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Mystery Trackers: Die Insel der Anderen


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Elephant Games

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 02.03.2012
Deutsch (Sammler): 12.07.2012


Eine Journalistin und ein Kameramann werden auf einer seit Jahren verlassen geglaubten Insel entführt. Du wirst dort hingeschickt und stellst schnell fest: So ganz verlassen ist die Insel nicht. Eine Gestalt mit Kapuze und Maske versucht, dich an der Suche nach der Journalistin zu hindern. Nach und nach erfährst du mehr über die Geschichte der Insel und es stellt sich heraus, dass nicht alles so ist, wie es zu sein scheint.

Nach einem großartigen Einstieg mit Mystery Trackers: The Void und einer eher mittelmäßigen Fortsetzung in Mystery Trackers: Raincliff hat Elephant Games ganz offensichtlich wieder zu seiner Stärke zurückgefunden. Denn nicht nur die Geschichte um die schwarze Insel ist ansprechend genug, um ihr wirklich folgen zu wollen. Auch die Grafiken und Puzzle machen Spaß, ebenso wie die Wimmelbildszenen, die du oft nur durch Einsatz von Inventarobjekten lösen kannst. Die Rätsel brauchen schon mal länger, bis du sie lösen kannst. Doch obwohl du einige Gegenstände auch zwei oder mehrmals gebrauchst, andere wirfst du weg, um kurze Zeit später dasselbe Werkzeug wieder zu benötigen.

Zu Beginn kannst du zwischen drei Modi wählen. Die ersten Beiden unterscheiden sich durch die üblichen Aufladezeiten und Glitzern, der dritte Modus ist für Hardcore-Spieler: Kein Tipp, keine überspringfunktion. Einzig die Karte steht dir als Hilfsmittel zur Verfügung. Diese zeigt aber nicht an, wo es aktuell wirklich etwas zu tun gibt, sondern einzig, an welcher Stelle Dinge zu erledigen sind, die zu deinen unmittelbaren Aufgaben gehören. Ob nun jetzt oder erst später, das ist nicht ersichtlich. überhaupt gehört die Karte, die es dir erlaubt mit einem Klick von einem zum anderen Ort zu gelangen, bei Mystery Trackers: Die Insel der Anderen zu den Minuspunkten. Denn da sie in drei Karten aufgeteilt ist, braucht das öffnen des richtigen Kartenteils manchmal länger, als wenn du „zu Fuß“ vor oder zurückgehst. Gut gemeint, aber nicht wirklich nett gemacht.

Als Tipp dient wieder ein Frosch, der durchaus humorvoll weiterhilft. Bemerkungen wie "Da war doch bei der Statue am Tor ein bisschen Erde, die aufgebuddelt werden muss. Ich würde mich ja anbieten, aber meine Garmaschen sind gerade frisch aus der Reinigung gekommen, vielleicht fragst du doch besser den Hund", lassen kurz grinsen, verraten aber auch den Fehler, den der Tipp macht. Er verrät zu viel. Der Hinweis auf die Statue am Tor wäre ausreichend gewesen. Und so ist es meistens. Der Tipp verrät immer den Tacken mehr, den man noch gar nicht wissen wollte. Davon abgesehen aber ist er sehr genau und wird dich niemals sinnlos durch die Gegend schicken.

Alle Puzzle, die dir während der 4,5 bis 5 Stunden Spielzeit angeboten werden, haben eine Neustartfunktion. Und wenn es bei Mystery Trackers: Die Insel der Anderen auch nichts wirklich Neues gibt: Alle Puzzle sind hervorragend in das Spiel eingebunden, machen Sinn und bieten eine gute Mischung von Logik und Geduld. Sie sind nur leider sehr oft an der eher einfachen Seite. Die Sammlerversion hat zum einen 50 zu suchende Eulen. Du findest sie in den verschiedenen Szenen und sie werden in einem Bild gesammelt, wo du sie dir dann später ansehen kannst. Die Extraspielzeit führt die Geschichte noch ein wenig weiter, ist aber eher lustlos gemacht und kein wirklicher Gewinn.

Die Geschichte entwickelt sich und das anders, als man es zu Beginn erwartet. So manches Mal kommt einem fast das Wort "tragisch" in den Sinn und nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Mehr und mehr möchte man weiterspielen, schon um herauszufinden, wie es denn nun ausgeht.

Mystery Trackers: Die Insel der Anderen ist ein gelungenes Spiel, das nur wenig Anlass zu Kritik bietet. Der Tipp ist dabei das ärgerlichste. Benutzt man die Karte nicht, läuft man viel, aber ob Karte oder nicht, die Zeit, die das hin- und her benötigt, ist dieselbe. Die Puzzle sind schön, aber meist einfach. Ein wirklicher Spaßverderber ist unter den Minuspunkten nicht. Mystery Trackers: Black Isle ist ein gutes Spiel, es macht Spaß, die Balance von Wimmelbildern, Rätsel und Puzzle ist ausgeglichen. Die Normalversion sollte auf dem PC eines Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer Fans nicht fehlen.


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