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Natalie Brooks Treasure of the Lost Kingdom

Herausgeber:Alawar
Entwickler:Alawar Entertainment

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Autor: Claudia K.

Natalie Brooks ist zurück. Die geschwätzige junge Frau, die in Natalie Brooks and the Secretes of Treasure House nicht nur das Haus ihrer verstorbenen Grossmutter rettete, sondern auch noch einen Komplott in der Stadt aufdeckte, hat noch ein anderes Grosselternpaar und diesmal ist es Opa, der in Schwierigkeiten steckt.

In Natalie Brooks: Treasures of the Lost Kingdom wird der Grossvater, ein renomierter Archäologe, entführt und Natalie muss dem Entführer innerhalb von drei Tagen eine geheimnisvolle Karte bringen. Und so macht sie sich mit der Unterstützung von Geoffrey Evans, dem jungen Assistenten ihres Grossvaters, auf den Weg. Nicht nur die Karte gilt es in insgesamt 14 Leveln zu finden, auch den Grossvater zu retten und alle Beteiligten von einem fürchterlichen Fluch zu befreien.

Erzählt wird die Geschichte, wie schon im ersten Teil, an Hand von Bildern im Comicteil. Wenn man wissen will, warum man was in einem Kapitel tut, sollte man diese Geschichte nicht zu schnell weiterklicken, denn oft entgehen einem so wichtige Informationen. Nicht für das Spiel selber, nur für das Verständnis. Grundsätzlich aber sind die Grafiken schön, freundlich gezeichnet.

Allerdings gibt es eine bedauerliche Ausnahme. Im 9. Level musst Du durch ein Periskop den Aufenthalt von Opa herausfinden. Wer keine recht gute Grafikkarte und Monitor hat, wird da Schwierigkeiten haben. Die Pfeile und Hinweise wo hin zu gehen ist, sind teilweise nur hingehaucht. Da bleibt dann keine andere Möglichkeit, als das Spiel lösen zu lassen (oder unseren Walkthrough zu benutzen)

Wer der Ansicht war, dass Natalie schon im ersten Spiel viel geredet hat, der wird jetzt sehen, dass sie wirklich Schwierigkeiten hat, den Mund zu halten. Und da sie jetzt auch noch Gesprächspartner hat in Form von Geoffrey, dem Grossvater und dem Entführer, hat sie sehr viel mehr zu sagen.

Auch Natalie Brooks: Treasures of the Lost Kingdom ist weniger ein Wimmelbildspiel. Es gibt einige wenige Szenen, in den sie nach einer Liste Dinge suchen muss, hauptsächlich in den ersten Leveln, später aber höchstens Mal vier Steintafeln oder Rohrteile. Stattdessen suchst Du nach Gegenständen, die dich weiterbringen, dich Dinge öffnen lassen. Zum Beispiel brauchst Du eine Safeschlüssel, der im WC-Wasserkasten lagert. Um an den zu gelangen muss aber erst ein Rohr repariert werden und eine Möglichkeit das Wasser abzulassen. Du suchst also die Gegenstände, bringst sie an den richtigen Orten unter und kommst den Dingen so Schritt für Schritt auf die Spur.

Zwischendurch gibt es kleinere Minispiele - Puzzle, Symbole in der richtigen Reihenfolge anklicken, etc. Das meiste aber macht das Spiel für einen, so werden Rohrteile z.B. mit einem Klick an die richtige Stelle gebracht und setzen sich selber zusammen.

überhaupt ist das einer der grössten Minuspunkte des Spieles. Es ist, von zwei oder drei Minispielen abgesehen, erheblich leichter, als das erste Natalie Brooks Spiel. Das erste Mal, dass ich eine echte Herausforderung empfunden habe, war in Level 7, also nach der Hälfte des Spieles. Das Minispiel dort braucht ein bisschen Köpfchen.

Viele Minispiele können weggeklickt werden, aber, und das gefällt mir gut, nicht sofort. Es gibt eine Leiste, die sich füllt, innerhalb des Minispieles. Erst wenn diese Leiste voll ist, hat man die Möglichkeit, die Skip-Funktion zu benutzen. Das animiert dazu, es zumindest zu versuchen.

Der Hinweis, der Dir mit einem Kreis die Stelle zeigt, an der Du als nächstes etwas finden oder machen kannst, lädt sich rasch wieder auf, so dass Du im Prinzip unbegrenzte Hinweise hast.

Die Musik, eine flotte Melodie, ging mir relativ schnell auf die Nerven. Ebenso sind die falsch plazierten Hintergrundgeräusche, die sich ständig wiederholen, kein Gewinn für das Spiel.

Ein Ende des Spieles gibt es nicht wirklich, im Grunde hört es mitten drin auf. Ein Teil wird dann in Comic Bildern gezeigt, der Rest erscheint im Abspann (den Du gezwungener Massen laufen lassen musst, wenn Du das Spiel über das Menü verlassen willst) in geschriebener Form.

Alles in allem ein Spiel, dass durchaus Spass macht. Und folgt man der Geschichte, möchte man wissen wie es weiter geht. Aber es ist viel zu leicht. Man gewinnt leicht den Eindruck, dass einem nicht wirklich etwas zugetraut wird. Und genau aus diesem Grund ist es auch zu kurz. Wenn die Minispiele etwas anspruchsvoller wären, die Rätsel ein klein wenig komplexer und nicht so eindimensional, etwas weniger Geplapper, das einfach nur nervt, weil man es nicht komplett wegklicken kann, sondern Satz für Satz weiter muss, all das hätte dem Spiel gut zu Gesicht gestanden. So aber hat man, wie bereits beim ersten Spiel dass Gefühl, dass das nicht alles gewesen sein kann. Nicht weil man auf eine weitere Folge hofft (die es wohl gibt, dann am Ende des Abspannes heist es: To be continued), sondern weil auch Natalie Brooks: Treasures of the Lost Kingdom der entscheidende Funke fehlt, um es zu einem wirklich gutem Spiel zu machen.

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