert. Spieler des ersten Teils kennen sie: Das Tennis und mit einem Ball Blöcke abschiessen.

Der eine oder andere Leser fragt sich jetzt vielleicht: Warum keine 5 Tassen? Daran hat Nick Chase and the Deadly Diamond zwar gekratzt, aber es gibt doch Kleinigkeiten, die das verhindern. Zum Einen ist der Wiederspielwert gleich Null, zum anderen sind die Objekte in den Wimmelbildszenen zu gut zu sehen.

Aber sonst ist es wieder klasse gemacht und einen Tick besser als der Vorgänger. Wenn man es zum ersten Mal spielt, wird man auch geschätzte 4 Stunden brauchen, um das Ende sehen zu können. Den Probedownload einmal angespielt, wird man weitermachen wollen.

Copyright © 2008- 2017 Gamesetter.com

Go to top