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Mystery Case Files: Madam Fate
Nachlese

Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: BigFish Games

Autor: Sonja R.

Madame Fate, eine geheimnisvolle Wahrsagerin, hat ihr eigenes Ableben zur heutigen Geisterstunde vorhergesehen und Deine Hilfe wird dringend benötigt. Deine Aufgabe besteht darin, jeden merkwürdigen Jahrmarktsbeschäftigen zu untersuchen, um ihren Verbleib um Mitternacht zu bestimmen. Dabei stößt Du auf vielfältige Persönlichkeiten vom Zauberer zum Schlangenmenschen bis hin zur Bärtigen Dame. Jeder Tatverdächtige hat ein Motiv, aber nur ein Meisterdetektiv kann die Geheimnisse innerhalb Fates Kristallkugel lüften. Finde die versteckten Hinweise und rette Madame Fate!

Madam Fate hat also Angst um ihr bisschen Leben. Und sie tut das auch kund. Es gibt wenig Hintergrundmusik, aber die typischen Jahrmarktgeräusche und Madam Fates gelegentliche kurze Kommentare. Es wirkt, als wäre man mitten drin. Zwischendurch gibt es mal einen Hinweis von ihr, dass du ja schließlich nicht mehr in Huntsville bist, dem vorherigen Teil der Serie.

Es ist natürlich in erster Linie ein Wimmelbildspiel. Die Suchszenen sind grafisch sehr gut, deutlich und klar. Kleine Animationen lockern das Ganze noch auf, aber das soll nicht darüber hinweg täuschen, dass die Suchbilder recht schwierig sind. Es ist alles sehr abwechslungsreich gestaltet, trotzdem gibt es Wiederholungen der Szenen und auch Objekte. Das ist keineswegs ein Nachteil, wie man jetzt vielleicht meinen könnte. Es ist eher von Vorteil, weil der Spieler bei den Suchbildern entspannen kann, zumindest teilweise. Denn mit 5 Tipps pro Kapitel muss man sich doch schon anstrengen, so viel wie möglich zu finden. Und die Objekte sind wirklich gut versteckt! Nicht unfair, auch nicht so gemacht, dass sie schlecht zu sehen sind. Nein, es ist einfach alles grafisch hervorragend gemacht worden. Neben normalen Suchbildern sind viele, in denen man die gleichen Objekte suchen muss, z.B. 15 Monde und 10 Raketen.

Ich würde jedem empfehlen, den Zeitlos-Modus zu wählen. Für die Suchszenen braucht man einiges an Zeit, aber der Knackpunkt des Spiels sind die Rätsel. Ich habe selten ein Spiel gesehen, das schwierigere und abwechslungsreichere Rätsel gehabt hätte. Bezeichnend dafür ist, dass es keine Erklärung gibt, was zu tun ist. Denn gerade das soll der Spieler selbst heraus finden. Er hat dazu noch die Tipps, die aus dem Kapitel übrig geblieben sind und ein Notfall-Telefon. Rufst du jedoch an, kannst du das Rätsel zwar überspringen, büsst dafür aber für das nächste Kapitel Zeit oder Tipps ein. Und beides ist sehr wichtig.

Die Rätsel sind zudem sehr unterschiedlich und dadurch abwechslungsreich. Es gibt einige, die Geschicklichkeit erfordern, andere für logisches Denken. Eins haben sie aber alle gemeinsam: Du musst erst heraus finden, was du überhaupt machen musst.

Zu jedem Verdächtigen, der ihr vielleicht ans Leder will, gibt Madam Fate ihren Kommentar ab. Ihr Instrument ist die Kristallkugel, durch die du auch deine Suchliste siehst. Ab und zu gibt es da Empfangsprobleme und der Hintergrund der Liste wird zu Schnee, wie früher, wenn im Fernsehen Sendeschluss war. Das sind nette Details, die das Spiel zusätzlich aufwerten.

Madam Fate telefoniert zum Schluss auch ganz modern und bereitet den Spieler auf den nächsten Teil der Serie vor: Ravenhearst. Wer eines dieser Spiele einmal gespielt hat, wird dieser Serie verfallen. Für ungeduldige Spieler, die eher den schnellen Lösungsweg suchen, ist dieses Spiel allerdings mit Sicherheit nichts. Für alle anderen ist es ein langer, unterhaltsamer Such- und Rätselspass von einigen Stunden. Mal eben an einem Nachmittag hat man dieses Spiel nicht durchgespielt!

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