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Neptun's Geheimnis (Neptun's Secret)
Nachlese
Herausgeber: Gogii Games
Entwickler: Gogii Games
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Autor: Sabine

Ungeheuer und ein antikes Göttervolk herrschten vor langer Zeit über Erde und Meere, bis der Gottherrscher Zeus in dieser chaotischen und gefährlichen Welt für einen trügerischen Frieden sorgte, der nicht alle Götter zufrieden stimmte. Neptun, der Gott des Meeres, wollte die Macht und alles Leben auf der Erde mit einer großen Flut überschwemmen, doch Zeus konnte die Erde erneut retten und Neptun's Kräfte in einem Stein einschliessen. Noch bevor Neptun endgültig besiegt war, bäumte er sich ein letztes Mal auf und verschlang Zeus' Lieblingsstadt Atlantis mit einer einzigen Woge. Den Stein mit Neptun's Kräften schloss Zeus in ein Amulett ein und gab es der Priesterin Callisto. Das Amulett wanderte über lange Zeit von einer Hand zur nächsten, bis es schließlich bei einem verwaisten Baby namens Hannah landet, von der niemand weiß wo sie herkommt und wie das Amulett in ihren Besitz gelangt ist. Zwanzig Jahre später schließt Hannah ihr Archäologiestudium in Oxford mit Auszeichnung ab und wird eine der führenden Archäologinnen der Welt. Eines Tages erfährt sie von der Äbtissin wo Atlantis gelegen hat und Hannah hat nur noch einen Gedanken im Kopf, sie will die versunkene Stadt Atlantis finden, doch sie ist nicht die einzige und hat schon bald einen unbequemen Reisebegleiter.

Dieses zeitlimitlose Spiel ist etwas für Silhouetten- und Einzelteilesuchfreunde, denn Wörter-Suchlisten gibt es hier nicht. In 25 Leveln sucht man 1. nach Objekten, die anhand von Silhouetten gefunden werden müssen, 2. nach jeweils zehn Objekten eines bestimmten Typs und 3. nach einzelnen Teilen von Objekten, um sie wieder zusammenzusetzen und um sie im fertigen Zustand an einer bestimmten Stelle im Bild einsetzen zu können. Das ganze passiert selbstverständlich unter Wasser, was auch den Blaustich der Bilder erklärt und die Suche nach den Objekten nicht gerade einfacher macht, vor allem die zehn typischen Objekte sind oft gut versteckt und man hofft immer wieder, dass wenigstens ein netter Meeresbewohner vorbeikommt und zu einem sagt: "Hier ist es doch, du Blindfisch". Macht aber keiner, obwohl einige davon ständig durch das Bild schwimmen.

Bei soviel Unverschämtheit bleibt einem dann nur noch das Amulett, das nach dem Einsetzen von Juwelen, die in jedem Bild zu finden sind, als Tipp-Spender dient, es sind also reichlich Tipps vorhanden, man muss sie nur erst suchen damit sie einem anschließend etwas zeigen können. Solltest du dennoch Schwierigkeiten haben und öfter mal daneben klicken, weist dich ein freundliches Fehlklick-Barometer darauf hin, dass es gleich vorbei ist mit der freien Sicht durch die Taucherbrille, selbige beschlägt dann nämlich für einen kurzen Moment.

Nach jedem Level erhältst du eine Übersicht, in der du nicht nur deine Gesamtspielzeit, die Anzahl der verwendeten Tipps sowie der gefundenen Juwelen sehen kannst, sondern auch eine Karte, die dir deinen bereits abgeschwommenen und den noch zu schwimmenden Weg durch die antiken Gemäuer von Atlantis aufzeigt. Dazu gibt es auch immer noch einen Kommentar von Hannah, der deine nächste Aufgabe mehr oder weniger ankündigt.

Als Hannah schwimmst du also von Ort zu Ort und wirst dabei von einer zur Unterwasserwelt passenden ruhigen Musik begleitet, die jedoch immer dramatischer wird, je näher du dem Ziel kommst. An diesem Ziel angekommen, gilt es zehn Schlüssel zu finden und sie anschließend dem richtigen Schloss zuzuordnen, und das alles, um niemand geringeren als deinen unbequemen Reisebegleiter zu befreien, der dir wohl doch nicht ganz so unsympathisch zu sein scheint. Leider ist diese Aufgabe neben der "Alle-Kisten-öffnen"-Aufgabe die einzige, die einen kleinen Hauch von einem Minispiel hat, von denen ansonsten keine im Spiel vorhanden sind und leider sind sämtliche Objekte auch nicht variabel, was die Gesamtspielzeit beim zweiten Durchschwimmen erheblich verringert.

Trotz alledem ist Neptune's Secret ein schönes und gelungenes Spiel, das einen durch die zwar gleichbleibende aber nicht eintönige Aufgabenstellung in jedem Level für einige Zeit unterhalten kann und durch die Comic-Einspieler lässt sich Hannah's Atlantissuche auch ganz gut verfolgen.

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