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Megastore Madness
Herausgeber:Big Blue Bubble
Entwickler:Big Blue Bubble

Wenn Du Megastore Madness auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Claudia K.

Nach dem College Abschluss hattest Du eigentlich auf drei erholsame Faulenzermonate im Hotel Mama gehofft, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Denn Deine Eltern haben andere Pläne, gönnen sich einen lang ersehnten Urlaub und überlassen Dir das Warenhaus während ihrer Abwesenheit.

Es steht zu befürchten, dass die Entwickler von Big Blue Bubble ein solches oder ähnliches Erlebnis traumatisch aus ihrer eigenen Jugendzeit in Erinnerung haben und es hier verarbeiten wollten. Anders ist die Existenz dieses Spiel eigentlich nicht zu erklären.

Das Kaufhaus zu leiten ist einfach und schnell erklärt. Packjungen bestücken die Regale indem Du das Produkt und den Platz im Regal anklickst. Einige Kunden finden selbst, was sie suchen. Du selber kümmerst Dich um Kunden, die beraten werden wollen. Dafür klickst Du erst den Kunden und dann den entsprechenden Gegenstand, den er sucht, auf dem Regal. Anschliessend sorgst Du noch dafür, dass auch wirklich bezahlt wird, in dem Du das Dollarzeichen über der Kasse anklickst. Alles, was verkauft wird, kostet grundsätzlich $200. Muss ein Kunde zu lange warten, wird er rot umkreist und Du verlierst Geld. Du hast aber, wenn es denn dann zu hektisch wird, die Möglichkeit einen Knopf zu drücken und für eine kurze Zeit wird niemand sauer. Dieser "Sonderverkaufsknopf" lädt sich durch Einnahmen auf. Sobald Du $5000 eingenommen hast, kannst Du ihn erneut benutzen.

Als zusätzliche Herausforderung hast Du kleine Mädchen als Kunden (ca. 5-6 Jahre, aber sie zahlen für einen Teddybär $200, natürlich....), die es lieben, die vom Regal genommenen Bären auf den Boden zu werfen. Die Packjungen müssen sie wieder zurück legen und Du das Mädchen erneut beraten. Dafür werden sie dann auch noch besonders schnell ungeduldig. Sowohl beim warten auf Bedienung als auch an der Kasse. Der junge Mann zeichnet sich dadurch aus, dass in der den Laden kommt und etwas fallen lässt. Die Packjungen machen es sauber, aber obwohl dieser Kunde nichts fallen lässt, weil er wegen zu langer Wartezeit ist, sondern einfach nur aus Lust an der Freude, werden Dir $200 Dollar abgezogen. Da er ja nur maximal $200 bezahlt, ist dieser Kunde also immer mindestens eine Nullnummer, bzw. bringt höchstens die §50, die es fürs Regal auffüllen gibt. Du solltest ihn schnell bedienen, damit er Dir nicht noch ein Minus bringt. Auch ein Dieb wird im Laufe des Spieles auftauchen. Klick ihn, sobald er stiehlt und der Sicherheitsbeamte wird sich um ihn kümmern. Die Frau und der Mann haben eine durchschnittliche Geduld. Es gibt nur die Möglichkeit des Sonderverkaufes, andere Verbesserungen oder Aufwertungen, um den Kunden zufrieden zu stellen gibt es nicht.

Dein tägliches Ziel ist ein Geldbetrag zu erwirtschaften. Ob Du nun das Tagesziel erreichst oder das Expertenziel ist nur für Dein persönliches Erfolgserlebnis. Denn mit dem Geld selber kannst Du nichts anfangen. Power ups gibt es nur wenige, sie werden Dir zugeteilt und sind nur bedingt hilfreich. Da gibt es eine zusätzliche Kasse und Verkäuferin, einen zusätzlichen Packjungen, den Sicherheitsbeamten und Verschönerungen im Laden.

Sich dem Spiel angleichend wird die Musik sehr schnell eintönig. Die Soundeffekte, das Gebrabbel der Kunden ist so niedriges Niveau, dass es schon fast frech ist. 45 Level lang tust Du immer das gleiche, hast keine Abwechslung, kannst nicht wirklich etwas beeinflussen, vom schnellen Klicken einmal abgesehen.Jeder Kunde kauft grundsätzlich immer das Gleiche: Der Mann den Fernseher, das Kind den Teddy, die Frau die Lampe, der junge Mann den Stereorecorder. Du kannst begrenzt im Voraus klicken, aber Kettenbonus gibt es nicht.

Nach den ersten 10 Leveln hast Du alle Kunde gesehen, nach Level 24 auch alles, was es Neues gibt. Der Rest der 45 Level sind dann einfach nur noch die Wiederholungen der vorherigen. Es ist langweilig und eintönig. Das Spiel macht den Eindruck, als haben die Entwickler nach dem ersten Drittel des Spieles die Lust verloren, noch den Dieb dazu genommen und dann einfach nur den Rest der Level angehängt. Normalerweise schreibe ich in Nachlesen keine kompletten Tips. In dieser aber steht alles, was dieses Spiel zu bieten hat und worauf man zu achten hat. Es gibt einfach nicht mehr.

Die Grafiken sind nicht schlecht, aber auch nicht herausragend. Der Charakter, der unten rechts ständig am Bildschirmrand zu sehen ist, scheint einen Hang zum Sadismus zu haben. Sie freut sich über einen Tagessieg ebenso wie über einen Expertensieg und jubelt auch dann frenetisch, wenn Du das Level nicht geschafft hat.

Das Big Blue Bubble gute Spiele machen kann, zeigen sie mit "Die Erbin", der "Home Sweet Home" - Serie oder auch "Tatort NY: Der Fashion Krimi". Allerdings beweisen sie mit Megastore Madness definitiv, dass sie sich auch nicht scheuen, halb fertige Spiele an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Das Beste, was man über dieses Spiel sagen kann: Man braucht etwa 2 Minuten, um zu lernen, wie es funktioniert und für Spieler, die nur testen wollen, wie schnell sie klicken können, ist dies ein grossartiges Spiel, weil es ansonsten absolut nichts zu tun gibt.

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