A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | 0-9
links to Forum/Spenden/Facebook Spenden forum facebook


  • Nachlese
  • Tips&Tricks
  • Lösung
  • Direkt download
Miss Teri Tale (Die Journalistin)
Nachlese
Herausgeber:Reflexive Entertainment
Entwickler:Ouat Entertainment

Wenn Du Miss Teri Tale (Die Journalistin) auch bewerten möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Claudia K.

Teri Tale ist eine Journalistin, die aus dem wuseligen New York wegzieht um im ruhigen und beschaulichen Peeking Town ihr nächstes Buch zu schreiben. Aber so ruhig und beschaulich wie es scheint, ist Peeking Town denn dann doch nicht und schon bald nach Miss Tales Ankunft wird Jason, der heissgeliebte, und natürlich reinrassige, chinesische Nackthund ihrer neuen Freundin Abigail vermisst. Teri nimmt die Sache selber in die Hand und … wir haben ein neues Wimmelbildspiel

Die Stadt ist voll von Verdächtigen, ob es jetzt Abigail’s Eheman ist oder der eifersüchtige Nachbar, der mit seinem chinesischen Nackthund um die gleichen Preise kämpft wie Jason

Um die Liste der Verdächtigen zu verkleinern sucht man in und ausserhalb der Häuser in der Nachbarschaft. Für jeden Ort gibt es eine Liste von Objekten, die man suchen und dann anklicken musst. Einige der Objekte sind Hinweise, die einen Verdächtigen entweder be- oder auch entlasten können. Im Laufe der Zeit kommst Du so dem wahren Hundeentführer immer näher

Gesucht wird nach Liste. Die ist nicht nicht unproblematisch. Du siehst zwar wieviele Objekte Du insgesamt zu suchen hast, die Liste selber zeigt aber immer nur maximal fünf an. Die anderen rutschen dann nach, wenn man eines gefunden hat. Wenn man etwas nichts findet hat man Kleeblätter zur Verfügung, die in Teris Büro zu finden. Wann immer man dorthin zurückkehrt (und das kann man zu jedem Zeitpunkt im Spiel) kann man dort 2 Kleeblätter finden. Maximal fünf können auf einmal getragen werden. Die also eigentlich unbegrenzte Ausgabe von Hinweisen ist nötig, da viele der Objekte besonders klein sind oder aber im Stockdunkeln liegen und selbst mit dem Hinweis nur durch rumklicken zu finden sind.

Zu schnelles Klicken auf falsche Gegenstände führt zu eine 30 sekündige Zeitstrafe. Die Zeit allerdings ist relativ grosszügig bemessen, so dass das nicht wirklich etwas ausmacht. Um das aber sowieso schon langsame Spiel (durch das ewige Hin- und Her ins Büro, Zeitung lesen, Mail etc.) noch etwas langsamer zu machen, wird beim ersten Mal für ein paar Sekunden eine Nachricht auf dem Bildschirm hinterlassen (und natürlich kannst Du währendessen nicht weiter suchen) und wenn man dann noch ein oder zweimal falsch klickt, kommt die Strafe. Ein Vorhang geht zu und man muss 30 Sekunden warten.

Insgesamt 9 Häuser mit 17 verschiedenen Gärten, Garagen, Wohn- und Schlafzimmern, Küchen, Kellern und Büros warten darauf, entdeckt zu werden und man besucht die meisten Orte mehrmals. Wobei: “Besuchen” ist sicherlich nicht der richtige Ausdruck. Einbruch trifft es da schon eher. Gleich zu Beginn des Spieles muss man sogar eine Alarmanlage knacken. Ich finde das durchaus etwas grenzwertig und hat was von: Der Zweck heiligt die Mittel. Irgendwie am Ziel vorbei in meinen Augen.

Alles scheint zufällig zu sein, die sogenannten Ermittlungen machen nicht wirklich Sinn. Auch die an sich schon nicht so spannende Geschichte wird im Verlauf eher noch schwächer (Und hat durch die Übersetzung ins Deutsche auch nicht gewonnen, obwohl die im Vergleich zu vielen anderen Spielen sehr gut ist und allein schon einen Stern verdient). Ausserdem gibt es noch eine stupide Nebensache von einem anonymen Emailer, der Teri droht, wenn sie sich nicht um die Sache kümmere, werde jemand, der nichts mit der Angelegenheit zu tun, beschuldigt. Nun macht das nicht viel Sinn, denn schliesslich kümmert sich Teri bereits.

Wie auch immer, man kann diesen Teil wegklicken, ebenso wie die Zeitung, die nichts wirkliches zur Sache beiträgt, auch wenn anderes behauptet wird. Alles in allem ist die Geschichte sehr textlastig und dazu noch schwach. Man hätte darauf verzichten sollen, wenn man schon nichts weiss.

Auf der positiven Seite sind ganz sicher die Grafiken zu verbuchen. Fotos, die zeichnerisch bearbeitet wurden und zum Teil mit hübschen Animationen versehen sind, wie zum Beispiel eine am Fenster entlang kriechende Raupe, ein vor sich hin dampfendes Hähnchen auf dem Grill oder ein Miniwasserfall im Zen Garden.

Zwischendurch gibt es immer wieder kleine Memoryspielchen, die das Ganze irgendwie nicht auflockern, sondern einfach nur lästig sind.

Miss Teri Tale (Die Journalistin) ist ein Spiel für Hardcore Fans, denen es ausschliesslich ums suchen und finden geht. Ansonsten hat es nur wenig zu bieten, aber das eben in grossen Maß

Copyright © 2010 by Gamesetter.com

Go to top