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Mythic Wonders: Der Stein der Weisen

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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: C2D

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 07.01.2014
Deutsch (Normal): 13.05.2014

Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer - visuell schön, spielerisch ohne Höhepunkte
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Du erwachst aus einem Traum, in dem dein Onkel bedroht wird. Die Bilder vermitteln dir den Eindruck, dass es mit dem Projekt zusammenhängen könnte, an dem ihr seit einiger Zeit arbeitet, ein Portal in eine andere Welt. Als der Onkel telefonisch nicht zu erreichen ist, machst du dich auf den Weg zu seinem Haus, nur um festzustellen, dass er das Portal offensichtlich ohne dich hat aktivieren können.

Du folgst ihm und gerätst so in eine Welt, wie du sie nie zuvor gesehen hast. Und schnell wird klar, dass deine Befürchtungen berechtigt waren, eine mysteriöse Gestalt bedroht auch dich, doch dein Ziel ist klar: der Onkel muss gerettet werden, davon lässt du dich nicht abhalten. Notizen und Bemerkungen der Gestalt, die dich verfolgt und zu behindern versucht, allerdings verwirren dich. Ist es möglich, dass nicht alles so ist, wie du glaubst?

Hilfreich zur Seite steht dir hier ein Ornament, das dir mit den Elementen Feuer, Wasser, Luft, Erde auf magische Weise weiterhilft. Sofern du (mit einem immer wiederkehrenden Puzzle) das jeweilige Element findest und aktivierst. Dazwischen gibt es zahlreiche Wimmelbildszenen, Puzzles und Rätsel zu lösen. Grafisch gesehen sind vor allem, aber nicht nur die Wimmelbilder sehr schön. Abwechslungsreich auch in der Ausführung (Wortsuchliste mit Interaktion, Gegenstandsuche mit teilweisem Puzzle-Einsatz, Suche Anzahl x eines bestimmten Gegenstandes) erscheinen sie attraktiver als in den meisten anderen Spielen, sind zwar vollgemüllt, aber immer der Szenerie angepasst. Und vielleicht das Beste, was Mythic Wonders: Der Stein der Weisen zu bieten hat.

Puzzles und Rätsel bewegen sich im üblichen Rahmen, es gibt wenig bis keine Überraschungen. Auch das wiederkehrende Logikpuzzle für das Ornament kann nicht wirklich überzeugen. Es steigert sich nicht, wird nicht erweitert, vielmehr hat man schnell das Gefühl, dass man immer die gleichen Aufgaben erledigt (was nicht so ist, es fühlt sich nur so an). Während die meisten Puzzles eher auf der leichten Seite sind, gibt es auch ein paar anspruchsvollere Aufgaben, auf der anderen Seite hat man sich die Neustart-Funktion gespart und so wird jemand Ungeübteres bei der ein oder anderen Herausforderung wohl eher die Überspringfunktion wählen. Obwohl man bei der Auswahl der beiden zur Verfügung stehenden Modi die Information bekommt, dass einige Puzzle im Experten-Modus schwieriger seien, ist grundsätzlich kein großer Unterschied zu erkennen.

Eine Karte zeigt dir an, wo es etwas zu tun gibt und bringt dich mit einem Klick auch direkt an diesen Ort. Sie ist, ebenso wie der Tipp, recht zuverlässig. Den Tipp wirst du am ehesten dann benötigen, wenn du nach neuen Wegen suchst, die dich das Spiel fortsetzen lassen. Nicht immer sind die Richtungspfeile dort wo man sie vermutet und bei aller Schönheit der Szenen, lässt sich zeitweise nicht einmal vermuten, dass es rechts und/oder links weitergehen könnte. Bisweilen ist auch der Klickradius sehr groß und so wirst du plötzlich etwas im Inventar haben, was du weder gesucht noch gesehen hast. Die Stimme der Protagonistin hat immer wieder mal etwas zu sagen, aber redet auch nicht soviel, dass man genervt sein könnte. Das Journal ist etwas unübersichtlich, wird aber sowohl deine aktuellen Aufgaben, als auch wichtige Codes oder Informationen für dich speichern.

Die Sammleredition bietet eine ca. 45 minütige Geschichte, die vor der Zeit der Hauptgeschichte spielt und ist qualitativ gleichwertig mit diesem. In den Extras findest du auch die Auszeichnungen, die du zum Teil automatisch erhältst, zum Teil durch "Arbeit" verdient hast. Eine davon bezeiht sich auf die 20 beweglichen Objekte, die du während des Hauptspieles finden kannst.

Mythic Wonders: Der Stein der Weisen ist ein schwer zu beschreibendes Spiel. Es ist visuell wirklich schön, die Geschichte ist recht gut erzählt, Wimmelbilder sind abwechslungsreich, Puzzles, Rätsel, Spielverlauf, nichts ist wirklich negativ. Und doch fehlt etwas. Atmosphäre vielleicht, ein kleiner Funke, etwas, was diesem Spiel das besondere Extra gibt, das es von anderen unterscheidet. Schon kurz nachdem man es nach etwa 3,5 bis 4 Stunden beendet hat, fällt es schwer, sich an Details zu erinnern. Währendessen unterhält es angenehm, hinterlässt aber nichts. Nicht im Positiven, aber auch nicht im Negativen.


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