A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | 0-9
links to Forum/Spenden/Facebook Spenden forum facebook


  • Nachlese
  • Tips&Tricks
  • Lösung
  • Direkt download

img
Mr. Biscuits: The Case of the Ocean Pearl

Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Jenkat Games

Wenn du auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang.

Autor: Sonja R.

Komm an Bord des extravaganten Kreuzfahrtschiffes "Ocean Pearl" und hilf Mr. Biscuits, den Mörder seines Frauchens, Mrs. Cambridge, zu finden. Diese Wimmelbildspielt erlaubt Dir, ein komplettes Kreuzfahrtschiff nach Hinweisen zu durchsuchen und eine verrückte Liste von Verdächtigen zu befragen. Jeder Verdächtige wird versuchen, Dich von der Fährte abzubringen und Beweise zu verstecken, aber der liebenswerte Mops Mr. Biscuits wird Dir helfen, den richtigen Spuren zu folgen.

Ganz ehrlich: Auf diesem Schiff möchte ich nicht zum Reinigungspersonal gehören, so wie da die Kabinen der Gäste aussehen. Aber gut, es ist ein Wimmelbildspiel, womit sich das Chaos wenigstens etwas erklärt. Du suchst in den Kabinen, im Maschinenraum, auf der Brücke, im Casino und wer weiss noch wo. Wiederholungen hast du selten, wobei die Passagierkabinen naturgemäss gleich möbliert sind. Wählst du den Relaxed-Modus für dein Spiel, kannst du zwischen mehreren Orten auswählen, bei welchem du anfangen möchtest. Im Story-Modus kannst du das nicht, zudem hast du ein Zeitlimit von 10 Minuten für jeden Ort. Überall ist Mr. Biscuit ein Mal versteckt, meistens sehr klein. Er beschert dir einen Zeitbonus von einer Minute und macht durch Bellen auf sich aufmerksam, wenn du ihn noch nicht gefunden hast. Wenn du aber drei Mal hintereinander etwas falsches anklickst, wird dir eine Minuten abgezogen.

Wahrscheinlich wird dir das häufiger passieren. Die Grafik ist unterdurchschnittlich und Objekte oft nicht eindeutig zu erkennen. Sie sind in den meisten Fällen im richtigen Grössenverhältnis dargestellt, das vereinfacht die Sache nicht unbedingt. Oft musst du auf Verdacht klicken, als Tipps hast du 3 Hundeknochen, die dir reichen müssen. Es gibt keine Möglichkeit weitere zu finden. Dafür bekommst du dauernd ein Fenster mit dem Hinweis, dass du einen Knochen benutzen kannst, wenn du mal etwas länger suchst. Das wird schnell sehr nervtötend, weil dieses Fenster sehr stört.

Nach jeweils drei, manchmal auch zwei Suchszenen kommt etwas, das man eigentlich nicht als Minispiel bezeichnen kann. Es ist lediglich eine andere Art des Suchens. Du suchst Gegenstände, die auf dem Farbbild vorhanden sind, auf der Schwarzweiß-Version aber nicht. Ausserdem musst du mit einem Pinsel Fingerabdrücke sicher stellen oder mit Blaulicht Blutspuren finden. Das ist ganz schlüssig und passt zur Geschichte. Das Suchen von Gespenstern mit einem speziellen Gerät konnte ich aber nicht mit der Aufklärung des Falls in Verbindung bringen. Es sei denn, man überlegt sich, dass auf diesem Schiff schon öfters jemand das Zeitliche gesegnet hat und deren Geister dort herum schwirren. Tipps bekommst du hier nicht, du bist auf dich allein gestellt. Auch Mr. Biscuits ist hier nur mit dem entsprechenden Werkzeug zu finden.

Am Anfang jeder Suchszene hörst du die Zeugenaussage des dort residierenden Crew-Mitglieds oder Gastes. Die Sprachausgabe ist sehr gut und authentisch. Ein Franzose hat einen entsprechenden Dialekt, eine der Damen ist etwas aufgeregt - das kommt alles direkt an. Hast du die Szene abgeschlossen, werden in deiner Akte die Ergebnisse deiner Ermittlungen vermerkt. Auch wenn du Mr. Biscuits mal vergessen haben solltest: Hier wirst du daran erinnert und kannst dich noch nachträglich darüber ärgern.

Kommst du zur Karte des Schiffes, zeigen sich oft Störstreifen. Das ist nicht schön, aber beeinflusst das Spiel selbst nicht. Die Hintergrundmusik plätschert passend daneben her und wenn du dann am Schluss angekommen bist, musst du den Mörder entlarven. Du siehst dazu alle Hinweise, die du zusammen getragen hast. Leider hast du nur drei Versuche, den Schuldigen zu benennen. Verpatzt du es, musst du den Story-Modus von vorn spielen.

Die Frage, die mich als sehr grossen Tierfreund aber während des Spiels beschäftigt hat, war: Was wird aus Mr. Biscuits? Muss der arme, kleine Mops ins Tierheim? Nein, muss er nicht. Soviel sei gesagt, der Rest wird an dieser Stelle nicht verraten. Es nimmt jedenfalls ein gutes Ende für ihn, auch wenn das recht schnell kommt. Alles eingerechnet gibt es etwas mehr als 30 Level mit mässiger Grafik. Einen Wiederspielwert gibt es kaum, da die Objekte nicht zufällig sind. Es muss wohl jeder in der Stunde Probezeit selbst entscheiden, ob er dem Mops zur Seite stehen will.

Copyright © 2008- 2017 Gamesetter.com

Go to top