A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | 0-9
links to Forum/Spenden/Facebook Spenden forum facebook



Mystic Diary 2: Die Geisterinsel
(Haunted Island)


tassen tassentassentassentassen
Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Sunray Games

Wenn Du Mystic Diary 2: Die Geisterinsel (Haunted Island)auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Gyanda J.
Datum: 21.08.2010
Deutsche Version: 07.10.2010

Wir erinnern uns: in der ersten Folge von "Mystic Diary Lost brother" machte sich Victor auf, seinen verschwundenen Bruder Gustav zu suchen. Im zweiten Teil nun, Mystic Diary 2: Haunted Island, hat Gustav zwar das mysteriöse Tagebuch gefunden, aber er fand keinen Weg, dessen unendliche Macht für sich zu nutzen. Es verschwand wieder und Victor und Gustav machten sich zusammen auf, um es zu suchen. Dabei gelangten sie auf eine Insel, auf der Gustav plötzlich verrückt wurde und Victor und alle anderen Crew-Mitglieder in das Tagebuch sperrte, so dass sie auf der Insel nur noch als Geister zu sehen sind. Aber sie sind noch lebendig und hoffen darauf, dass du sie rettest.

Verworrene Geschichte? Ja, ist aber völlig egal, weil das Spiel so viel spannende und aufregende Informationen bereit hält, dass der Grund für die Suche schnell in den Hintergrund gerät und man einzig und allein damit beschäftigt ist, sich all die vielen Aufträge zu merken, die man noch erledigen sollte. War da nicht noch ein Glas mit einem Frosch unten im Keller, bei dem man den Frosch irgendwie rauskriegen sollte? Wo zum Teufel könnte man dieses Inventarobjekt finden? Aber, ha, da war doch auch noch ein Heuhaufen, in dem man was suchen sollte und wo findet man nun wieder dieses Teil, das man dazu benötigt? Es kann einem wirklich der Kopf schwirren vor den vielen noch nicht erledigten Aufgaben. Glücklicherweise gibt es unter dem "Hint"-Button im Spiel auch einen "Goals" (Ziele)-Button, der einem die Hauptaufgaben anzeigt, wenn man darauf klickt.

Alles beginnt bei dem verlassenen Haus. Du findest einen verbeulten Briefkasten der Cursor verwandelt sich bei allen Gegenständen, die du näher untersuchen musst, in eine Lupe, so dass du diese Elemente nicht übersehen kannst. Der Textbalken oberhalb des Briefkastens erklärt dir, dass du was finden musst, um den Briefkasten zu reparieren. Da trifft es sich gut, dass direkt in deiner Nähe eine Szene zu funkeln beginnt dies verrät dir, dass hier eine Wimmelbildszene auf dich wartet. Hast du diese gelöst, hast du ganz zufällig ein Inventarobjekt geschenkt bekommen, das dir helfen kann, den Briefkasten zu reparieren. Und schwuppsdiwupps lässt der sich nun auch endlich öffnen und du findest darin ein Magical Ghost Tagebuch. Nein, das ist nicht das berühmte Mystic Diary, das einem unbegrenzte Macht verleihen soll, es ist nur ein Werkzeug, das dir den Kontakt mit den Geistern erlaubt, die von dir erlöst werden wollen.

Jede Szene muss erst mal mit dem Cursor abgesucht werden. Bei wichtigen Objekten verändert sich der Cursor zu einer Lupe, und man kann darauf klicken. Dann öffnet sich ein Bild und der dazugehörige Text erscheint oberhalb. Diese Hinweise darüber, was du hier tun sollst, sind relativ allgemein gehalten und malen dir oft ein Fragezeichen ins Gesicht. Zusätzlich zu diesen Objektszenen gibt es noch die Wimmelbildszenen, die durch funkelnde Sterne hervorgehoben sind. Hat man sie gelöst, erhält man ein Inventarobjekt, das man aber längst nicht unbedingt da anwenden muss, wo man gerade ist, sondern oft natürlich ganz woanders. Manche Objekte bekommt man auch einfach geschenkt, wenn man sich die Bilder genau anschaut und bei manchen Szenen sieht man einen einzelnen Stern blinken, der einen darauf aufmerksam macht, dass hier noch eine Aufgabe gelöst werden will.

