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Midnight Mysteries: Salem Witch Trials


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Herausgeber: Gamehouse
Entwickler: Mumbo Jumbo

Download (Normal): Deutschland Spielt
Download (Normal): BigFish Games.de

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Autor: Sonja R.
Datum: 10.08.2010


Es braucht in Midnight Mysteries: Salem Witch Trials wieder jemand deine Hilfe: Nathaniel Hawthorne, seines Zeichens Beststellerautor, ist als Geist gefangen und bittet dich, ihn zu befreien. So ganz nebenbei kannst du auch noch Sarah retten, die als Hexe verurteilt wurde und sie mit ihrer Tochter wieder zusammenbringen.

Ganz ohne Zeitlimit lässt du dich hier durch die Zeit manövrieren. So ist das Büro des Richters in einer anderen Zeit auch das Kriegsbüro von Lincoln, den du hier ebenfalls triffst. Aber alle nur als Geister, versteht sich. Sie geben dir Informationen oder zeigen dir auch den Weg, wo du als nächstes hin musst. Da alles Wichtige in dein Buch eingetragen wird, kannst du auch hier mal nachsehen, falls du dich verzettelst.

Du bist auf eigene Faust zu Fuss unterwegs und kannst dich frei im Spiel bewegen. Zunächst kannst du nicht überall hin, weil dir ein geheimnisvoller Nebel den Weg versperrt, aber natürlich werden diese Durchgänge später frei. Eine Karte gibt es im Buch ebenfalls, aber ganz so hilfreich ist sie nicht. Ob du es brauchst, dass die Geister dir teilweise den Weg zeigen, sei dahin gestellt. Denn das Spiel ist ziemlich gradlinig.

Selten bis nie hast du mehrere Möglichkeiten, irgendwo hinzugehen. Nicht, weil der Weg versperrt ist, sondern weil unter den Inventarobjekten nur eines ist, das du irgendwo anwenden kannst. Diese Inventarobjekte müssen auch kombiniert werden, um einen neuen, sinnvollen Gegenstand zu ergeben. Du findest sie an den Orten, gut sichtbar, wenn dein Mauszeiger zur Hand wird. Oder in den Wimmelbildern.

Die erkennst du an den blauen Strahlen. Auch hier musst du, wie im übrigen Spiel, Türen und Schubladen öffnen. Aber auch das kannst du kaum verpassen, wenn dein Mauszeiger zu einem Auge wird. Die Suchlisten sind zufällig und die Szenen nicht überladen. Sie wirken eher so, als ob das wirklich irgendwo so sein könnte. Eins oder auch mehrere Gegenstände wandern dann ins Inventar.

Du musst aber auch auf Raben und Kleeblätter achten, sowohl in den Wimmelbildern als auch an den Orten. Jeder Rabe bedeutet einen Tipp. Er sitzt auf einer Lampe und wenn du einen Inventargegenstand darauf ziehst, bekommst du einen Hinweis, wo er eingesetzt werden muss. In Suchszenen reicht es, einen Begriff anzuklicken, damit du darin den Umriss siehst. Dafür wird dir kein Tipp abgezogen, benutzt du den Raben selbst, damit er dir ein Objekt zeigt, dann natürlich schon. Aber klicke nicht zu oft falsch, denn dann verschwindet er und eine Katze setzt sich an seinen Platz. Und die hat absolut keine Lust, dir irgendwie zu helfen!

Von den Kleeblättern brauchst du 50, um den Endlos-Suchmodus freizuschalten. Der besteht aus 8 Orten mit bis zu je 80 Objekten, 7 aus dem Spiel und einem, den du nicht im Spiel besuchst. Es gibt aber mehr als 50 Kleeblätter im Spiel, es ist also nicht so schlimm, wenn du mal eins übersiehst. Sie sind teilweise recht schwierig auszumachen.

Die Minispiele wollen wir nicht vergessen. Sie sind nicht ausschweifend erklärt, nachdenken musst du schon selber. Nach einer Aufladezeit können sie übersprungen werden und öffnen Türen oder geben dir Gegenstände. Sie sind in das Spielgeschehen integriert und so verschliesst ein passionierter Spieler eine geheime Tür natürlich mit seinen liebsten Utensilien. Sie sind nicht so das Übliche und sehr interessant.

Die Grafik in diesem Nachfolger von Midnight Mysteries: The Edgar Allan Poe Conspiracy ist sehr gut gelungen. Klar, deutlich, eine düstere Athmosphäre, die dich einfängt. Zusätzlich gibt es sehr schöne Animationen und auch Gegenstände, die du mit einem Mausklick einfach nur so bewegen kannst.

Musik und Hintergrundgeräusche passen ebenfalls zur Stimmung. Du sprichst mit Geistern, indem du ihnen eine Auswahl von Fragen stellst, um dem Tod von Nathaniel Hawthorne näher zu kommen. Das Spiel ist mir aber etwas zu gradlinig geraten und vor allem auch wieder mal zu kurz. Die Geschichte kann auch mal verwirren. Mumbo Jumbo hat es gut gemacht, aber es hätte besser werden können.


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