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Mystery Age: Der kaiserliche Stab

Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Digital Quarter

Wenn du auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang.

Autor: Sonja R.

Als ein mächtiger Sturm über dein Dorf zieht, beschliesst dein Vater, den Grund dafür zufinden. Gemeinsam mit deiner Mutter machst du dich auf die Suche, umihm dabei zu helfen. Dieses spannende Wimmelbildspiel schickt dich aufdie Suche nach einem alten Königszepter. Denn nur dieser kann dengeheimnisvollen schwarzen Regen stoppen und deinen Mann und Vater vor einerteuflischen Kraft retten. Entdecke die Wildnis und löse anspruchsvollePuzzle, während du auf der Suche nach dieser magischen Waffe bist.

Mutter und Tochter sind hier unterwegs, beide Indianerdamen, die sich sehr gut verstehen und manches Rätsel lösen. Denn der Weg, das Familienoberhaupt zu finden, ist weit und steinig. Es gibt dabei kein Zeitlimit und auf der Reise wird die Geschichte durch Zwischensequenzen und zum Teil recht witzige Dialoge erzählt. Der Knüller dabei ist der alte Zauberer Gildhorn, der zwar immer wieder hilft, aber eigentlich vieeeeel zu beschäftigt dazu ist. Die Zwischensequenzen ruckeln ein wenig und nach gut der Hälfte des Spiels verschiebt sich das Bild ein bisschen nach unten. Das sind technische Mängel, die nicht sein dürften, aber sonst hat Digital Quarter alles richtig gemacht.

Es ist ein gelungener Mix aus Wimmelbild und Adventure, der dich hier in seinen Bann zieht. Und das sowohl wegen der klaren, liebevoll animierten und farbenfrohen Grafik, als auch durch das Gameplay, passenden Hintergrundgeräuschen und -musik. Zuerst siehst du am unteren Bildschirmrand Gegenstände, deren Einzelteile du suchen musst. Sind sie komplett, wandern sie automatisch ins Inventar, von wo aus sie eingesetzt werden müssen. Das wäre ja alles zu einfach, wenn du direkt alles finden und benutzen könntest. Dem ist aber nicht so. Einige wenige Teile werden dir immer fehlen, deshalb kannst du nur wenige Inventargegenstände direkt einsetzen. In der Regel öffnest du dir dadurch einen Weg an einen anderen Ort, wo die Suche weiter geht. Mit anderen Gegenständen, versteht sich. Hier wirst du ebenfalls einige Teile direkt einsetzen können, aber mit anderen auch erst wieder zu deinem Startplatz müssen, um da erstmal weiter zu kommen. Es gibt bis zu drei Orte, zwischen denen du auf diese Weise immer wieder hin- und herpendelst, bis du alles erledigt hast. Das Benutzen deiner Inventarobjekte bringt dir entweder einen weiteren Ort, ein fehlendes Stück zu einem Item oder auch ein Minispiel. Auf jeden Fall aber Bewegung auf dem Bildschirm, denn auch die Auswirkung des benutzen Gegenstands wird animiert dargestellt. Zum Abschluss sind dann immer noch Gruppen zu suchen wie 10 Schokoladenteilchen, 10 Runen und dergleichen, die aber auch in den gegenwärtigen Stand der Suche passen.

Viel Phantasie und Liebe zum Detail war der Antrieb bei den Minispielen. Ob du einen Frosch über das Wasser leiten musst, indem du ihn von Pflock zu Pflock bringst, Statuen durch Umstapeln aufbauen musst oder einfach Flaschen sortieren - sie machen Spass und bringen den Spieler zum Schmunzeln oder auch Verzweifeln. Zweiteres aus dem einfachen Grund, weil sie nicht so einfach sind. Den Kopf muss man auf jeden Fall einschalten und mal eben so ist keines davon gelöst. Im Notfall gibt es die Reset-Möglichkeit oder auch das Überspringen, dass nach einer Wartezeit zur Verfügung steht.

Die Aufladung dieser "Skip"-Funktion geht schneller als das des Tipps im normalen Spiel. Der braucht ziemlich lange, kann aber durch Augen beschleunigt werden. Diese Augen befinden sich, bis zu drei pro Szene, versteckt an den Orten und haben einen Sofort-Effekt. Findest du eins und klickst es an, lädt es den Tipp zur Hälfte auf, für eine volle Ladung musst du also etwas Zeit investieren oder ein zweites Auge opfern. An Stellen, an denen etwas aus dem Inventar zum Tragen kommt, bekommst du aber auch Texthilfen, wenn du mit der Maus darüber gehst.

Das Schöne an diesem Spiel ist, dass einfach alles passt. Die Such- und Inventarobjekte sind in die Geschichte integriert, ebenso wie die Minispiele. Sie machen an der Stelle, wo sie auftauchen immer Sinn und ergänzen die Geschehnisse. Wenn die technischen Schludereien nicht wären, hätte das Spiel sicherlich die Höchstwertung verdient gehabt.

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