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Mystery of the Ancients: Der Fluch des schwarzen Wassers


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: @Mariaglorum

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 02.11.2012
Deutsch (Normal):04.03.2013


Dein Auftrag als Detektiv führt dich heute nach Blackwater, einer kleinen Stadt auf einer abgelegenen Insel. Die Menschen dort lebten ein friedliches, unspektakuläres Leben, bis sich eines Tages alles änderte. Das Wasser überall in der Stadt war plötzlich tiefschwarz. Da es keine rationale Erklärung zu geben schien und man eine Epidemie befürchtete, wurde die gesamte Insel evakuiert. Nur zwei Wissenschaftler blieben zurück, doch vor wenigen Tagen brach die Verbindung zu ihnen ab. Dein Auftrag ist es, sie zu finden und wenn nötig, in Sicherheit zu bringen.

Abgesehen von der Tatsache, dass ein riesiger Krake versucht, dich vom Besuch der Insel abzuhalten, stellst du schnell fest, dass selbiger auch hinter der vermissten Wissenschaftlerin her ist. Doch deine Versuche, ihr heldenhaft zur Rettung zu eilen, scheinen unerwünscht. Davon unbeeindruckt, hältst du dich an deinen Auftrag und stellst schnell fest: Hier geht es um mehr als nur um die beiden Wissenschaftler. Wie sollte es auch anders sein, dein Schicksal ist es erneut, die Welt vor dem Bösen zu retten.

Dir stehen für dein Spiel drei Modi zur Verfügung, ein Moduswechsel während des Spieles ist nur durch das Anlegen eines neuen Profils möglich. Die leichte Version sei nur Anfängern zu empfehlen. Hier glitzert es einfach an allen Ecken und Kanten, selbst in den Wimmelbildern. Eine zusätzliche Hilfe, die in vielen Situationen auch den Tipp ersetzen kann, ist die Karte. Sie zeigt an, wo es aktuell etwas zu tun gibt und arbeitet mit der Klick&Hopp-Methode. Das ist streckenweise sehr hilfreich, wenn nämlich die Wege A-B-A sehr lang sind und du dir so die Hin- und Herrennerei sparst. Der Hinweis zeigt dir außerhalb der Wimmelbilder, wo du etwas übersehen hast oder die Richtung, in die du gehen solltest. Etwas übereifrig kann der Texttipp sein, der erscheint, wenn man etwas anklickt, das noch nicht erledigt werden kann. Kommt meist der Hinweis:" Hier fehlt noch etwas", kann es dir auch passieren, dass der Text in aller Deutlichkeit erklärt, was fehlt, wo es gefunden wird und was du dann damit zu tun hast. Das aber kommt überraschend und es scheint keine Regel zu geben, wann kurz und bündig und wann die Romanform zum Einsatz kommt.

Die Wimmelbilder sind in der Normalversion von Mystery of the Ancients: Curse of the Black Water Wortsuchlisten mit zusätzlichen Interaktionsobjekten und anderen, die nach einem Klick auf Vorhang, Türe oder ähnlichem gefunden werden. Anders hier die Sammlerversion, dort gibt es Puzzleszenen, in denen jeder gefundene Gegenstand dafür benutzt wird, einen weiteren zu benutzen. Während des gesamten Spieles erhältst du Auszeichnungen für verschiedene Aktionen, eine davon bezieht sich auf 39 Schildkröten, von denen je eine an jedem Ort versteckt ist. Sind davon auch die überwiegende Zahl tierischer Art, so hat man sich bei einigen hier etwas Kreatives einfallen lassen. Und so können die Schildkröten zum Beispiel auch mal als Ventil oder Steinformation auftauchen. Gefundene bzw. noch nicht gefundene Schildkröten werden in der Karte ebenfalls angezeigt.

Die Puzzles sind größtenteils auf Logik aufgebaut. Sie sind nicht neu, aber gut gemacht. Sie dauern nicht übertrieben lang, lassen sich auch von Anfängern lösen, ohne dass bei Vielspielern Langeweile aufkommt. Schade nur, dass sich ein bestimmtes Puzzle gleich dreimal wiederholt. Ansonsten aber sind sie abwechslungsreich und solide Kost. Allerdings hat man das Empfinden, dass es zu Beginn kaum Puzzles gibt, dann eine Menge und dann flacht es wieder ab. Insgesamt aber weist Mystery of the Ancients: Curse of the Black Water in den 3,5 - 4 Stunden (Bonusspiel in der Sammleredition plus 45-60 Minuten) ausreichend Abwechslung auf, um das Interesse am Spiel aufrecht zu erhalten.

Die Grafiken sind klar, vielleicht in Teilen ein wenig düster, aber nie so, dass man kaum noch etwas erkennen kann (von Absicht, weil Taschenlampe etc. gebraucht wird, natürlich abgesehen). Viele Szenen sind schön animiert und es macht Spaß, bei einigen etwas genauer hinzusehen. Die Geschichte erzählt sich in der Hauptsache durch das Lesen von Büchern und Notizen weiter, so dass der "Nicht-Leser" unter den Spielern kein genaues Bild erhalten wird. Der spätere Einsatz eines Kristalles mag zum Beispiel bei solchen Spielern zunächst einmal völlig überraschend kommen.

Mystery of the Ancients: Der Fluch des schwarzen Wassers erweckt wenig Hochgefühle, hat aber auch keine spürbaren Tiefpunkte. Es plätschert vor sich hin, geht unbeirrbar seinem Ziel entgegen. Die einzige Wendung, nämlich die Wissenschaftlerin, die sich gegen Hilfe wehrt, gibt es recht früh und ändert nicht wirklich etwas am Verlauf des Spieles. Und so trägt sich das Spiel von allein, der Spieler folgt, agiert weniger selbst. Es ist oft sehr gradlinig, zuerst sammelst du alles ein, dann benutzt du es. Mystery of the Ancients: Curse of the Black Water ist nicht spannend, aber unterhaltsam und damit den Probedownload auf jeden Fall wert.


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