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Nemo's Secret: Die Nautilus


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Odian Games

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Autor: Sonja R.
12.10.2010


Syrus Smith sitzt zu Hause und wartet auf Nachricht seines verschwundenen Freundes Kapitän Nemo. Erst als ein Blitz in das Funkgerät einschlägt, sieht er den Freund und bekommt von ihm einen Hilferuf. Nun ist Syrus schon etwas betagt und ruft deshalb seine Enkelin Alice an, die ihm helfen soll. Die kommt auch prompt und landet mit ihrem Flugzeug im Garten von Syrus' Haus auf Lincoln Island, wir schreiben das Jahr 1912.

Hier beginnt für dich das Spiel, denn die erste Suchliste wartet - wie alle - ohne Zeitlimit auf dich. Die meisten Objekte kannst du so in der Szene finden, einige sind versteckt und das macht die Szenen interaktiv. Öffne zum Beispiel den Briefkasten, damit er seinen Inhalt ausspuckt. Auf solche Weise versteckte Objekte sind in der Suchliste in grün geschrieben. So weisst du, dass du sie nicht offen findet kannst.

Aber nicht nur ein Briefkasten birgt Geheimnisse, es ist auch nötig, Schubladen zu öffnen oder einen Globus zu drehen, um das begehrte Objekt zu finden. Die Animationen sind hübsch gemacht und es amüsiert schon, wenn du die zu findende Süssigkeit anklickst und eine Krabbe mopst sie in ihre Höhle. Auch kann es nötig sein, durch Anklicken eines Hebel den Tresor aus dem Meer zu ziehen, um das Geld darin von der Liste streichen zu können. Die gefundenen Objekte verschwinden jedoch nicht so einfach, sondern sammeln sich in der Szene - du räumst praktisch auf. Obendrein sind alle Objekte zeitgemäß, man merkt, dass hier auf Details geachtet wurde.

Der Tipp hilft dir, wenn du mal etwas nicht findest und lädt in einer guten Geschwindigkeit wieder auf. Er ist nicht so schnell, dass er leichtfertig benutzt werden würde, aber doch auch nicht zu langsam. Oftmals hilft sogar schon das Anklicken eines Objekts auf der Liste, da daraufhin der Umriss gezeigt wird.

Minispiele gibt es natürlich auch, sie sind in den Spielverlauf integriert und nach einer Aufladezeit überspringbar. Hier benutzt du immer die Inventargegenstände, die du aus den Wimmelbildern erhältst. Sie sammeln sich in einer Kiste und werden dir im Minispiel automatisch aufgelistet. Oftmals benutzt du einen Gegenstand, um an einen weiteren, benötigten zu kommen. So wird ein Türschloss zusammengebaut oder ein Morsegerät, das anschliessend auch noch gelötet werden muss. Setze Längen- und Breitengrad auf eine Karte ein, um die Nautilus zu lokaliseren oder entschärfe eine Bombe, die dir den Einlass versperrt. Die Minispiele sind vielfältig, stimmig und bringen dich in der Geschichte weiter.

Deine Fortschritte wiederum kannst du im Tagebuch nachlesen, wie in jedem Spiel heutzutage, das etwas auf sich hält. Aber hier bewegst du dich nicht frei, sondern kannst an den nächsten Ort, wenn du alles erledigt hast. Der wird von einem blauen Lichtschein angezeigt, der angeklickt werden muss. Von Zwischensequenzen, die nicht so lang sind, wird der Fortgang erzählt. Leider hat man dort auch schonmal vergessen, etwas zu übersetzen. Dafür ist die Musik recht angenehm, Hintergrundgeräusche passend und auch grafisch gibt es nichts auszusetzen.

Odian Games hat aus einem durchschnittlichen Wimmelbild eins gemacht, das sich von der Menge abhebt. Durch schöne und nett animierte Grafiken und vor allem durch die Wertschätzung von Details des Jahres 1912 genauso wie durch die Phantasie bei Minispielen. Wer sich nicht gern die Füsse platt läuft, sollte hier unbedingt einen Blick rein werfen.

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