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Marco Polo: Eine fantastische Reise
Nachlese
Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: dutyfarm Games
Wenn Du Marco Polo: Eine fantastische Reise auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang
Autor: Sonja R.

Marco Polo wächst als kleiner Junge damit auf, dass sein Vater und sein Gefährte Maffeo - beides ihres Zeichens Juwelenhändler - immer wieder von Venedig aus auf Reisen gehen. Er macht sich nie Gedanken, ist er doch davon überzeugt, dass beide immer zurückkehren. Aber auf einer Reise nach Fernost am Tag nach Marcos 6. Geburtstag verschwinden beide. Elf Jahre später macht er sich auf die Suche nach den Vermissten.

Das beginnt damit, dass er alles mögliche von dir zusammensuchen lässt, was ihm für die Reise unabdingbar erscheint. Das geht nur mit Zeitlimit und etappenweise. Ausserdem gibt es einen Grund, warum er DICH suchen lässt: Er wird die Gegenstände nämlich nicht finden. Genausowenig wie du oft.

Dabei sieht zu Anfang alles gut aus. Die Grafik wirkt auf den ersten Blick gar nicht so übel. Die Tücken zeigen sich dann während des Spielens. Alle Objekte sind sowohl im Wort als auch in der Silhouette dargestellt, mehr als 6 sind das in einer Szene nicht. Die Suchszenen sind dabei verschiebbar, d.h. wenn du mit der Maus an den linken Bildrand stösst, rutscht die Szene nach links. Dasselbe funktioniert auch nach rechts. Solltest du tatsächlich alle 6 Gegenstände ohne Tipp finden, hast du einen Orden verdient (den verleihe ich persönlich).

Denn das ist meistens nahezu unmöglich. Die Objekte sind oft derart unfair versteckt, dass man sie einfach nicht entdecken kann. Eine Lagerung ganz oben hinter den Anzeigen für Tippanzahl oder Punktestand ist keine Ausnahme. Verschmelzungen mit dem Hintergrund oder das Lagern irgendwo hinter ebensowenig. Bei der Suche offenbart sich dann die wahre Grafik, sie sieht absolut nicht mehr gut aus, wie sie am Anfang den Eindruck erweckt.

Der Tipp wird also ein ständiger Begleiter, aber dazu musst du erstmal einen haben! Es gibt ein Startkapital von 3 Tipps, die schnell weg sind. Dafür sind in den Szenen grüne Diamanten versteckt, von denen jeder einen Tipp bedeutet. Findest du sie nicht, hast du keine. Die Idee ansich ist gut und man sollte es dem Spieler auch nicht zu einfach machen. Aber ist es Sinn der Sache, die Dinger derart zu verstecken, dass man sich bei mindestens den beiden letzten die Haare ausrauft? Das Schlimme dabei ist, dass auch die Diamanten teilweise hinter den Anzeigen versteckt sind oder millimetergenau (wenn nicht sogar hundertstelmillimetergenau) angescrollt werden müssen, damit sie zu sehen sind. Ansonsten ist nämlich etwas davor und du siehst nicht mal den Schimmer davon.

Die Diamanten bilden aber nicht nur die Tipps, sie sind auch für die Minispiele verantwortlich, die aus Fragen bestehen. Keine vollen 5 Diamanten - kein Minispiel. Nun besteht eine Etappe aus mehreren Suchbildern und wenn du alle fünf gleich im ersten findest, bekommst du nach jeder Szene eine der Fragen. Findest du erst in der letzten Szene den fünften Diamant, dann eben nur nach dieser letzten Szene. Ein Teil des Spiels wird dir dadurch also durchaus verwehrt bleiben.

Die Fragen gehen quer Beet wie den Weg durch ein Labyrinth finden und dann anklicken, welcher Weg der richtige ist. Du musst die richtige Antwort anklicken auf die Frage "In welcher Reihenfolge müssen die Stäbchen von oben nach unten weggenommen werden?" oder "Worin unterscheidet sich Grüntee von Schwarztee?". Weltbewegende Fragen, bei denen eine falsche Antwort keinerlei Konsequenzen hat. Abgesehen davon, dass es dann keine Punkte gibt.

Die gibt es für alles oder sie werden abgezogen. Das Finden eines Objekts bringt Punkte, ein Falschklick zieht welche ab, der Fund eines Diamanten bringt wieder welche. Jede Etappe kann auf der Karte neu angewählt werden, um das Punktergebnis zu verbessern. Dabei gibt es gleiche Suchlisten, die Gegenstände liegen aber an anderen Plätzen - oft zumindest.

Der Untertitel dieses Spiels ist "Eine fantastische Reise", fantastisch für wen? Für den Spieler sicherlich nicht, denn der wird sich hauptsächlich ärgern, auch wenn es gute Ansätze in diesem Spiel gibt. Ein Probedownload tut nicht weh, aber von einem Kauf ist unbedingt abzuraten. Geh lieber auf ein Fischerboot, statt mit Marco auf Reisen, da hast du mehr von.

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