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Musaic
Herausgeber:KranX Productions
Entwickler:KranX Productions

Autor: Sisterof Chaos

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Eine Reise, die ist lustig, eine Reise, die ist schön... Jedenfalls könnte man auf diesen Satz kommen, wenn man liest, dass man zu seinem Großvater reisen soll, er diesen Besuch kaum noch abwarten kann und dort einen auch noch ein Geschenk erwartet. Also Tasche gepackt und ab auf den Weg zu seinem Großvater... Der, wie sollte es auch anders sein, nicht da ist und nur ein paar Notizen hinterlassen hat. Man ist ja neugierig veranlagt und kommt zu dem Schluss, dass man sich diese Aufzeichnungen mal anschauen sollte. Tja, was soll ich schreiben? Urplötzlich steckt man mittendrin in einem Spiel, welches eine Mischung aus Such- und Rätselspaß ist. Musaic kann beginnen...

Ganz zu Anfang bekommt der Spieler eine kleine Hilfe. Auf dem Stuhl liegt eine Notiz, die man anklicken soll und worauf sie einem Buch verschwindet. Der Spieler erfährt, dass es sich um einen Ausschnitt eines Musikstückes handelt. So klickt man nun auf das Buch und es schlägt sich mit einer Randnotiz auf. Durch einen Mausklick auf den Ausschnitt öffnet sich die Musaic-Box-Spieluhr, die die Melodie abspielt. Danach sieht man den Notenständer, auf dem man die Takte in die richtige Reihenfolge bringen soll. Die Takte bewegt, indem man sie anklickt und dann auf den Notenständer zieht. Wenn man die Rhythmen in der richtigen Reinfolge ablegt, dann wird der Musikausschnitt abgespielt und man findet die nächste Notiz vom Großvater. So sucht man die musikalischen Ausschnitte, die in dem Raum verteilt sind.

Da auf der Karte oben links in der Ecke steht, wie viele Ausschnitte in dem Raum vorhanden sind, weiß man, wie viele man suchen muss.

Insgesamt hat das Spiel fünf Räume. Diese kann man aber am Anfang nicht betreten, wie man lustig ist, sondern man muss ein bestimmtes Lied zusammensetzen. Bei manchen Ausschnitten kann es passieren, dass es keine Spieluhr gibt und man so mit logischen Schlussfolgerungen weiterkommt. Zum Schluss, wenn man den letzten Ausschnitt geschafft hat, bekommt man das Amulett aus Atlantis. Damit kann man jetzt freie Werke komponieren. Das Spiel selbst ist aber leider schon vorbei...

Mein persönliches Fazit für das Spiel fällt relativ positiv aus, was man schon an der hohen Tassenbewertung sieht. Die Grafik ist gestochen scharf und jeder Raum sieht anders aus. Positiv ist auch die Musik, denn es sind einige verschiedene Kompositionen dabei und es hört sich eigentlich nichts gleich an, was man leider selten bei Spielen hat. Aber durch die Abwechslung an Komponisten (von Bach, Beethoven, Hale, Joplin, Monti, Tschaikowsky bis Mozart, u.v.m.) wird die Musik nicht langweilig. Das Suchen ist zeitweise ziemlich kompliziert, vor allem weil die Notizen nicht verschwinden, aber es hat einen Spaßfaktor. Das Zusammensetzen der Takte benötigt zwar etwas Geduld, aber man merkt schnell, ob man ein gutes Gehör für Musik hat oder ob man es mit Logik probieren sollte. Zwar ist das Spiel recht kurz, aber die Zeit, die man für das Spiel erübrigt, ist nicht verschenkt.

Warum dann nicht fünf Tassen? Ganz einfach zu erklären... Mich störte es sehr, das für jede Kopie sich das Buch geöffnet hat und ich es manuell schließen musste. Das kostet dem Spiel nun eine halbe Tasse in der Bewertung.

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