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Myths of Orion: Light from the North


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Herausgeber: Gamehouse
Entwickler: Cateia Games

Download: Deutschland-Spielt
Download: BigFish Games.de

Autor: Claudia K.
Datum: 03.02.2015


Sehr kurzes Spiel mit vielen Wimmelbildern
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Einst schrieb ein gieriger Magier das gesamte Wissen der Welt in drei Büchern nieder und nutzte die damit verbundene Macht nur für böse Taten. Die mutige Zauberin Selina stellte sich dem Magier und es gelang ihr, die Bücher zu stehlen. Auf der Flucht vor dem Magier und seinen Kumpanen landen Selina und ihr Tochter Meredith quasi am Ende der Welt. Als Selina Jahre später stirb, kümmert sich Tante Alice um sie. Weiter Zeit später kommt Meredith zum Haus der Tante. Es brennt und ein schwarzer Schatten verlässt eilig das Haus.

Es stellt sich heraus, dass die Kumpanen des Magiers auf der Suche nach den Bücher sind - und du bist die Einzige, die dies verhindern kann. Dafür musst in die Welt der Orks, in ein menschliches Königreich und in die Welt der Elfen. Du selbst hast auch einige Zauberkräfte, doch die sind begrenzt und beschränken sich im Großen und Ganzen darin, dass du Feuer machen und Wasser zu Eis verwandeln kannst.

Vier Schwierigkeitsprofile stehen dir zu Verfügung, einer davon lässt individuelle Einstellungen zu. Außerdem gibt es eine Karte, die aber ist mit Vorsicht zu genießen, zumindest anfänglich. Denn leider friert das Spiel anfänglich sehr häufig ein und kann dann nur über den Taskmanager beendet werden. Oft löst sich dieses Problem dadurch, dass man das Spiel einmal schließt und wieder öffnet. Wenn sie problemlos funktioniert, verfügt die Karte über ein Klick-und-Hopp-Funktion und zeigt je nach Auswahl (bzw. Modus) auch aktuell wichtige Zonen an. Dies kann durchaus hilfreich sein, denn leider werden verschiedene Wimmelbilder bis zu dreimal gespielt - oft kurz hintereinander, es kann aber auch mal ein längerer Zeitraum dazwischen liegen.

Deine Inventarobjekte, die durch Wortsuchlisten ohne Interaktionen oder Umriss-Suchlisten ebenso erhältst, wie durch Szenenfunde, werden meist auf die bekannte Art eingesetzt. Bei einigen Dingen aber gibt es Containerblasen. Hier werden mehrere, unterschiedliche Dinge gebraucht und die müssen einzeln eingelegt werden. Das kann zu jedem Zeitpunkt geschehen, auch wenn du noch nicht alles hast - zumindest macht es das Inventar dann etwas übersichtlicher.

Eine weitere Hilfe ist der Tipp. Er zeigt dir an, was du eventuell übersehen hast (und manchmal auch Dinge, die du einfach noch nicht angeschaut, aber auch noch kein Möglichkeit zum bespielen hast) und dient als Richtungsanzeiger. Dabei gibt er sich nicht damit zufrieden, dir einmal die Richtung zu zeigen, sondern lässt Pfeile erscheinen, bis du am richtigen Ort bist. Dort muss er erneut betätigt werden, wenn du nicht weißt, was es zu tun gibt. Richtungsanzeigen entleeren den Tipp nicht.

Deine Buch nimmt Geschichtsteile auf, Briefe und bietet dir noch andere Informationen. Zum Beispiele Informationen über die Spieldauer (leider ist die sehr kurz: bei 2:42:31 blieb bei mir die Zeit stehen), über die Anzahl gefundener Sammlerobjekte (dafür gibt es zusätzliche Auszeichnungen) und über die Auszeichnung selbst.

Minispiele/Puzzles gibt es insgesamt 20, die meisten sind einfach zu schaffen, selten aber nur mit ein oder zwei Klicks, so dass auch der geübte Spieler ab und an mal mehrfach hinschauen muss. Es handelt sich in der Hauptsache um altbekannte Freunde, interessant sind zwei 3-Gewinnt-Varianten, in denen du einmal nur mit 3-Gewinnt und einmal mit einer zusätzlichen Herausforderung einen Gegner besiegen musst.

Grafisch zeigt Cateia Games in Myths of Orion: Light from the North, dass sie sich weiter entwickeln. Die Bilder sind gut gelungen, klar, nicht überladen und nur manchmal sind einige Objekte ziemlich klein, bzw. dünn gezeichnet. Das gilt für Wimmelbildszenen ebenso wie für Szenenfunde und Sammlerobjekte. Ansonsten erwartet den Spieler ein überwiegend helles Spiel ohne viel Schnörkel und Dekoration.

Die kurze Spielzeit hat eine halbe Tasse Abzug gegeben; ein Spiel, das für einen erfahrenen Spieler deutlich unter drei Stunden bleibt, hat einfach nicht mehr verdient. Doch wer auch ohne Karte spielen kann oder durch Neustart die Karte nutzbar gemacht hat, den erwartet in dieser Zeit ein nettes, unterhaltsames Spiel, das eine einschlägige Geschichte nett verpackt und die Kommentare der Heldin gut gewählt hat.

 


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