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Mystery Trackers: Die vier Asse



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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Elephant Games

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 12.10.2012
Deutsch (Normal): 22.03.2013


Diesmal führt dich dein Auftrag als Detektiv der Mystery Trackers in die evakuierte Stadt Brightfield. Nach unerklärlichen Angriffen von seltsamen Tieren wurde die Bevölkerung in Sicherheit gebracht. Kurz nach deiner Ankunft stellst du nicht nur fest, dass eine junge Frau noch immer in der Stadt ist, auch sonst scheint sie ziemlich bevölkert. Männer in Kapuzen und offensichtlich mutierte Tierarten kreuzen deinen Weg. Du erfährst, dass es zudem zu seltsamen Diebstählen und anderen Verbrechen gekommen ist, die alle auf eine Bande namens "Die vier Asse" zurückzuführen sind.

Vier Spielmodi stehen zur Auswahl, die ersten beiden unterscheiden sich in den Aufladezeiten von Tipp und überspringfunktion, die beiden anderen darin, dass es im vierten nicht nur keinerlei Hilfe gibt, sondern zusätzlich der Cursor sich ebenfalls nicht in eine Hand oder Lupe ändert. Als kleines Extra kannst du im gesamten Spiel insgesamt 16 Tierkreationen finden. Die sind aber nur zum Anschauen und haben keinen Einfluss auf den Spielverlauf.

Sollte das Spiel bei dir nicht optimal laufen, lohnt sich hier ein Blick in die Optionen. Es gibt einige Möglichkeiten, dort durch änderung der Einstellung dem PC ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Trotzdem scheinen sich technische Fehler eingeschlichen zu haben. Diverse Spieler klagen über Inventare, die sich erst nach einem Spielneustart wieder öffnen lassen, eingefrorene Szenen, Spielabbrüche und Probleme mit der Speicherung.

Elephant Games ist schon fast ein Garant für gute Grafiken und dies zeigt sich auch hier wieder. Klare Farben, wenig dunkle Ecken und liebevolle Details erfreuen das Auge und machen die Szenen realistisch, aber nicht so sehr, dass es zu einem Ekelhorror oder ähnlichem kommt. Ebenfalls wieder mit dabei ist der kleine Elf, ein Hund, der für dich in Ecken und unzugängliche Spalten krabbelt. Als Extra findest du im gesamten Spiel Pokerchips. Mit diesen kannst du Elf Futter, Spielzeug und sogar eine neue Hundehütte kaufen. Klickst du dann z.B. den Ball an, wird Elf mit ihm spielen. Auch das hat mit dem Spiel nichts zu tun, ob du Elf nun ausstattest oder nicht, ändert nichts am Verlauf. Ein Feuersalamander wird dich ebenfalls später durch das Spiel begleiten und dir als Feuerquelle dienen.

Die Wimmelbildszenen in Mystery Trackers: Die vier Asse enthalten neben zusätzlich versteckten und interaktiven Objekten meist auch noch ein Puzzleobjekt. Nichts ist sehr aufwändig, aber eine nette Abwechslung. Ansonsten sind die Szenen halt überfüllt, du bekommst nur einen Gegenstand ins Inventar und kannst oft genug deutlich sehen, für welches Objekt du die gleiche Szene noch einmal spielen musst. Häufiger kommt leider auch vor, dass sich in den Szenen Dinge befinden, die du benötigst, dort aber nie wegnehmen kannst (solche Sachen finden sich dann auch in den Szenen), sondern erst durch umständliches Suchen und Hin und Her irgendwo anders her erhältst. Auch finden sich oft 3 oder mehr von einer Art unter den Suchobjekten (z.B. 3 Mäuse, 5 Ferngläser etc.).

Geschichtlich bietet das Spiel relativ wenig Spannendes, eine kleine Wendung, die man aber schon fast geahnt hat und an einigen Stellen viel unlogische Aktion. So fragt man sich, warum eigentlich ein Helikoptereinsatz für den Bösewicht nötig ist, obwohl dieser kurze Zeit später an fast der gleichen Stelle wieder auftaucht. Eine Karte zeigt dir, wo du bist und wo du für weitere Aktionen hin solltest.

Die Puzzles in Mystery Trackers: Die vier Asse sind ebenfalls allesamt alt bekannt, aber zumindest gut gemacht. In der Hauptsache geht es um Geduld, zusätzlich um Logik. An keiner Stelle des Spieles wirst du "Oh" sagen. Elephant Games hat sich auf das Altbewährte zurückgezogen, keine Innovation, keine Kreativität, dafür solides Handwerk mit schönen Grafiken und einem vertrauten Spielablauf.

Es muss nicht immer alles neu sein, keine Frage. Wer aber ein Spiel auf den Markt bringt, das sich bequem durch jedes andere ersetzen ließe, der sollte zumindest auf spielerische Details und Logik achten. Das würde ein durchschnittliches Spiel dann aufwerten und zeigen, dass man sich durchaus Gedanken macht. Und genau das fehlt bei Mystery Trackers: Die vier Asse. Es ist ein nettes Spiel, ohne Zweifel. Die 3,5-4 Stunden Spielzeit (+45-60 Minuten Bonus in der Sammleredition) sind gut gemacht und ganz sicher nicht langweilig. Aber es ist auch nicht spannend. Es ist nichts, was man lange im Gedächtnis behält. Der Probedownload lohnt sich definitiv. Und wem das Spiel in dieser Zeit gefällt, der wird auch im Verlauf nicht enttäuscht. Es wird zu keinem Zeitpunkt schlechter. Besser allerdings auch nicht.

 

 


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