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Mystery Masterpiece: Mondstein (The Moonstone)
Nachlese

Herausgeber:Freeze Tag
Entwickler:Freeze Tag

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Autor: Sabine

Beim Angriff der British Army 1799 auf die indische Kleinstadt Seringapatam wird von einem der britischen Soldaten der kostbarer Moonstone Diamant aus einer der Statuen gestohlen. 50 Jahre später in England erhält Miss Rachel zu ihrem 18. Geburtstag genau diesen Diamanten als Erbe ihres Onkels Herncastle. In der folgenden Nacht wird der edle Stein vom Anwesen Verinder gestohlen. Du schlüpfst in die Rolle des Ermittlers Cuff und sollst den Fall nun untersuchen und aufklären.....

Es gibt insgesamt 36 Räume, die du nach Indizien und Beweismaterial durchsuchen musst. In jedem Raum befinden sich im Schnitt 18 Objekte, die nicht immer leicht zu finden sind. Allerdings haben dafür Fehlklicks keine Konsequenzen und auch der Tipp lädt sich immer wieder relativ schnell auf. Die Objekte sind manchmal nur schwer anzuklicken, vor allem wenn es Kleine sind, muss man sehr genau treffen. Ich habe schon manchmal gedacht, ich hätte das falsche Objekt, dabei ist es nur nicht gleich akzeptiert worden. Gut, dass man sich nicht beeilen muss, denn es gibt in diesem Spiel kein Zeitlimit. Langweilig wird das Suchen aber nicht, denn obwohl die Räume sich innerhalb des Spiels wiederholen, bieten sie doch immer neue Objekte an. Leider sind die Objekte nicht variabel, so dass ein erneutes Durchspielen schon nicht mehr ganz so interessant ist. Ein bißchen wird das durch die gelungene Grafik der Wimmelbilder wieder wett gemacht und auch die klassische Musik ist weder störend noch unpassend.

Enttäuscht war ich allerdings von den Minigames. Mit Hilfe der Inventar- und Minigame-Objekte hat man die verschiedensten Aufgaben zu lösen: Briefe öffnen oder zusammensetzen, Gegenstände öffnen, unter die Lupe nehmen, mit Pinseln säubern, Spuren aufdecken, Experimente durchführen, Schlösser knacken, Schriftzeichen übersetzen, Wortsuchspiele und vieles mehr. Sie sind somit zwar abwechslungsreich, kein Spiel wiederholt sich, aber ziemlich mau und für einen Kenner und Liebhaber dieser Spielvariante absolut keine Herausforderung. Auch grafisch lassen die Minigames zu wünschen übrig und stehen daher in keinem Vergleich zu den Wimmelbildern. Leider kann man sie nicht überspringen, man muss da einfach durch.

Technisch gesehen ist das Spiel eine kleine bis mittelschwere Katastrophe. Nicht nur, dass es die ganze Zeit knack knack knack macht, auch an Spielverzögerungen wird nicht gespart. Im Fußball gibt's dafür ne gelbe Karte aber hier ist man aufgeschmissen. Nach jedem Level muss man ewig auf den sich anschließenden Dialog warten. Kann man ihn endlich sehen und hören wird man gleich wieder enttäuscht., denn wirklich verstehen tut man ihn nur selten.....Dank des typisch englischen Genuschels (falls du Engländer bist, bitte nicht persönlich nehmen!!!). Hat man durch rein zufälliges Klicken erfahren, dass man die Dialoge auch skippen kann, wird die Freude darüber durch eine erneute ewig dauernde Verzögerung schon wieder getrübt. Ein Nachlesen der Dialoge ist zwar gewährleistet, aber ich habe keine Möglichkeit gefunden in den Registerkarten zu blättern. Erst am Ende des Spiels bekommt man eine Chance zumindest die Profile noch einmal anzusehen. Allerdings gibt es auch hier überraschender Weise lange Verzögerungen. Wer es eilig, ein feines Gehör oder sogar beides hat, sollte von dem Spiel lieber die Finger lassen. Eine Bürste, die es anzuklicken galt, bin ich nicht mehr losgeworden! Ich musste per Tastenkombination aus dem Spiel raus, aber dann war sie Gott sei Dank weg.....obwohl, eine Bürste als Cursor hat auch nicht jeder.

Im Großen und Ganzen ist es aber doch ein gelungenes Spiel, und für einen Nicht-Fanatiker durchaus zu empfehlen. Es gibt viele zu suchende Objekte und eine Menge Minigames. Für alle anderen gilt wie so oft das "Man kann nicht alles haben - Prinzip". Entweder gute Wimmelbilder oder gute Minigames. Eine Kombination aus beidem ist leider immer noch eine Seltenheit.

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