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Mysteries of the Mind: Koma


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Vendel Games

Download (Normal): BigFish Games. de
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 05.11.2012
Deutsch (Normal): 10.06.2013


Nach einem Unfall fällst du in ein Koma und noch während die ärzte sich um dich bemühen, erscheint dir ein Geist. Dir wird erklärt, dass du selbst es bist, die sich davon abhält, wieder ganz ins Leben zurück zu kehren, denn Schuldgefühle belasten dich, die sich um den Tod deines Vaters und später auch dem deiner Mutter handeln. Du bekommst eine zweite Chance, die Versäumnisse bei deiner Mutter nachzuholen.

Nun, wie soll es auch anders sein, Mutters Seele ist ruhelos und um ihr Frieden zu geben, benötigt sie drei Gegenstände. Diese zu finden ist dein Ziel im ersten Kapitel. Kapitel Nummer zwei offenbart in Großvater eine zweite Seele, die nicht zur Ruhe kommt, auch hier wirst du helfen müssen, auch wenn dies mit der eigentlichen Geschichte nicht mehr viel zu tun hat. Im dritten Kapitel schließlich wirst du dich selbst retten müssen. Schaffst du es, deine Seele vor dem Absprung ins ewige Nichts zu retten?

Neues hat uns Vendel Games mit Mysteries of the Mind: Koma nicht zu bieten. Allerdings bietet sich hier für den Suchfreund, der in der letzten Zeit bei Spielen ja doch zurückstecken musste, ausreichend Gelegenheit seiner Vorliebe nachzugehen, denn ein sehr großer Teil der Inventargegenstände werden dort gefunden. Zumal bieten die Wimmelbilder wirklich Grund zum suchen. Manche Begriffe sind zumindest fragwürdig, manche Dinge extrem gut versteckt, manche Szenen sehr zugemüllt. Gelb geschriebene Suchobjekte in der Wortliste bedürfen einer Interaktion, auch hier keine neuen Ideen in Sicht, es sind überwiegend die bekannten "zünde dies an" "streiche dies farbig" Gegenstände.

Auch Puzzles werden nicht vernachlässigt. In der Regel sind sie auf Geduld aufgebaut und tragen damit nicht unwesentlich zur Spieldauer bei. Beim Schwierigkeitsgrad halten sie sich zwischen sehr leicht und „ein wenig nachdenken“, sind für Anfänger sehr gut geeignet und werden Vielspieler zumindest nicht nur langweilen. Wie lange es dauert, bis die überspringfunktion aktiviert wird, hängt natürlich von der Modiwahl zu Beginn des Spieles ab. Zwei gibt es zur Auswahl, sie unterscheiden sich in der Glitzerhäufigkeit und der Aufladedauer von Tipp und der Puzzlehilfe.

Eine Karte steht dir nicht zur Verfügung, doch zum einen ist dies wegen der begrenzten örtlichkeiten nicht nötig, zum anderen übernimmt der Tipp die sonst häufig anzutreffende "Klick&Hopp"-Variante der Karte. Gibt es an einem Ort gerade nichts zu tun, wird dir ein Bild gezeigt. Dort ist aktuell etwas zu erledigen (oder es haben sich neue Wege aufgetan) und mit einem Klick auf dieses Bild gelangst du ohne Umstände dort hin.

Auch grafisch gesehen ist Mysteries of the Mind: Koma Mittelmaß. Vieles wirkt eher verwaschen, alles wie von einem leichten Grauschleier überzogen. Das mag daran liegen, dass man ja eigentlich in seinem Innersten herumwandert, aber auch das ist nicht neu und wir haben es schon besser gesehen, zum Beispiel in Surface: Lautlos. Gleichzeitig muss man Vendel Games bescheinigen, dass sie sehr viel besser können, so gesehen in Love Chronicles: Der Fluch. Geschichtlich ist es nicht allzu spannend, aber immerhin nett erzählt, wenn auch nicht immer logisch nachvollziehbar.

Mit einer Spielzeit von ca. 4 - 4,5 Stunden (im Sammlerbonus-Spiel gibt es noch mal etwa 60 Minuten zusätzlich) liegt das Spiel leicht über den meisten Absolventen der Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer-Klasse. Das Ende ist ein Ende, auch wenn die wahre Erlösung erst in der Sammleredition erfolgt. Der Spieler der Normalversion wird dies aber kaum bemerken.

Mysteries of the Mind: Koma ist ein durchschnittlich guter Vertreter der Kategorie Wimmelbild-Abenteuer. Auch wenn statt Abenteuer eher Händchen-haltendes-Vorwärtsgehen angesagt ist, Wimmelbilder und Puzzles versöhnen damit. Sofern man eben nicht gerade den Abenteuerteil bevorzugt. Der Probedownload ist ein solider Meinungsmacher. Er zeigt den gleichmäßigen Spielverlauf, der bis zum Ende ohne Wendungen oder Höhen beibehalten wird. Wem das zusagt, der wird sich in den Erinnerungen der Emily ganz sicher gut unterhalten fühlen.


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