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Meridian: Zeitalter der Erfindungen


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Herausgeber: Alawar
Entwickler: Whalebox Studio

Download: BigFish Games.de
Download: Deutschland-Spielt.de

Wenn Du Meridian: Zeitalter der Erfindungen auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Claudia S.
Datum: 09.09.2013

Da steht nun der ratlose Stadthalter vor seinem Fenster und sieht vor sich zerstörte Straßen, verfallene Gebäude und Menschen, die Hilfe und Rettung von ihm erwarten. Er, der eigentlich darauf spezielisiert ist, Probleme zu lösen, sieht ein, dass er ohne fremde Hilfe hier nicht weiter kommt. Zum Glück kommt gerade ein genialer Erfinder in die Stadt und wird sofort von dem Stadthalter in die Pflicht genommen. Schon steht er mit dem Problem da, ein zerstörtes Königreich wieder aufzubauen.

So beginnt die Geschichte des neuen Spiels von Alawar,  die den Fans des Zeit/Klickmanagements schon viele unterhaltsame Spielstunden beschert haben. Hier ist es der Entwickler „Whalebox Studio“, die Macher von „Im Land der Wikinger“.  Zu Beginn war ich ein wenig skeptisch, ob man wirklich so rasch hintereinander zwei Spiele auf den Markt bringen kann, die unterhaltsam und abwechslungsreich sind. Nun, ich glaube, es ist ihnen durchaus gelungen.
Du wirst Häuser errichten, Handel treiben und Rohstoff-Gebäude bauen oder reparieren. Du stellst Arbeiter ein, welche die Bauarbeiten und die Rohstoff-Versorgung übernehmen, sowie Kuriere, welche Waren, Briefe und, nicht zu vergessen, Gold transportieren.

Am Anfang erscheint manches, trotz des Tutorials, etwas chaotisch und undurchsichtig. Hat man jedoch erst einmal durchschaut, worauf es ankommt, lernt man sehr schnell den hohen Suchtfaktor des Spiels kennen. Zumindest mir ist es so ergangen und ich habe Stunden am PC zugebracht, gebaut, restauriert, gesammelt und Schlaglöcher in den Straßen geschlossen. Besonders Goldjäger werden hier mit Sicherheit bei ihrem Ehrgeiz gepackt, da es des öfteren nötig sein wird, ein Level erneut zu beginnen und sich eine andere Strategie zu überlegen, will man die begehrte Goldmedaille erhalten. Leider steht nur ein Spielmodus zur Verfügung, man spielt immer gegen die Zeit, allerdings genügt auch eine Bronzemedaille zum Weiterkommen, Gold oder Silber ist nicht nötig. Hat man ein Level beendet, wird das nächste frei geschaltet. über die Karte sind bereits gespielte Level jederzeit erneut spielbar, so kann man versuchen, doch noch die erhoffte Goldmedaille zu erhalten. Auch ein Neustart des Levels, in dem man sich gerade befindet, ist über das Menü jederzeit möglich und, möchte man Gold oder Silber erreichen, auch nötig.

Die Hintergrundmusik ist dem jeweiligen Gebiet angepasst (so hört man z. B. in der Wüste orientalische Klänge), was das Ganze etwas abwechslungsreicher gestaltet, als man es von manch anderen Spielen gewohnt ist. Weitaus weniger angenehm sind hingegen die Baugeräusche, die leider nichts mit hämmern und sägen zu tun haben, sondern eher so klingen, als würde ein asthmatischer Riese in einer Höhle verzweifelt nach Luft ringen. Diese Geräusche nehmen spätestens ab dem vierten Level die Dimensionen einer chinesischen Tropfenfolter an. Schaltet man die Effekte jedoch aus, was natürlich ebenfalls über das Menü jederzeit möglich ist, kann man sich nur noch auf sein Auge verlassen, da hiermit auch die Benachrichtigungstöne ausgeschaltet werden, welche Hinweise darauf geben, dass z. B. Erz aus der Mine abgeholt werden kann.

Alles in allem ist es jedoch ein gelungenes Spiel, welches dem erfahrenen Zeitmanagement-Spieler ebenso viel Freude bereiten wird, wie einem Anfänger in diesem Genre. Mit Meridian - Age of Inventation hat Whalebox Studio ein geschaffen, das für viele Stunden Spaß garantiert. Der Probedownload lohnt sich auf jeden Fall.


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