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Mythic Wonders: Das göttliche Kind


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Herausgeber: Bigfish Games
Entwickler: C2D

Download (Normal): BigFish Games.com
Download (Sammler): BigFish Games.com

Autor: Claudia K.
Datum: 10.06.2015
Deutsch (Sammler): 13.09.2015


Trotz technischer Schwächen nicht das Schlechteste, das zu haben ist
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Nobu wurde auf den Stufen deines Hauses zurück gelassen. Die ebenfalls im Körbchen liegende Schriftrolle konntest du nicht entziffern, doch du gabst dem Knaben seinen Namen und gelobtest, ihn aufzuziehen, als sei er dein eigenes Kind. Fünf Jahre später findest du eines Tages dein Heim verwüstet vor und Nobu ist verschwunden. Du machst dich auf dich Suche und erfährst schon bald, dass Nobu ein ganz besonderes Kind ist.

Es gibt vier 4 Modi, unter denen du zu Beginn des Spieles wählen kannst. Einer davon erlaubt in eingeschränktem Maße individuelle Angaben. Eine Karte mit Anzeige, was wo zu tun ist, wo du bist und natürlich mit "Springfunktion" dient als Helfer. Du wirst im frühen Verlauf auch ein Tintenfass erhalten, das dir erlaubt, die zahlreichen Schriftrollen zu entziffern; du erhältst dann Bildseiten mit zwei bis vier Objekte, die gefunden und an anderer Stelle eingefügt werden müsse. Dies geht einher mmit einem Teil der Geschichte.

Bei den Wimmelbildern gibt es neben den Schriftrollen vier weitere Varianten. Zum einen die Puzzle-Suche mit Umrissen. Oder du suchst du nach veränderliche Objekte oder erhältst einfache Wortsuchliste mit kleinen Interaktion. Außerdem gibt es noch "suche eine Anzahl x gleicher oder miteinander verbundenen Objekte". Leider sind einige Dinge sehr klein. Am Ende erhältst du stets ein Inventarobjekt, von denen einige auch mehrmals benutzt werden. Keines allerdings bleibt grundsätzlich in deinem Inventar.

Die Puzzles sind größtenteils auf Anfänger ausgelegt, doch es gibt auch Ausnahmen und eine Variante, die wir bisher noch nicht gesehen haben. Sie verfügen alle über eine Neustartfunktion; abgesehen von den Mini-Puzzles, die in einem kleinen Fenster aufgehen.

Im Verlauf triffst du diverse Menschen und die handeln, wie immer in diesen Spielen. Sie haben etwas, was dir hilft, dafür aber musst du etwas tun, was die eigentlich Aktion-Kettenreaktion hervorruft. Dabei wirst du immer Wege zurück zu legen haben, die Karte erleichert es etwas, dabei auch die Übersicht zu behalten, denn es kommt durchaus vor, dass man zunächst einmal viele Baustellen öffnet, die dann erst nach und nach abgearbeitet werden. Allerdings fühlt man sich hier keineswegs ans Händchen genommen, sondern kann als Spieler die Umgebung erforschen und nach der Lösung suchen; etwas, was heutzutage oft durch einen linearen Spielverlauf verhindert wird (vermutlich weil sonst zu viele mit "frustrienendes Spiel" kommentieren würden).

Auf der Negativ-Seite gibt es definitiv zwei technische Themen. Zum einen hat das Spiel für viele Spieler trotz Update noch so seine Macken. Die häufigste kann man leicht beheben: Verschwindet der Mauszeiger kann man das Spiel im Fenstermodus kurz minimieren und wieder öffnen, im Vollbildmodus hilft die Windows-Taste). Wenn aber das Spiel einfriert, hilft nur noch das Strg/Alt/Entf. Zum anderen ist der Radius in Wimmelbildern und Puzzlen sehr groß, so dass man immer wieder unfreiwillig draußen landet.

Die Sammler-Extras sind bescheiden: Bildschirmschoner, Hintergründe, Musik und Auszeichnungen - das ist alles. Es gibt ein Sammelobjekt; Origami-Kraniche, die zu einer Auszeichnung führen. Allerdings sind diese oft kaum sichtbar. Das Bonusspiel erzählt eine unabhängige Geschichte und siedelt sich zeitlich, wie das Hauptspiel, im oberen Bereich an. Qualtitativ entspricht es ebenfalls dem Hauptspiel.

Trotz teilweise technischer Schwächen gehört Mythic Wonders: Das göttliche Kind nicht zu den wirklich schlechten Spielen auf dem Markt. Eingedenk dessen, dass es sich hier auch um einen kleinen, noch relativ neuen Entwickler handelt, muss man es gar, sehr vorsichtig, loben, denn viele große, hochgelobte Entwickler sind heutzutage schon fast frech in dem was sie dem Spieler (für Geld!) anbieten.

Die Spielzeit liegt im oberen Standarddrittel, die Balance zwischen Wimmelbild, Puzzle und Abenteuer neigt sich ein klein wenig Richtung Wimmelbild, ist aber grundsätzlich ausgewogen. Die Grafiken vermitteln die japanische Atmosphäre, auch wenn Objekte manchmal sehr klein sind. Vom Kauf der Sammleredition kann nur abgeraten werden, aber die Normalversion ist ihr Geld auf jeden Fall wert! Die Probeversion ist empfehlenswert, sie vermittelt definitiv einen guten Eindruck vom Gesamtspiel.


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