Außerdem begegnet man in den verschiedenen Szenen auch noch den Geistern, die mit einem durch das Tagebuch kommunizieren. Sie sind sehr hilfreich, geben nützliche Informationen zur Lösung von Code-Puzzlen oder zur Herstellung eines Zauberspruchs. Genau, Puzzles gibt es nämlich auch in diesem Spiel und nicht zu wenige. Eigentlich ist fast jede Aktion, die man ausführen muss, eine Art Puzzle. So muss man Blätter von einem Blumenbeet fegen, mit einem Besen, den man erst suchen muss, dann wird das Blumenbeet zu einem Schiebepuzzle und wenn man es löst, bekommt man ein Inventarobjekt, das man für eine andere Aktion benötigt. Und es gibt noch normale Puzzle, bei denen man den Code zum öffnen einer Tür finden muss oder eine Uhr reparieren und auf die richtige Uhrzeit einstellen muss, etc. Und es gibt die Runen. Seufz! Es ist mir nicht ein einziges Mal gelungen, die Runen so zu zeichnen, dass es vom Spiel akzeptiert worden wäre. Das ist aber auch verflixt schwierig mit dieser umhertanzenden Feder. Da passt es gut, dass man diese Puzzles nach einer längeren Aufladezeit des Buttons überspringen kann. Nur für die Runen würde ich das empfehlen, wenn man es eben gar nicht hinbekommt. Bei allen anderen Puzzles würde ich sehr dazu raten, sie zumindest zu probieren, sie sind nicht das übliche Einerlei und machen richtig Spaß zu lösen.

Noch eins muss man erwähnen, den genialen Hint-Button. Er braucht recht lange zum Aufladen, aber, er ist genial, weil er eine neue Funktion enthält. Wenn man mal partout nicht weiß, wo man ein bestimmtes Inventarobjekt einsetzen soll, kann man es über diesen Hint-Button halten und ihn klicken, dann wird einem die Szene gezeigt, in der das Objekt benötigt wird. Und das ist nun wirklich hilfreich!!!

Ich will nicht zu viel verraten über die tollen Mäanderwege dieses Spiels. Man läuft hin und her und klickt und fragt sich, was man denn nun mit diesem oder jenem Teil anfangen könnte, das man in seinem Inventar hat und ist doch jedes Mal aufs Neue überrascht über die Wendungen, die das Spiel nimmt. Als mir plötzlich mitten im Spiel siedendheiß eingefallen ist, dass ich ja jetzt auf der Insel bin und nicht mehr zum Haus zurückkann, aber doch dort noch den Heuhaufen beim Haus untersuchen muss und auch noch beim Löwenknopf neben der Tür was zu erledigen habe, fühlte ich mich wie eine besorgte Hausfrau, die vergessen hat, zuhause das Bügeleisen auszumachen. Ich war regelrecht besorgt darüber, wie ich da nun wieder hin zurückkommen soll. Aber, natürlich hat das Spiel auch für dieses Problem eine Lösung wenn auch eine überraschende.

Obwohl die Suchitems bei den Wimmelbildspielen beim wiederholten Spielen am selben Platz liegen, hat das Spiel dennoch einen hohen Wiederspielfaktor, allein schon, damit man sich vergewissern kann, dass man tatsächlich all dies während des Spiels getan hat, was man tun musste, um zu dessen Ende zu kommen. Ich jedenfalls war am Schluss so verblüfft, dass ich gleich noch mal zu Spielen anfing.


Copyright © 2008- 2017 Gamesetter.com

Go to top