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Magic Academy
Herausgeber:Aisle 5 Games
Entwickler:Aisle 5 Games
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Autor: Sabine

Annie hat gerade erst ihr Studium an der Akademie von Arwindale begonnen, wo ihre Schwester Irene vor einem Jahr unter mysteriösen Umständen spurlos verschwand, auch sie hat dort die Kunst der Magie studiert. Niemand in der Akademie scheint sagen zu können, was damals geschehen ist und Annie macht sich mehr oder weniger alleine daran, die Ursache für das Verschwinden ihrer Schwester herauszufinden. Dabei trifft sie nicht nur auf Meister Carridan, der die Akademie leitet, auch Irene's besten Freund Melamori, Wahrsager Gersinson, Professor Merrows, der das Alchemie-Labor leitet, Bibliothekar Tua, Fräulein Hagris, die für das Gewächshaus verantwortlich ist und einen ehemaligen Studenten, der, bedingt durch einen tragischen Zauberunfall, seit Jahren ruhelos durch die Akademie geistert, lernt Annie kennen und da sie eine fleißige und begabte Studentin ist, hilft sie jedem von ihnen wo sie nur kann. Ihrem Ziel kommt sie dabei immer näher und erfährt schließlich, dass es, dort wo sich jetzt die Akademie befindet, vor vielen Jahren einen magischen Turm gegeben haben soll, der aber mittlerweile in Raum und Zeit verschollen liegt. Sind Annie's Zauberkräfte schon stark genug, um das Portal des Turms durchschreiten zu können und ist Irene wirklich in diesem Turm gefangen...?

In insgesamt 20 Leveln, in denen es jeweils zwei bis drei Aufgaben zu erledigen gibt, begleitest du Annie bei der Suche nach ihrer Schwester, wobei du dich nicht selten beeilen musst, denn für jede deiner Aufgaben hast du immer nur wenige Minuten Zeit. Ein Tipp steht dir zwar jederzeit zur Verfügung, aber er ist nicht unbedingt der Schnellste, wenn es um das Wiederaufladen geht. Auch solltest du dir gut überlegen, welche Objekte du anklickst und vor allem wie oft, denn für zuviele Fehlklicks werden dir jedes Mal 20 Sekunden von deiner noch verbleibenden Zeit abgezogen. Dafür musst du aber beim Anklicken der Objekte nicht wirklich sehr genau sein, denn oft werden sie als gefunden akzeptiert, obwohl du meilenweit daneben geklickt hast. Vor jeder neuen Aufgabe kannst du einen Dialog zwischen Annie und einer der Akademie-Personen verfolgen, der dich nicht nur Annie's Suche nach Irene gut verfolgen lässt, sondern auch stets deine nächste Aufgabe enthält, die du aber natürlich auch dann erfährst, wenn du die Dialoge überspringen solltest.

In klassischen Wimmelbildern suchst du anhand von Wörter- und Silhouettenlisten nach Objekten, die oft gut versteckt und in den manchmal etwas zu dunkel geratenen Bildern schwierig zu finden sind. Häufig musst du auch nur nach bestimmten Objekttypen in mehrfacher und unterschiedlicher Ausführung suchen, wie zum Beispiel Mäusen, Spinnen, Gefäßen, Fledermäusen, Schriftstücken und Schmetterlingen. All diese Objekte sind leider nicht variabel, das heißt, dass sie sich immer an den selben Stellen im Bild befinden, nur in den "Finde den Unterschied"-Bildern sind die Objekte variabel und natürlich auch in diesem Fall nicht immer einfach zu finden. Zehn verschiedene Räume, die du mehrfach aufsuchen musst, um Hinweise zu dem Verbleib deiner Schwester zu finden, wechseln sich mit drei Arten von Minispielen ab, die nicht wirklich schwierig aber aufwendig sind und bei denen es keine Möglichkeit des überspringens gibt. Größtenteils musst du Bildelemente wieder richtig anordnen, was du durch Vertauschen oder Drehen eben dieser Elemente erledigen kannst, dann gibt es noch drei Memory-Spiele, bei denen sich die Anzahl der zu findenden Pärchen jeweils steigert und wo dir ebenfalls stets die Zeit im Nacken sitzt.

Die Bilder und vorkommenden Personen werden grafisch gesehen einer alten Akademie der Magie durchaus gerecht und sogar ein kleiner Harry Potter Verschnitt ist mit von der Partie, auch die Musik ist weder aufdringlich noch geht sie einem auf die Nerven, sie ist, ebenso wie die Suchobjekte, für ein Spiel mit dem Thema Magie gut gewählt. Annie bekommt man leider nicht zu Gesicht, dafür jede Menge ihrer Dialoge und Gesprächspartner, manchmal hat man sogar ein klein bißchen das Gefühl, dass man mehr Zeit mit Lesen als mit Spielen verbringt, da auch das 21. Level nur noch aus Dialogen besteht. überhaupt wirkt der ganze Ablauf des Spiels nach einer gewissen Zeit ein wenig eintönig, was nicht zuletzt auch an den sich häufig wiederholenden Objekten liegt und an den viel zu häufig vorkommenden Obejkttypen-Bildern. Trotz allem ist "Magic Academy" ein spielbares Spiel, welches für Neulinge auf dem Gebiet der Wimmelbilder gar nicht mal so schlecht geeignet ist, Spielern, die Abwechslung und knifflige Rätsel bevorzugen ist es eher nicht zu empfehlen.

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