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Mystic Gateways: Jagd nach den Sternen


tassentassen
Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Ten Heavens

Wenn Du Mystic Gateway: Jagd nach den Sternen auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Sonja R.
03.12.2010


In Mystic Gateways: Jagd nach den Sternen spielt die Schattenallianz eine grosse Rolle. Dabei handelt es sich um einen Geheimverbund zur Enthüllung von Mysterien. Angerufen von einem ihrer Mitglieder, Edwin, kommt Elizabeth an seinem Haus an und findet es verlassen vor. Edwin ist weg. In seinem Arbeitszimmer findet sie Hinweise auf Portale, die jeden in eine andere Dimension bringen. Hinter diesen Portalen sind 4 Relikte verborgen, die es zu finden gilt. Laut Edwin gibt es überall ein Mitglied der Schattenallianz, das ihr dabei zur Hilfe steht. Und natürlich muss auch Edwins Verbleib geklärt werden.

Zu Beginn kannst du dich für einen der beiden Spielmodi entscheiden. Auf normal gibt es häufige Hinweise und der Tipp lädt schnell (?) wieder auf. Mir kam er sehr langsam vor - aber schnell ist ja relativ. Im Fortgeschrittenen-Modus lädt er noch langsamer und es gibt nicht soviel Hinweise. Egal, was von beidem du wählst, kannst du noch zusätzlich entscheiden, ob du im Spiel Hinweise angezeigt bekommen willst. Aber auch, wenn du diese Option deaktiverst, wirst du ständig von Anzeigen zu allem, was anklickbar ist, bombardiert.

Abgesehen von einem auffälligen, blauen Rahmen um relevante Stellen bekommst du auch von allem und jedem den Namen angezeigt. Dabei ist das nicht nötig, denn die Grafik ist gut genug, um ein selbstständiges Erkennen zu ermöglichen. Der blaue Rahmen bezieht sich auf Minispiele, Nahansichten und Orte, zu denen du gehen kannst. Ja, du kannst dich sogar frei bewegen - innerhalb des Landes, in dem du dich gerade befindest.

Nachdem du das Portal in Edwins Büro gefunden hast, gehst du durch und landest in Ägypten. Danach folgen noch Brasilien, die Krim und die Osterinseln. Überall ist es dein Ziel, das dort befindliche Artefakt und das nächste Portal zu finden. Die Musik wechselt entsprechend des Landes, bleibt aber fortwährendes Geklimper. Bei den Reisen durch die Portale triffst du auf Mitglieder der Schattenallianz, die dir helfen und dich teilweise mit Aufgaben versorgen. Die restlichen Aufgaben ergeben sich aus den Situationen, in die du kommst, um die Aufgaben zu erfüllen.

Hört sich ein bisschen wirr an, aber irgendwie bin ich mir auch so vorgekommen. Zumindest haben die Dialoge einen gewissen Witz und auch manche Situationen sind ganz nett. Einem erschöpften Kamel ein kleines Zelt bauen, damit es im Schatten liegt, das hat schon was. Natürlich musst du vorher alles finden, das du dazu brauchst.

Wimmelbilder gibt es, aber die sind nicht in sich abgetrennt. Die benötigten Gegenstände werden dir bildlich unten angezeigt und du findest sie an den normalen Orten. Hier ist der Tipp manchmal ganz hilfreich, aber oft auch nicht. Am Strand auf den Osterinseln z.B. zeigt er grundsätzlich auf den Eingang des Bootes, gleichgültig, was gerade dein Problem ist. Insgesamt irritiert er oft mehr, als dass er hilft.

Sehr oft triffst du in den 4-5 Stunden Spielzeit auf Minispiele, die in die Handlung eingefasst sind. Die Schaltfläche zum Überspringen lädt hier recht schnell und das ist ein Segen! Ich habe sie häufiger benutzt, weil ich es einfach nicht mehr ertragen konnte. Du musst für alles Mögliche Paare suchen, Schmetterlinge, Käfer, Papageien und einiges mehr. Oder du bringst in einer Mischung aus 3-Gewinnt und Leitungen verbinden Glühbirnen zum Leuchten. Dann gibt es Zahnräder einzusetzen, Drehrätsel, Puzzles...ich habe nur zwei Minispiele gefunden, die man als etwas anspruchsvoller bezeichnen könnte. Das war zum Einen das Sortieren von Büchern in einer fortlaufenden Reihenfolge, die sich aus einer Reihe Zahlen ergab und zum Anderen das Umgestalten von Steinstatuen mithilfe eines freien Platzes zum Ablegen. Alles andere kann man nur als Kindergartenniveau bezeichnen. Sehr beliebt ist dabei auch das Nachfärben von Bildern nach Vorlage. Eigentlich hat mir nur noch das Sequenzen wiederholen zu meinem Glück gefehlt...

Das Schlimmste aber im ganzen Spiel ist Elizabeths Putzfimmel. Sie trägt 3 Werkzeuge mit sich, die sie häufiger braucht: einen Pinsel, Hammer und Schaufel. Ich habe nichts dagegen, öfters etwas auszugraben oder auch mal Steine zu klopfen. Dass in einer Höhle Edelsteine im Fels verwachsen sind, macht durchaus Sinn. Aber dieser Putzfimmel hat mich geschafft! Andauernd müssen mit dem Pinsel erst irgendwelche Gegenstände entstaubt oder von Spinnweben befreit werden. Zu allem Überfluss verschwindet der Pinsel nach einem Objekt wieder bei Elizabeth und du musst ihn wieder neu hinnehmen. Du verbringst tatsächlich einige Zeit des ganzen Spiels damit. Hat dieser Elizabeth noch niemand gesagt, dass Dreck das Immunsystem stärkt?

Ein Probedownload schadet auch nicht in diesem Fall. Alles andere sollte sorgfältig überlegt sein.

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