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Miriel the Magical Merchant
Nachlese
Herausgeber:MythPeople
EntwicklerRealArcade:

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Autor: SisterofChaos
Datum: 20.11.2008

übersetzt man sich einfach mal den Titel in die eigene Sprache, kommt man auf Miriel die magische Kauffrau und fragt sich vielleicht im ersten Moment, wieso man eine Kauffrau sein muss, wenn man magische Kräfte hat. Jedenfalls ging es mir im ersten Moment so und mir fielen auf Anhieb tausend Sachen ein, die nichts mit einer Kauffrau gemein haben. Aber die Spielbeschreibung hatte mich dann doch gereizt. Zeitmanagement im Mittelalter ist mal etwas anderes und wenn man dann auch noch entscheiden darf, ob der Charakter gut oder böse ist, sollte man dem Spiel eine Chance geben. Gesagt, getan und gleich in das „medium aevum“ eingetaucht...

Miriel, das ist eine fleißige und ernste junge Frau, die deine Hilfe benötigt und freundlich nachfragt, ob du einige Zeit im Laden aushelfen könntest. Wenn du die Frage mit „Nein“ beantwortest, dann ist das Spiel zu Ende, ehe es überhaupt angefangen hat. Also antworte mit „Klar, ich helfe dir“ und schon stehst du mitten im Laden. Im ersten Geschäft kannst du Mehl, Eier und Wasser verkaufen, was die Mönche auch abnehmen. Du bekommst die Grundlagen erklärt.
Im zweiten Laden kommt eine neue Kundenart hinzu, die jungen Maiden aus dem Dorf. Wo im ersten Level nur jeweils ein Teil von der Ware geordert wird, wollen manche am zweiten Tag auch zwei Teile haben. Das ist auch kein Problem, denn Miriel kann durch ihre Magie auch zwei Sachen transportieren.

Im Laufe des Spiels kommen immer mal wieder Fragen, die du beantworten kannst und wodurch du dem Charakter ein Ansehen verpasst. Ob dieses nun gut oder böse ist, entscheidest du durch die Antworten.
Durch die Fragen bekommt man auch die Geschichte erklärt. So ist der Vater von Miriel neun Monate zuvor ohne Worte verschwunden und Miriel hat das Geschäft geführt. Doch da sie Magie in sich trägt, darf sie auf die königliche Zauberakademie und dafür benötigt sie das Schulgeld. Da ihr Vater nicht da ist, hilfst du Miriel bei der Verwirklichung ihres Traums und freust dich mit ihr, wenn ihr Vater wieder auftaucht.

Das Spiel selbst geht über 64 Tage in 10 unterschiedlichen Orten. In der Zeit lernt Miriel immer mehr Sachen durch ihre Magie zu tragen. Außerdem backt sie Brote und Kuchen, kocht Marmelade, Bonbons und Kaffee. Zusätzlich kann man durch Minispiele sein Inventar verbessern. Der Packtisch wird größer, es gibt neue Rezepte und die Ziele werden kniffliger.
Doch zum Schluss, wenn alle 64 Level gespielt worden sind, ist der Vater längst wieder aufgetaucht und das Geld für die Akademie... Ende gut, alles gut!

Mein persönliches Fazit für das Spiel fällt positiv aus, denn zum einem ist es mal ein anderes Zeitmanagmentspiel. Keine Schafe, keine Flo oder Emily und dann auch noch eine andere Kulisse. Das hat mir sehr zugesagt und auch die Grafik ist an sich sehr gut. Störend empfand ich in dem Punkt nur, wie die Kundschaft in den Laden „gehoppelt“ kam. Das erinnerte mich eher an Hasen und nicht Edelmänner, Gräfinnen, Mönche, usw. Dafür war die Musik mal etwas für meine Ohren. Die mittelalterlichen Klänge passen hervorragend zu dem Spiel und seiner Kulisse.

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